Hausbau, 2 Wohneinheiten auf 2 Stockwerken - Tipps?

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  • Kelda schrieb:

    Nochmal: keine Kreditzinsen!

    Da haben sich einfach mehrere Beiträge zeitlich überschnitten, nix für ungut bitte :)

    Kelda schrieb:

    Ich muss eine große Summe vernünftig anlegen. Und ohne das nötige Fachwissen im Geldanlagebereich habe ich nur Hausbau oder Wohnungskauf gefunden.
    Hast du mal geschaut was man momentan auf dem Tagesgeldkonto bekommt?
    Ja, ich denke trotz der Kosten sollte mehr Geld übrig bleiben (denke nicht nur, sondern hab's ausgerechnet).
    Risiko bleibt natürlich Mietnomaden oder zerstörungswütige Mieter. Was ich einfach nicht hoffen will.

    Ich schrieb ja "notfalls" Tagesgeld, auch wenn da momentan kaum was bei rumkommt - kann sich ja auch wieder ändern. Mit etwas mehr Risikobereitschaft, tun sich aber eben auch andere Optionen auf.

    Noch ein letzter Ansatz: Ich verstehe, dass du nix von Geld-Anlagen verstehst. Wäre es aber dann nicht naheliegend sich dafür dann Sachverstand einzukaufen, wie du es analog ja auch beim Projekt Haus tust, um den dann bewerten zu lassen, was man mit einer "größeren Summe" Sinnvolles anstellen kann, bevor man sich diese Entscheidung selbst zumutet?
    Das ist ein bisschen so, als würdest du die Hausplanung selbst in die Hand nehmen und dann nur noch durch Handwerker ausführen lassen. Auf die Idee kämst du nie - die Entscheidung wohin mit dem Geld traust du dir aber ohne Weiteres zu, obwohl du auf beiden Feldern keine Kenntnisse vorzuweisen hast.
  • Off-Topic:


    Kelda schrieb:

    Das "Offtopic" wäre ein Traum!
    Kann man denn was sagen, wann in etwa man damit rechnen kann? (Ich verstehe natürlich, dass das ein großes Projekt ist, gerade wenn alles ehrenamtlich passiert.)
    Nein, einen Fertigstellungstermin gibt es nicht. Da soll auch kein Zeitdruck aufkommen.

    Kelda schrieb:

    Ja, für einen Laien ist es erst mal völlig undurchschaubar.
    Deshalb all die "dummen" Fragen hier.
    "Dumme" Fragen gibt es nicht. Ohne Fragestellung wäre hier tote Hose ;) Ob man die Frage immer beantworten kann ist eine andere Sache ;)
    Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

    * Administrative oder moderative Beiträge in rot
  • ein "guter" planer setzt sich erstmal mit eurem Grundstück
    auseinander und stellt dann ganz viele (die dir merkwürdig erscheinen mögen),fragen
    zu den lebensgewohnheiten.

    dann wird erstmal ein strich gezeichnet.
    jemand der die schublade aufmacht und dir dein "traumhaus" präsentiert,
    von dem würde ich abstand nehmen.
    du bist ein individium, haus veronika kann das nicht bedienen.
  • Kelda schrieb:

    Das hab ich schon bedacht. Sollte angeblich mit besserer/zusätzlicher Dämmung schon funktionieren?
    Behaupten zumindest die Anbieter.

    Na ja, behaupten kann man viel. Du solltest hierfür Fakten schaffen, sprich genaue Vorgaben die einzuhalten sind. Vorteil, man kann die Ausführung später einfach anhand der Vorgaben überprüfen, und wenn sie nicht erfüllt sind, dann ist die Ausführung mangelhaft und die Firma muss nachbessern. Man spart sich dann den Streit und eine eventuelle Auslegung durch ein Gericht. Also nicht auf so Ausreden wie "guter Schallschutz" o.ä. einlassen, auch wenn es dazu schon Urteile gibt. Wenn vereinbart ist, Luftschalldämmung xx dB(A), Trittschalldämmung yy dB(A), dazu noch die Normen, dann kann man das einfach überprüfen und muss nichts mehr interpretieren.

