Fundamenterder, auf ein neues

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    • Fundamenterder, auf ein neues

      Liege gerade etwas quer mit dem Eli.

      Fundamenterder in einer Garage!!! Genauer gesagt: kombinierte Garage/Carport mit Geräteraum. Dieser ist darüber hinaus noch mit Perimeter gedämmt. Eli sagt Ringerder plus Funktionspotentialausgleich. Ich sage er hat einen an der Waffel.

      Wer hat Recht?
      Ich hasse schleimerei. Aufm Bau wird Tacheles geredet
    • MoRüBe schrieb:

      Liege gerade etwas quer mit dem Eli.
      Soll vorkommen...

      MoRüBe schrieb:

      Fundamenterder in einer Garage!!! Genauer gesagt: kombinierte Garage/Carport mit Geräteraum. Dieser ist darüber hinaus noch mit Perimeter gedämmt. Eli sagt Ringerder plus Funktionspotentialausgleich. Ich sage er hat einen an der Waffel.
      Vermutung 1): Die Garage hat keinen eigenen EVU-Zaehlerplatz, sondern wird mit einer Zuleitung aus dem Hauptgebaeude versorgt?
      Vermutung 2): Netzform ist TN-C-S?

      Dann wuerde ich der Garage einen Funktions-PA in der Bopla spendieren, 1 Ausleitung, PA-Schiene und das als oertl. PA betrachten.

      Ringerder ist nur sinnvoll, wenn die Garage/Carport mit aeusseren Blitzschutz versehen ist. Ansonsten stellt der Anlagenerder im TN-C-Hausanschluss des Hauptgebaeude die geforderte Erdung ja schon bereit.
    • MoRüBe schrieb:

      Fundamenterder in einer Garage!!! Genauer gesagt: kombinierte Garage/Carport mit Geräteraum. Dieser ist darüber hinaus noch mit Perimeter gedämmt. Eli sagt Ringerder plus Funktionspotentialausgleich. Ich sage er hat einen an der Waffel.

      Wer hat Recht?
      Der angebliche Waffelträger! Gratuliere zu einer seltenen EFK mit Kenntnis der DIN 18014.

      Maßgeblich für Neubauten in Deutschland ist die DIN 18014:2014-03 und die macht nun mal bei Gebäudefundamenten keinen Unterschied zwischen Wohn- und Nebengebäuden.

      DIN 18014:2014-04 schrieb:

      4.1 Allgemeines

      Als Fundamentmenterder nach dieser Norm wird ein Erder bezeichnet, der in Beton eingebettet ist. Wir ein Betonfundament aus bautechnischen Gründen mit einem erhöhten Erdübergangswiderstand ausgeführt, so ist der Fundamenterder in Erde zu verlegen, er wird dann als Ringerder bezeichnet.
      karo1170 postet zwar gern aus dem Hut gezogene Privatansichten, wie bei ihm üblich wird er auch in diesem Fall den Beleg durch ein Normzitat schuldig bleiben.

      Wenn die Bodenplatte isoliert und auch keine erdungstauglichen Streifenfundamente/Frostschürzen vorhanden sind, ist - mit und ohne Blitzschutzanlage und sowohl nach DIN 18014 wie auch Nomenreihe IEC 62305 - ein Ringerder auszuführen. Mit einer erdfühligen Frostschürze wäre hingegen auch mit Blitzschutzanlage der Fundamenterder normkonform.
    • Rübe, ich rate mal und Du klärst auf.

      Annahme 1:
      Es gibt zwei Bodenplatten. Einmal Haus, einmal Garage + Nebenräume
      Annahme 2:
      Hausanschluß Elt sitzt im Haus
      Annahme 3:
      Garage hat eine Eltversorgung über das Haupthaus.
      Annahme 4:
      Hauptgebäude hat eine sachgerechte Erdung über Ringerder und einen Funktionspotentialausgleich.
      Annahme 5:
      Haupthaus und Garage werden im PE durch einen ausreichenden Querschnitt mit einander verbunden.
      Annahme 6:
      Garage hat einen Funktionspotentialausgleich

      Dann wäre ein Ringerder der Garage nur sinnvoll, wenn er günstiger als die Verbindung des PE der Garage mit dem des Hauses, wobei hier noch zu klären wäre, ob dabei nicht unterschiedliche Potentiale entstehen können oder ob dann trotzdem zur Vermeidung dieser eine ausreichend bemessene Verbindung nötig wäre!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Vermutung 1+2 richtig.

      Der Fundamenterder wird ja an die Haupterdungsschiene angeschlossen.

      Nu wollt Ihr mir doch ernsthaft nicht erzählen, daß son Ding auch noch extra in die Garage muß um dann über eine Strecke von 10 m im Hauptgebäude damit verbunden werden soll, weil das nur Sinn macht


      ---------- 7. Dezember 2016, 08:03 ----------

      Ralf: 1-5 richtig. Um Punkt 6 geht es
      Ich hasse schleimerei. Aufm Bau wird Tacheles geredet
    • Moment, Rübe.

      Du schreibst, der Eli will Ringerder PLUS Funktionspotentialausgleich.


      In jedem Fall nötig sind für meine Begriffe ZWEI Dinge

      a) der Funktionspotentialausgleich

      b) Eine Verbindung zwischen dem Ringerder des Hauses und der Erdungsanlage der Garage.

      Also FuntionsPE und PE-Anlage der Garagenelektrik.


