Grenzbebauung Probleme mit dem Nachbarn (Niedersachsen)

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    • Grenzbebauung Probleme mit dem Nachbarn (Niedersachsen)

      Hallo liebe Mitglieder, ich bin von einem anderen Forum an euch empfohlen worden weil meine Problemkette schon etwas komplexer ist. Bevor wir den offiziellen Weg zum Anwalt machen, möchte ich gern Meinungen und Wissen von euch hören (Achtung lang!).

      Wir bauen in Niedersachen mit einem Architekten (Bekannter meiner Schwiegereltern).
      Das Grundstück ist quasi aus zweiter Hand, der Vorbesitzer hat es vor 10 Jahren gekauft und dort nie gebaut. Wir sind die letzten die in dieser Straße bauen.

      Laut Bebauungsplan müssen wir rechts von unserem Grundstück 3m weg bleiben. Also wurde wie folgt geplant, damit vor unserer Garage Platz zum Abstellen des Autos ist (ist bei den Nachbarn nicht gegeben!) und wir eine vernünftige Gartenfläche haben (Skizze ohne Maßstab; rechts Wir - links die Nachbarn)

      Zur Erläuterung der Skizze:
      - die Nachbarn haben zwei nicht überdachte Terrassen, eine zur Südseite (Bodeneben) und eine zur Westseite (aufgeschüttet -siehe Bilder).
      - der rote Strich markiert eine Regenrinne, angebracht von den Nachbarn um das Traufwasser von der Terrasse abzufangen. Die Rinne ragt jedoch 20 cm in unser Grundstück und das Wasser wird auf unser Grundstück abgeleitet.
      - der grüne Strich markiert eine Hecke (Buchsbaum o.ä.), 2m hoch und ohne Grenzabstand. Die Stämme stehen VOR der Grundstücksgrenze auf Nachbarsseite.

      Aus dieser Konstellation, die vom Bauamt so genehmigt wurde ergeben sich leider einige Probleme weil sich die Nachbarn quer stellen.

      Wir haben es des Nachbarschaftsfriedens wegen versucht alles in mehrmaligen Gesprächen auf die nette Art zu klären, leider völlig erfolglos.
      Aus diesem Grund möchte ich gern wissen, was ich in der Hand habe um im schlimmsten Fall rechtliche Schritte einzuleiten (ich möchte mir ersparen etwas anzudrohen, was nachher keinen Bestand hat).

      Der Kampf begann damit, dass sich die Nachbarn (bzw die NachbarIN) vom Bau unserer Garage derart gestört fühlte, dass Sie wiederholt unsere Bauarbeiter anschreit. Sogar meinen Schwiegervater und meinen Mann. Sie geht sogar in der Nachbarschaft rum und redet dort über unseren Bau.

      Wir dürfen aber laut Bauamt unsere Doppelgarage von 6x8,5m auf die Grenze bauen (Baugenehmigung) die direkt an die rechte Terrasse der Nachbarn grenzt. An dieser Seite haben die allerdings ihr Schlafzimmerfenster und nun keine schöne Sicht mehr.
      Es war schon ein Kampf ihn zu erklären, dass bitte die Regenrinne entfernt werden soll. Entfernt hat er bisher nur den Teil der beim Bau der Garage stört und es stellt sich nun die Frage nach der zukünftigen Entwässerung. Wer ist dafür zuständig und wer haftet hier für Schäden an unserer Garage? Deren Terrasse hat leichtes Gefälle, also wird zwangsweise Wasser Richtung Garagenwand laufen.

      Um beim Thema Garage zu bleiben: die Seite die zu den Nachbarn zeigt können unsere Maurer wahrscheinlich nicht Klinkern weil dort ein Terrassengeländer ist (siehe Foto : ein Stück, VA, geschweißt). Kann man hier nur Bitte-Bitte machen oder greift das Hammerschlags-und Leiterrecht? Wenn ja, wie weit?
      Ich habe bereits nett gefragt ob er das Geländer abbauen kann, er meinte nein.

