Deckenleuchten flimmern immer etwas....

    • Deckenleuchten flimmern immer etwas....

      Hallo Leute ,


      bin etwas überfragt habe jetzt vor kurzen neugebaut und in meinem Badezimmer jetzt LED Deckenlampen einbauleuchten eingebaut , funktionieren auch einwandfrei wenn auch etwas zeitverzögert. Doch wenn ich jetzt das Radio einschalte fangen die LED Leuchten stark an zu flimmern ,

      das ist echt nur bei den Leuchten im Badezimmer, habe das Radio mal mitgenommen in andere Räume und da funktioniert es einwandfrei.


      Hat jemand ne Idee?

      Gruß
      Rainer
    • Mit einem anderen "Radio" funktioniert es einwandfrei?
      Flimmern die Leuchten wenn sie ausgeschaltet sind oder nur wenn sie eingeschaltet sind?

      Hat das Radio ein Schaltnetzteil dann könnte dessen Schaltfrequenz im Bereich der Schaltfrequenz der Leuchten bzw. Leuchtmittel liegen.

      Lösung: Radio austauschen oder Leuchtmittel austauschen.

      Dabei setze ich voraus, dass die Installation ordnungsgemäß ausgeführt wurde.
    • R.B. schrieb:

      Mit einem anderen "Radio" funktioniert es einwandfrei?
      Flimmern die Leuchten wenn sie ausgeschaltet sind oder nur wenn sie eingeschaltet sind?

      Hat das Radio ein Schaltnetzteil dann könnte dessen Schaltfrequenz im Bereich der Schaltfrequenz der Leuchten bzw. Leuchtmittel liegen.

      Lösung: Radio austauschen oder Leuchtmittel austauschen.

      Dabei setze ich voraus, dass die Installation ordnungsgemäß ausgeführt wurde.
      Ist das nicht genau deine Baustelle sowas zu prüfen?
    • HPF schrieb:

      R.B. schrieb:

      Mit einem anderen "Radio" funktioniert es einwandfrei?
      Flimmern die Leuchten wenn sie ausgeschaltet sind oder nur wenn sie eingeschaltet sind?

      Hat das Radio ein Schaltnetzteil dann könnte dessen Schaltfrequenz im Bereich der Schaltfrequenz der Leuchten bzw. Leuchtmittel liegen.

      Lösung: Radio austauschen oder Leuchtmittel austauschen.

      Dabei setze ich voraus, dass die Installation ordnungsgemäß ausgeführt wurde.
      Ist das nicht genau deine Baustelle sowas zu prüfen?
      Jepp. Normalerweise darf so ein Effekt nicht auftreten. Es könnte aber auch an der Installation liegen, doch das ist sehr unwahrscheinlich.
    • Naja es ist zum Glück nur ein Radio was nicht unbedingt im Badezimmer sein muss , aber trotzdem finde ich das komisch. Mir hat ein Arbeitskollege mal gesagt das hat mit den Frequenzen zu tun , das Radio hat keine Antenne deswegen kommt es zu Komplikationen.

      Gruß
      Rainer
    • Mit der Antenne bzw. fehlenden Antenne hat das nichts zu tun. Das Radio hat auf jeden Fall eine Antenne, nur man sieht sie halt nicht. Die integrierte Antenne würde eher zu einem schlechteren Rundfunkempfang führen aber nicht die Leuchten bzw. Leuchtmittel stören. Das ginge, wenn überhaupt, nur über die Netzleitung. Aber selbst dort ist die vom Radio erzeugte Störspannung sehr klein, je nach Frequenz um die 60dBµVm , * also 1mV oder 1 Tausendstel Volt. Dadurch dürfte sich das Leuchtmittel nicht beeindrucken lassen.

      Folglich muss immer zuerst ein Fehler in der Installation ausgeschlossen werden. Das ist Sache des Elektrikers. Ersatzweise kann man, wie ich oben schon geschrieben habe, auch mal ein anderes Radio verwenden bzw. andere Leuchtmittel. Es könnte ja mal ungeachtet von Grenzwerten zu so einem Effekt kommen, wobei ich mir das physikalisch jetzt nicht erklären könnte.

