Neue Küchen-Mischarmatur (China Export) undicht

    • Neue Küchen-Mischarmatur (China Export) undicht

      Nachdem an meiner Blanco Küchen-Mischbatterie der Brauseschlauch abgerissen war und die Kartusche im Laufe der Zeit immer schwergängiger wurde, habe ich mir aus Designgründen diese [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] zugelegt.

      Ich war nicht schlecht erstaunt, dass der Verkäufer HONGKONG BETOHOW TECH CO., LIMITED betohow@163.com mit Sitz in China ist, was bei dem Preis nicht verwunderlich ist.

      Nach dem Einbau folgelndes Fehlerbild:
      • Im Ruhezustand ist alles dicht

      • Ebenso wenn der Mischer nur auf Kaltwasser eingestellt wird

      • Stell man ihn auf heiß, tropft es aus der Armatur
      Kennt jemand den Effekt? Ist das ein bekannter Serienfehler oder ein Einzelfehler wie er immer vorkommen kann?
    • Oh Mann ..... nicht wirklich dein Ernst oder ?

      Da haben wir schon Mühe die in der EU ansässigen Hersteller von der Klitsche bis zum Premiumhersteller zu kennen, dann kommst du mit den Chinesen ums Eck .... und dann stellst auch noch Fragen die wirklich nur bei ausreichender Erfahrung mit nem Produkt beantworten kannst.

      Bau den Remmel wieder aus und schmeiss sie dem Importeur vor die Füße.
      Entweder Geld zurück oder Ersatzlieferung.
      Dann kannst auf kleinem Dienstweg feststellen ob ein Serienfehler vorliegt.

      Zieh dir mal die Anforderungen aus der Trinkwasserverordnung rein.

      Gruß
      Achim Kaiser
    • Mich wundert , das da Artikelstandort Karlsruhe steht .
      Ich habe einen Bekannten, der hat beruflich mit der Verwertung von Konkursmasse zu tun, der hat mir mal erzählt,
      das die Chinesen hier in De die Pleitegegangen Firmen Kaufen , um sich den Namen zu sichern .
      So werden dan Chinesische Waren unter einem bekannten deutschen Namen vermarktet , mit natürlich deutscher Anschrift. Da handelt es sich dann aber meist nur noch um ein Versandlager .
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Um ein "Büro" in DE zu eröffnen muss man nicht gleich eine Firma hier kaufen.

      Ansonsten, die Armatur retournieren, sollte der Verkäufer nicht reagieren, dann ab damit in den Müll. Da lohnt es nicht auch nur einen Euro zu investieren. Bei dem Verkäufer handelt es sich auch nicht um den Hersteller, sondern um ein Verkaufsbüro. Diese eröffnen zunehmend weitere Büros in DE, weil es in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit der Einfuhr in die EU, insbesondere nach DE gab (und das nicht ohne Grund). Das führte dazu, dass es Unmengen schlechter Bewertungen bei den gängigen Portalen gab. Abgesehen davon konnte es passieren, dass so manche Lieferung in der Müllpresse landete und nicht beim Endkunden ankam.
    • AndyG schrieb:

      es geht nicht darum ein Büro zu eröffnen, sondern um die Namensrechte .

      Namensrechte interessieren nur bei großen und weltweit bekannten Herstellern. Im obigen Fall spielt das keine Rolle, da geht es nur um den Import in die EU.
      Abgesehen davon lassen viele "Hersteller" in der EU, und auch in DE, schon lange in Asien fertigen. Anfangs nur Teilfertigung, heute wird dort komplett gefertigt, verpackt, und verschickt.
    • R.B. schrieb:


      Ansonsten, die Armatur retournieren, sollte der Verkäufer nicht reagieren, dann ab damit in den Müll.

      Das wird wohl auf "Müll" hinauslaufen. Ein bisschen Recherche ergab, dass hier in DE nur eine Im-/Export Firma existiert, in den letzten 3 jahren mit wechselnden Adressen und "Geschäftsführer". Aber immerhin eine GmbH, gegründet 2013, nur noch keine Bilanzen veröffentlicht. Die importieren alles, von Autoteilen über Klamotten und auch ......armaturen. Mit 3 Jahren ist die Halbwertszeit solcher GmbHs an sich schon überschritten.
      Die Adresse in Shenzhen ist ein bisschen dubios. Bereits die Straße ist eine Sache für sich, das Gebäude sowieso. Die Ltd. könnte ihren Sitz überall haben. Spielt aber keine Rolle, da man dort sowieso niemanden haftbar machen kann.