      Also ein Kabel mit x² von der PE-Schiene Garage zur PE Schiene im Haus zusätzlich zum PE des 5* y² der Zuleitung zur Garage.


      Wenn Dein Eli meint, diese Verbindung durch einen Ringerder ersetzen zu wollen, würde ich Deiner Waffeltheorie zustimmen, denn es wäre denkbar, das sich unterscheidliche Potentiale zwischen den beiden Ringerdern aufbauen, die sich dann über den PE-Leiter des dafür viel zu gering bemessenen 5*y² ausgleichen.

      Ganz doofe Idee - zumindest nach meiner Meinung.


      gesonderte x² Verbindung der PE UND Ringerder Garage wäre doppelt gemoppelt und somit Unfug.


      Oder traut der Eli seinem Ringerder im Haus nicht? ;(
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Eigentlich kannste bei diesem ganzen Blödsinn nur noch sagen, kein Strom in die Garage.
      Dieser Satz im Zitat von [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] wurde im Originalbeitrag gestrichen, wäre aber auch keine Lösung, denn nach DIN 18014 gibt es keine Ausnahmeregelung für Neubauten ohne Stromanschluss. Der soll/muss nachrüstbar bleiben.

      Für mich ist das eigentliche Rätsel, wozu eine vom Wohnhaus abgesetzt errichtete und unbeheizte Garage unter der Bodenplatte eine Perimeterdämmung braucht.
    • Zum einen ist das keine Aussage von mir, sondern eine von Rübe, die er in mein Zitat eingefügt hat!

      Zum anderen kann ich mir eine Menge Gründe für die Dämmung vorstellen. Und selbst wenn man sich keine vorstellen kann, ist das doch eine Sache von Bauunternehmern (Hier Rübe) und Kunden.

      Ich kann mir auch keine Gründe vorstellen, mich nur von Grünfutter zu ernähren oder Kaffee zu trinken, aber trotzdem gibt es Menschen, die das tun - und das ist gut so. (Würde WoWi sagen)


      SirSydom schrieb:

      wer sagt was von Perimeterdämmung?
      Rübe sagt das im Ausgangsbeitrag ;)

      MoRüBe schrieb:

      kombinierte Garage/Carport mit Geräteraum. Dieser ist darüber hinaus noch mit Perimeter gedämmt.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Dipol schrieb:

      Dieser Satz im Zitat von [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] wurde im Originalbeitrag gestrichen, wäre aber auch keine Lösung, denn nach DIN 18014 gibt es keine Ausnahmeregelung für Neubauten ohne Stromanschluss. Der soll/muss nachrüstbar bleiben.

      Die Anwendung der DIN 18014 wird in der TAB des jeweiligen EVU für Neubauten gefordert. Die TAB enthält auch eine Begriffsdefinition, was ein "Gebäude" im Sinne der TAB ist. Eine Garage/Carport, was auch immer, ist kein Gebäude im Sinne der Definition der TAB des EVU. Das müsste auch aus der DIN 0100-540 in 542.1.1 ersichtlich sein. Dort ist von "neuen Gebäuden" die Rede.

      Eine Forderung nach Nachrüstbarkeit eines Stromanschlusses kenne ich weder aus dem öffentlichen Baurecht noch aus der TAB. Es gibt m.W. nach in D nichtmal einen Anschlusszwang an die öffentliche Stromversorgung.

      Dipol schrieb:

      karo1170 postet zwar gern aus dem Hut gezogene Privatansichten, wie bei ihm üblich wird er auch in diesem Fall den Beleg durch ein Normzitat schuldig bleiben.
      Das meine "Privatansicht" nicht mit der "Privatansicht" eines privatrechtlichen Normenverfasser übereinstimmt, ist aber hoffentlich noch erlaubt...

      Was die technische Notwendigkeit oder Sinnhaftigkeit einer Erdungsanlage im TN-C-Netz betrifft, empfehle ich trotzdem mal einen Blick in die VDE-Schriftenreihe Bd 35 Kap. 4, S. 199-203
    • karo1170 schrieb:

      Die TAB enthält auch eine Begriffsdefinition, was ein "Gebäude" im Sinne der TAB ist.
      du beziehst dich auf:


      TAB schrieb:


      (2) Grundsätzlich erhält jedes zu versorgende Gebäu
      de einen eigenen Netzanschluss, der
      mit dem Niederspannungsnetz des Netzbetreibers verb
      unden ist. Ein Gebäude liegt vor,
      wenn es über eine eigene Hausnummer und Hauseingäng
      e bzw. eigene Treppenräume ver-
      fügt.
      ??
    • Dipol schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Eigentlich kannste bei diesem ganzen Blödsinn nur noch sagen, kein Strom in die Garage.
      Dieser Satz im Zitat von [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] wurde im Originalbeitrag gestrichen, wäre aber auch keine Lösung, denn nach DIN 18014 gibt es keine Ausnahmeregelung für Neubauten ohne Stromanschluss. Der soll/muss nachrüstbar bleiben.
      Für mich ist das eigentliche Rätsel, wozu eine vom Wohnhaus abgesetzt errichtete und unbeheizte Garage unter der Bodenplatte eine Perimeterdämmung braucht.
      Nee, der Satz stammt von mir. Irgendwie ist der in der Hektik bei Dir reingerutscht.
      Ich hasse schleimerei. Aufm Bau wird Tacheles geredet