      Die Terrasse der Nachbarn ist aufgeschüttet (weil abfallendes Gelände), eine Seite ca 1m hoch, die andere etwas über 1,50m. Ich meine auch, dass die Nachbarn keine Terrasse auf Grenze bauen dürfen ohne eingetragene Baulast (nicht vorhanden) oder die Nachbarn in dem Fall uns, zu fragen und das abzustimmen.
      Habe ich hier die Möglichkeit zu verlangen, dass sie entfernt wird? Greift hier der Bestandsschutz?
      (Der nette Herr vom Bauamt möchte mir partout keine definitive Aussage dazu geben und windet sich aus allem raus - ich bezweifle dass die Terrasse beim Bauamt genehmigt wurde)

      - Da wird der Zweitbesitzer des Grundstücks sind, können wir noch gegen die Hecke vorgehen?
      Soweit ich weiß, muss ein Grenzabstand bei der Hecke eingehalten werden. Ist dem nicht so, darf die Hecke nicht höher als 1,20m sein bzw. auf Verlangen auf 1,20m runter geschnitten werden.


      -Die Garage des Nachbarn steht so weit vorne am Grundstück dass dort kein Auto vor parken kann. Ist das so überhaupt erlaubt? Muss da nicht mindestens eine Autolänge platz sein? Unser Architekt hat angezweifelt ob das so seine Richtigkeit hat.



      -
      Bilder
      • Lageplan.jpg

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    • Chippi schrieb:

      Wir dürfen aber laut Bauamt unsere Doppelgarage von 6x8,5m auf die Grenze bauen (Baugenehmigung) die direkt an die rechte Terrasse der Nachbarn grenzt. An dieser Seite haben die allerdings ihr Schlafzimmerfenster und nun keine schöne Sicht mehr.
      Es war schon ein Kampf ihn zu erklären, dass bitte die Regenrinne entfernt werden soll. Entfernt hat er bisher nur den Teil der beim Bau der Garage stört und es stellt sich nun die Frage nach der zukünftigen Entwässerung. Wer ist dafür zuständig und wer haftet hier für Schäden an unserer Garage? Deren Terrasse hat leichtes Gefälle, also wird zwangsweise Wasser Richtung Garagenwand laufen.
      Ein Recht auf Erhalt einer schönen Aussicht besteht nicht. Punktausende. Pasta!

      Ebensowenig gibt es ein Bestandsrecht für den Überhang der Garage, wenn diese nicht durch eine Baulast o.ä. gesichert ist.
      Der muss also weg!

      Anfallendes (Niederschlags)Wasser ist GRUNDSÄTZLICH auf dem eigenen Grundstück zu behalten und dort abzuleiten oder zu versickern. Nicht beim Nachbarn.
      Den Zugang für die Abdichtungsarbeiten und die Oberflächenbehandlung Eurer Garage muss der Nachbar Euch gewähren. Hier würde ich nur vorher Zugang mit einem Sachverständigen suchen, um ALLE Schäden an der Terrasse sachverständig feststellen zu lassen!
      Sonst zahlt Ihr dem hinterher eine komplette Terrassensanierung!

      Wenn die Bodenplatte noch nicht betoniert ist (hoffentlich), würde ich über einen Systemwechsel nachdenken.
      In die Bodenplatte eine Fugendichtung einarbeiten, wie sie in Weisse Wannen eingebaut wird und die Wand zum Nachbarn entweder als ausbetonierte Hohlwandelemente oder zumindest nachbarseitig als Fertigteil (verlorene Schalung) erstellen und alles als WU-Konstruktion erstellen lassen.
      Soll der doch auf eine VBetonwand schauen, wenn er Euch Steine in den Weg legt.

      Zur Terrasse gilt folgendes

      NBauO § 5 schrieb:

      (1) 1 Gebäude müssen mit allen auf ihren Außenflächen oberhalb der Geländeoberfläche gelegenen Punkten von den Grenzen des Baugrundstücks Abstand halten. 2 Satz 1 gilt entsprechend für andere bauliche Anlagen, von denen Wirkungen wie von Gebäuden ausgehen, und Terrassen, soweit sie jeweils höher als 1 m über der Geländeoberfläche sind.
      Also ist die Terrasse baurechtswidrig nach HEUTIGER Bauaordnung (gültig seit 10/2012). In der Vorgängerfassung stand das aber in einem anderen § nach meiner Erninnerung inhaltlich gleichbedeutend auch drin.
      Da müsste ich aber tief graben, weil ich die halt nimmer nutze.