    Wenn Du das Haus nichts selbst bewohnst, dann fällt Dir so ein Mangel erst gar nicht auf.....bis sich der erste Mieter beschwert, evtl. gleich noch die Miete kürzt, usw.

    Mir wäre als Mieter der Schallschutz wichtiger als 10,- € mehr oder weniger an Heizkosten.
  • bei min. 10 wohneinheiten, würde ich drüber nachdenken,
    ob sich das "rentiert", aber nicht bei 2.

    ist doch eigentlich eine relativ einfache rechnung.
    was ist die ortsübliche miete/m² wie hoch sind die erstellungskosten
    und unterhaltungskosten für das gebäude.?

    ärger mit mietern, oder sogar mietnomaden mal außen vor.
  • Kelda schrieb:

    Ja, da hast du wohl recht.
    Problem dabei: dann brauch ich wahrscheinlich fixe Zahlen? Woher krieg ich da sinnvolle?

    Dem Planer die Vorgaben machen, der soll das mit Dir besprechen und Dir erklären, und dann legt Ihr die Schallschutzklassen fest. Ich werfe mal DIN4109, VDI4100 in den Ring. Die Details muss man austüfteln.

    Nebenbei bemerkt, da geht es auch um Schall durch Sanitärgegenstände. Viele meinen, mit ein bisschen Dämmung um die Rohre gewickelt wird alles gut. Es ist aber gar nicht lustig, wenn man im EG aus dem Bett fällt, nur weil sich im OG jemand im Badezimmer die Hände waschen möchte.

    Egal wer später plant und das Haus baut, achte darauf, dass Schallschutz nicht nur als Floskel im Vertrag steht.
  • Kelda schrieb:


    Warum bauen so viele Menschen Mietshäuser, wenn es sich nicht rentiert? (Auch hier bei uns in der Siedlung, wo ich bauen will, also mit gleichen Vorgaben.)

    Dafür kann es viele Gründe geben, oftmals steht die Rendite nicht einmal im Vordergrund. Manchmal ist es auch die Hoffnung auf Wertsteigerung, oder man muss halt einfach irgendwo Geld unterbringen, möglichst ohne viel davon zu versenken, manchmal wird auch nur ein Teil vermietet und der Rest selbst genutzt, damit noch jemand beim Abbezahlen der Schulden hilft......
  • Kelda schrieb:

    Warum bauen so viele Menschen Mietshäuser, wenn es sich nicht rentiert? (Auch hier bei uns in der Siedlung, wo ich bauen will, also mit gleichen Vorgaben.)
    ich kenne nicht viele menschen, die 2 familien mietshäuser bauen,
    eigentlich gar keine.....

    übernimm dich da mal nicht finanziell.
    und reich wirst du damit mit sicherheit nicht.
  • Kelda schrieb:

    Ich weiß nicht wie ich mir wenigstens ein solides Grundwissen aneignen kann.
    Es erschlägt einen fast, was es alles an Infos gibt. Wie sortiere ich aus was wichtig ist (und was ich nicht unbedingt wissen muss) und wie/wo finde ich vernünftige Informationen dazu, die auch für einen Laien verständlich aufgearbeitet sind?
    Man fängt an sich einzulesen - und steigt irgendwann aus, weil es zu kompliziert ist/wird... :-/
    Dann solltest Du auf alle Fälle zu einem Architekten, denn Hausverkäufer werden dich mit Sicherheit über den Tisch ziehen. Nachteil von Häusern aus dem Katalog ist auch, dass wenn es nicht im Kostenrahmen bleibt, aus irgend welchen Gründen, dann wird gepfuscht und irgend wo eingespart wo Du es nicht siehst, aber langfristig zu Schäden führen wird. Bedenke, es sind Verkäufer und die wollen verkaufen, egal wie. Du bist ja selbst eine Kauffrau und weiß was Sache ist. Der erzählt dir alles was Du hören willst und zwar so, dass es glaubwürdig klingt.