      Also, wie beschrieben, versuchen den Verkäufer zu kontaktieren, ansonsten unter Lehrgeld verbuchen.
    • vielleicht hat er ja mit Paypal bezahlt , da kann er sich evtl noch an die wenden , wenn er über ebay nicht weiterkommt .
      Ich hatte da auch so einen Fall , erst Ware ewig nicht geliefert bekommen - Ebay eingeschaltet , dann nach 1 Woche Artikel defekt , Verkäufer reagiert nicht , wieder Ebay eingeschaltet , Rücksendeaufkleber erhalten und Ebay kümmert sich jetzt darum , das ich mein Geld zurückerhalte .
      Sorry, das ich hier Namen genannt habe , aber die gehören nun diesmal dazu
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Das ist einen Versuch wert, kostet ja nichts.

      In Frühjahr hatte ich einen Fall, in der gleichen Gegend, nur ca., 12km entfernt. zuerst noch Kontakt, im Sommer war die Firma dann verschwunden. Wie gesagt, die Halbwertszeit solcher Firmen ist relativ kurz. Spätestens wenn es den ersten Ärger, Anzeigen, blacklisting etc. gibt sind sie wieder verschwunden. Es kann nicht schaden wenn man zügig reagiert.

      Noch ein Schmankerl, ein Hersteller hat mit DVGW zertifiziert geworben. Mit etwas Recherche konnte man schnell herausfinden, dass aber nur der Schlauch zertifiziert war, nicht die Armatur.

      Tja, und dann hatte ich im Frühjahr noch 3 Fälle, da ging es aber um Elektronik, da waren nicht nur die Erklärungen und Zertifikate gefälscht, sondern auch die kompletten Prüfberichte. nach einem kurzen Gespräch mit dem Zertifizierer, war die Firma verschwunden, und keine 2 Monate später erschienen die Produkte unter neuem Firmennamen und einer leicht geänderten Adresse wieder am Markt.

      Bei den vielen Anbietern weltweit ist es so gut wie unmöglich die Spreu vom Weizen zu trennen. Ich kenne einen Fall von einem Hersteller, der hat alle 1-2 Jahre neue "Vertriebs"firmen gegründet, teilweise mit Sitz im gleichen Gebäude, nur halt in einer anderen Etage. Diese wiederum haben dann Firmen in den Zielmärkten gegründet. Dadurch trat sein Firmennamen nicht in Erscheinung, und die Vertriebsfirmen konnte er bei Ärger einfach rotieren.
    • alfred1 schrieb:

      Für 70€ kriegst aber keine Designarmatur mit Qualität ;)
      Hmm. Okay stimmt fürs Design zahlt man schonmal einiges drauf... Bei mir muss es funktionabel sein, ich steh nicht so auf Design.
      Wenn ich manchmal sehe z.B.: im Lampenladen, Designerstehleuchte (in Mein Augen: bisschen stroh als schirm , ne Eisenstange, und ne Glühbirne" für 500 EUro ... ) Auch noch günstig im Vergleich zu den anderen Ausstellungsstücken ...
    • elTorito schrieb:

      Ich würde mich ja fragen warum der Brauseschlauch abgerissen ist und warum die Kartusche Schwergängiger wurde.
      Nach 13 Jahren Betriebszeit muss ich mir deswegen hoffentlich keine Selbstvorwürfe machen? ;)

      Anzunehmen, dass bei einem Nischenprodukt massenweise Erfahrungsberichte eintrudeln, wäre blauäugig gewesen. Auch wenn keiner mit dem Produkt Praxiserfahrungen hat, an alle die sich eingebracht haben meinen Dank.

      Jetzt muss ich mich zwischen einem Gewährleistungs-Umtausch mit zwangsläufig einigen Tagen Armatur-Zwangspause oder Neukauf eines Markenprodukts entscheiden. Im Fokus hatte ich schon vorher Blanco Filo S, Blanculina S-Mini und Franko Atlas Window.

      Für meine Kaufentscheidung war nicht der Preis, sondern das Design und die Ausstattung entscheidend:
      • Metallarmierter Schlauch und nicht nur Nylon
      • Kopf auf Brausestrahl umstellbar
      • Ausführung in Edelstahl
      Dafür hätte ich bei einem europäischen Hersteller auch deutlich mehr ausgegeben.
    • Du kannst es ja mit Gewährleistung probieren, vielleicht hast Du Glück und es liegt noch eine hier im Lager. Vermutlich wird man mit "bereits benutzt " oder Anwendungsfelehler" argumentieren, oder gar nicht reagieren.
      Im Angebot steht etwas von Retouren 1 Monat, man könnte vermuten, dass dann auf Zeit gespielt wird.