      Zur Hecke meine ich, dass Ihr da noch ein Recht habt, aber das möge ein Anwalt klären. Auf jeden Fall gilt da eine Fünfjahresfrist, nach deren Ablauf der Zustand als hingenommen gilt.


      Das alles sollte Euer Planer (bis auf die Hecke) doch auch wissen!!!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Danke dir Ralf!

      Leider ist die Bodenplatte bereits gegossen und die Mauern der Garage schon hochgemauert. Jetzt geht es darum erfinderisch zu werden falls sich die Nachbarn sträuben. Ich muss nochmal die Maurer sprechen und fragen ob die DEFINITIV nicht zwischen das Geländer Klinkern können. Als Notlösung fällt und nur ein, diese Wand mit schwarzer Bitumenfarbe zu streichen um der Witterung zu bestehen.

      Wir hatten den Nachbarn angeboten unseren Handwerker/Dachdecker die Sache mit dem Traufwasser der Terrasse anzusehen und da etwas zu machen. Nachdem unsere Nachbarin aber auch ihn angefahren hat, hat er sich schnell verkrümelt und wollte damit nichts zu tun haben (verständlicher Weise).

      Diese 5 Jahresfrist mit der Hecke kenne ich. Allerdings ist mir nicht klar und das habe ich auch nirgendwo herauslesen können, ob sie für den Vorbesitzer galt oder auch für uns gilt (Nach Kauf des Grundstücks). Der Vorbesitzer besaß das Grundstück nämlich an die 10 Jahre, die Hecke muss also mindestens genauso lange schon dort stehen.
    • Steht doch alles da:


      § 54
      Ausschluß des Anspruches
      auf Beseitigen oder Zurückschneiden

      (1) Der Anspruch auf Beseitigung von Anpflanzungen mit weniger als 0,25 m Grenzabstand (§ 53 Abs. 1 Satz 1) ist ausgeschlossen, wenn der Nachbar nicht spätestens im fünften auf die Anpflanzung folgenden Kalenderjahr Klage auf Beseitigung erhebt. Diese Anpflanzungen müssen jedoch, wenn sie über 1,2 m Höhe hinauswachsen, auf Verlangen des Nachbarn zurückgeschnitten werden.
      (2) 1 Der Anspruch auf Zurückschneiden von Anpflanzungen (Absatz 1 Satz 2 und § 53 Abs. 2) ist ausgeschlossen, wenn die Anpflanzungen über die nach diesem Gesetz zulässige Höhehinauswachsen und der Nachbar nicht spätestens im fünften darauffolgenden Kalenderjahr Klage auf Zurückschneiden erhebt. 2 Nach Ablauf der Ausschlussfrist kann der Nachbar vom Eigentümer jedoch verlangen, die Anpflanzung durch jährliches Beschneiden auf der jetzigen Höhe zu halten; im Fall der Klage auf Beschneiden. ist die jetzige Höhe die Höhe im Zeitpunkt der Klageerhebung. 3 Der Klageerhebung steht die Bekanntgabe eines Antrags auf Durchführung eines Schlichtungsverfahrens vor dem Schiedsamt oder einer anderen Gütestelle, die Streitbeilegungen betreibt, gleich.

      Das Recht auf Beseitigung hat dein Vorbesitzer verwirkt. Du kannst nur verlangen, den Überhang und die Höhe über 1,2 m zurückschneiden zu lassen.
      Du hast sozusagen gekauft, wie gesehen.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow
    • ThomasMD schrieb:


      Das Recht auf Beseitigung hat dein Vorbesitzer verwirkt. Du kannst nur verlangen, den Überhang und die Höhe über 1,2 m zurückschneiden zu lassen.
      Du hast sozusagen gekauft, wie gesehen.
      Wenn ich gekauft, wie gesehen habe, dann müsste ich dich die Hecke dulden so wie sie ist: 2m hoch.
      Aber wenn ich sie auf 1,20 zurückschneiden lassen kann: behalte ich so im Hinterkopf.
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Frag da bitte einen Anwalt.