    Von daher, such dir einen Architekten, noch besser eine Architektin! Diese werden dir erzählen was geht und was nicht geht und können das Gelände so individuell planen, wie es nötig ist und dann passt es auch. Mit entsprechender Erfahrung und wenn man ihnen nicht ständig mit neuen Wünschen und Änderungen daher kommt, sind die Kosten auch relativ gut abschätzbar, ähnlich wie beim Hausverkäufer.


    Ansonsten wie im Nachbarthread:

    Ich selbst schrieb:

    Hast Du schon ein Haus, lass es bleiben und verkauf das Grundstück . Wohnst Du im Speckgürtel Münchens, dann bau möglichst günstig und verkauf das fertige Objekt für so viel Geld wie möglich. Damit bekommst Du derzeit mehr Geld als für das nackte Grundstück . Derzeit reißt man dir dort alles aus der Hand. Im Allgäu kommt es darauf an wo. Dort gibt es Gegenden, da kann man ähnlich verfahren wie in MUC und Gegenden wo man besser das Grundstück verkauft. Hier am Bodensee, verkauf das Grundstück für ein Vielfaches des ortsüblichen Preises. Hier rennen genug herum, die zahlen auch alles. Im Übrigen Bayern, verkaufe das Grundstück und gut ist. Hast Du mehrere Kinder, dann behalte es und vererbe es an einem der Kinder und das andere bekommt das bisherige Haus.
    -

    Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
  • Frau Maier schrieb:

    Kelda schrieb:

    Ich weiß nicht wie ich mir wenigstens ein solides Grundwissen aneignen kann.
    Es erschlägt einen fast, was es alles an Infos gibt. Wie sortiere ich aus was wichtig ist (und was ich nicht unbedingt wissen muss) und wie/wo finde ich vernünftige Informationen dazu, die auch für einen Laien verständlich aufgearbeitet sind?
    Man fängt an sich einzulesen - und steigt irgendwann aus, weil es zu kompliziert ist/wird... :-/
    Von daher, such dir einen Architekten, noch besser eine Architektin!

    Moment mal, haben wir nicht einen Anti-Diskriminierungs-Paragraphen in unseren Nutzungsbedingungen? :lol:
  • Tagesgeldkonto bei Bank mit Sitz in D: 0,66%

    Ansonsten - welchen Mieter juckt der Schallschutz oder die Dämmung wirklich? Wer fragt bei einer Besichtigung danach und winkt dann ggf. deswegen ab? Ich kenne niemanden! Wenn das bei euch so ist, dann sehe ich schonmal schwarz überhaupt dauerhaft zu vermieten (Überangebot) Daher... so "billig" wie möglich bauen? ;)

    Wenn du dich nicht mit anderen Anlageformen auskennst... wiso meinst du dich mit dem Immobilienmarkt und dem Vermiter-dasein auszukennen? :)
  • Hallo Zusammen,

    wenn dies auch mein 1. Beitrag ist, so war ich doch eifriger Mitleser im "Grünen" und bin es immer noch hier.

    Aber jetzt zu unserer Erfahrung bzgl. "Fertighaus" vs. "Architektenhaus": Ist ein längeres Thema :)
    Wir, absolute Baulaien, wussten was wir finanziell monatlich leisten können und hatten auch bereits ein Grundstück gekauft. Es ist rechteckig, mit der "Besonderheit", dass eine Ecke eine 45° Schräge zur Spielstraße hat. Bebauungsplan, Baufenster waren ebenfalls bekannt, und wir (bzw. meine Regierung :D ) wussten dass wir diese Schräge irgendwie mit dem Haus aufnehmen wollten.