      * Tippfehler korrigiert

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von R.B. () aus folgendem Grund: Tippfehler korrigiert

    • R.B. schrieb:

      Aber selbst dort ist die vom Radio erzeugte Störspannung sehr klein, je nachFrequenz um die 60dBµVm also 1mV oder 1 Tausendstel Volt.
      Beim Störpegel hat der Tippfehlerteufel zugeschlagen, Spannungspegel werden in dBµV angegeben. ;)

      Die Werte beziehen sich auf 75 Ohm Impedanz, das Stromnetz hat sicherlich keine 75 Ohm.
    • Dein Radio ist zunächst prizipiell immer nur ein Empfänger. Das strahlt nichts aus.
      Die Störung kann zwei Ursachen haben: Einstrahlung oder Netzstörung.

      Um diese Ursachen auseinander zu halten, hilft folgende Vorgehensweise:

      Bei Einstahlung vom Radio-Netzteil zur Lampe einfach probeweise den Abstand Radio <-> Lampe vergrößern.
      Geht die Störung zurück, strahlt dein Radionetzteil in Richtung Lampe. Oft sind Billignetzteile die reinen HF Schleudern.

      Bei Netzstörung probeweise das Radio vom Netz nehmen und auf Batterie/Akku oder mobile Stromversorgung legen oder mit einem langen Verlängerungskabel den Strom aus einem anderen Netzbereich ziehen.
      Wenn das geholfen hat, verseucht das Netzteil des Radios über den 230 V Netzabschnitt deine Lampe.

      keiner Tip: frage einen Funkamteur in deiner Nähe ([Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]) Die helfen dir gerne.
    • >>>oder einfach hier im Forum

      Das stimmt, aber einige Funkamateuer haben die passenden Messmittel und machen das gerne in Nachbarschaftshilfe.
      So ein störendes Gerät beeinflusst nicht nur deine Lampe, sondern alles mögliche in deinem Haushalt.
      PCs, Portables, TV, LAN, Heizungssteuerung, sonstige elektronische Geräte.
      Oft ordnet man das nicht so direkt dieser Störquelle zu, weil die Auswirkungen nicht so direkt sichtbar sind wie bei einer Lampe.
      Stelle doch mal probeweise dein Laptop direkt neben das störende Radio. Viel Spaß :)
    • R.B. schrieb:

      nix Tippfehler, ich hatte von Störspannung geschrieben und nicht Störfeldstärke.

      Die Störfeldstärke dürfte im obigen Fall keine Rolle spielen. Mir ging es um die Störspannung am Netzanschluss.
      Dass es die Maßeinheit dBµVm nicht gibt und
      • Störspannungen in mV oder V und
      • Störspannungspegel in dBµV (ohne m)
      angegeben werden, sollte unter Fachleuten unstrittig sein.
    • Wenn ein EMVler von Störspannung redet, dann kann daraus noch nicht geschlossen werden, ob es sich um Spannungswerte oder Spannungspegel handelt. Das spielt prinzipiell auch gar keine Rolle, denn die Pegelangabe dient an sich nur der Vereinfachung, hier dem Bezug auf 1µV, und einer vereinfachten Darstellung durch den logarithmischen Maßstab (dB). Grundlage ist aber weiterhin eine Spannung. (wer ganz pingelig sein möchte könnte nun auf Strom und Widerstand abheben).

      und die Einheit der Störfeldstärke wird üblicherweise in dBµV/m angegeben, Grundeinheit wäre V/m. Da ein HF Messgerät typischerweise die Spannung an seinem Innenwiderstand (meist 50 Ohm) zur Anzeige bringt, benötigt man hier noch die Angaben zur Antenne (Korrekturfaktor), die mit 1/m angegeben wird. Auch hier könnten wir pingelig sein und noch zwischen E und H Feld unterscheiden, und Störstrom usw. usw. usw.
    • Wenn ich geahnt hätte, dass der Schmarrn mit dBµVm für einen Pegel auch noch nachträglich so vehement verteidigt wird, hätte ich den nicht erwähnt. Dass es kein Tippfehler war, habe ich kopfschüttelnd registriert.

      So pingelig wie ich bei falschen Maßeinheiten bin, benötige ich zu Feldstärken und Antennenkorrekturfaktor keine Nachhilfe, davon habe ich schon gehört. ^^