    Mit diesem Wissens zu einem großen Fertighaus-Center gefahren und uns div. Hausmodelle angesehen. Überall tolle Häuser, tolle Einrichtung, tolle Ansprechpartner und Prospekte und relativ moderate Preise (beachten: waren alle ab OK Kellerdecke angeboten!).
    Allen Ansprechpartner (waren 4oder 5) das gleiche erzählt: "Wollen Haus aber Grundstück hat eine schräge Seite zur Straße die wir mit aufgreifen möchten"
    Antworten entweder: "kein Problem, da müssen wir nur Haus (Irgeneinname) um 90° auf dem Baufenster drehen." --> Ergebnis wären 100m² Vorgarten gewesen den keiner wollte, da wir keine 3m Abstand zur Straße sondern mehr als 6m gehabt hätten. Wohnzimmer auf der Nordseite und kleiner Garten hinterm Haus. Weitere Variante(n) waren: "Tja bieten wir so nicht an" / "kostet aber xxTeuro Aufpreis", also nichts mehr mit moderatem Preis. Alles in allem nicht das was wir uns vorstellten. :wall:

    Aufgrund der Ergebnisse relativ frustriert in der Zeitung nachgesehen und einen Fertighausanbieter mit Massivbauweise gefunden. Gleiche Info an den Sachbearbeiter und Hauswunsch schräge Ecke grob geplant bekommen. Ergebnis war keine Schräge sondern eine 90°-Ecke zusätzlich im Haus.
    Mit dieser Einschränkung hätten wir uns auch fast zufrieden gegeben und hätten dieses Haus gebaut. Durch Zufall unterhielten wir uns mit einer Freundin im Sportverein über den Stand der Hausplanung. Ebenfalls zufällig war ein Sportskamerad dabei, von dem wir nur wussten dass er große Industriebauten, oder sehr große Häuser (z.B. mit innenliegendem 15m Schwimmbad) plant. Ihn hatten wir eigentlich nicht in unsere Überlegungen mit einbezogen.
    Er meinte dann, "soll ich mal vorbeikommen und mir die Sache ansehen?". Wir "ok aber Schräge die aufgenommen werden soll" usw.
    Er kam dann vorbei und hat uns erst einmal Fragen gestellt wie:

    - wo haltet ihr Euch am meisten auf?
    - offene oder geschlossene Küche?
    - wieviele Zimmer / Kinderwunsch usw.
    - Fresswarze oder nicht?
    - offene Bauweise
    und viele. viele weitere Fragen die die Hochglanzanbieter alle nicht gestellt hatten.

    Anhand unserer Angaben hat er dann auf Butterbrotpapier einen Entwurf gezeichnet, incl. der gewünschten Schräge. Es gab auch später tolle 3D Ausdrucke.
    Er machte uns u.a. darauf aufmerksam, dass wir ein Bodengutachten machen sollen wegen Grundwasser; und das Ergebnis ist, dass wir ein Haus ohne Keller haben da Grundwasser in 1,2m Tiefe. Dafür haben wir die Bauhöhe ausgenutzt. (Beim Nachbar der mit Fertighausanbieter baute gabs die Überraschung nachdem der Bagger 2 mal baggerte "Upps da ist ja Wasser."........)

    Ich könnte jetzt noch seitenlang so weiter schreiben aber ich mache es kurz und bündig:
    Wir haben unser Traumhaus (offene Bauweise, Galerie, großes Wohnzimmer, Sole-Wärmepumpe, usw.) individuell geplant, es lag im Kostenrahmen wenn auch über den 1. Vorstellungen und den Angeboten der Fertighausanbieter, und einen Ansprechpartner der zu jederzeit ansprechbar und UNSER Partner war. Ich bezweifle, dass es bei einem der anderen Anbieter so geklappt hätte. Wenn, dann nur mit externer Bauüberwachung. Wir würden jederzeit wieder mit Architekt bauen. Voraussetzung ist allerdings auch, dass die Chemie stimmt.

    Das wars.

    PS: Von einem der Fertighausanbieter erwarten wir immer noch ein Angebot. Und wir sind 2009 in unser Haus eingezogen.


    Viele Grüße aus der Vorderpfalz
    M.
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