      Ich weiß eben nicht, ob gekauft wie gesehen gilt.
      okay, werde ich tun.

      Wie sieht es denn aus bzgl.:
      - der Problematik des Traufwassers der Terrasse welches gegen unsere Garage läuft? muss ICH mich um eine Lösung kümmen oder die Nachbarn? Wer haftet für entstehende Schäden an meiner Wand?
      - Wenn ich Abdichtungsarbeiten an der Garagenwand vornehmen möchte, mich der Nachbar aber nicht auf sein Grundstück lassen möchte? Muss ich die Arbeiten definitiv einen Monat schriftlich vorher ankündigen? Was Wenn ich den genauen Termin nicht kenne?

      - wenn ich veranlassen möchte, dass die Terrasse weggebaut wird wohin wende ich mich am besten? Muss da zwingend ein Anwalt eingeschaltet werden?
    • Chippi schrieb:

      - der Problematik des Traufwassers der Terrasse welches gegen unsere Garage läuft? muss ICH mich um eine Lösung kümmen oder die Nachbarn? Wer haftet für entstehende Schäden an meiner Wand?
      Natürlich musst Du die Wand fachgerecht abdichten lassen. Unabhängig von der Art des Nachbarn und der baurechtlichen Lage seiner Bauteile hätte da aber so oder so eine VERNÜNFTIGE Planung der Abdichtung sowohl im Bereich der Bestandsgarage des Nachbarn als auch im Sockelbereich oberhalb der Terrasse erfolgen müssen!

      Wer hat denn da die Ausführungsplanung gemacht und das verbockt?
      Mir wäre schon in der Genehmigungsplanung nix anderes als die oben von mit beschriebene Lösung in die Tüte gekommen.
      Mauerwerk + Sockelabdichtung geht doch nur, wenn DU der erste bist!

      Alles andere erfordert kreative Lösung im Rahmen der Genehmigungs- und Ausführungsplanung!


      Chippi schrieb:

      - Wenn ich Abdichtungsarbeiten an der Garagenwand vornehmen möchte, mich der Nachbar aber nicht auf sein Grundstück lassen möchte? Muss ich die Arbeiten definitiv einen Monat schriftlich vorher ankündigen? Was Wenn ich den genauen Termin nicht kenne?
      Wenn das so im Nachbarschaftsrecht steht und der Nachbar so ein *piep* ist, dann JA.

      Dann muss der Termin eben festgesetzt werden und wettertechnisch eine Einhausung o.ä. erstellt werden, um den Termin einzuhalten.

      Chippi schrieb:

      wenn ich veranlassen möchte, dass die Terrasse weggebaut wird wohin wende ich mich am besten? Muss da zwingend ein Anwalt eingeschaltet werden?
      Keine Ahnung. Die Frage ist schon mal vorweg, ob das Bauamt das nicht ggf. nachträglich genehmigt und dann auch der beste Anwalt nix mehr machen.
      Ausserdem ist die Frage, was Dir der Rückbau bringt. Der baut die halt 50 cm tiefer wieder auf und Du hast das gleiche Thema, nur 50 cm tiefer.
      Der Sockel muss doch eh abgedichtet werden, was auch bei baurechtskonfomer Terrasse nicht komplett möglich gewesen wäre.

      Da ist doch jetzt schon grosser Murks vorprogrammiert!

      Aber nochmal die Frage - Ihr habt einen Kollegen. Wieso weiß der all das nicht und hat das nicht zumindest z.T. vorher gesehen und geklärt.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Schade, dass Ihr gleich mit einem derart belasteten Nachbarschaftsverhältnis einziehen müsst. Das wird Euch vermutlich noch lange begleiten. Alles Gute für die Zukunft! :/

      Aus meiner Sicht ist der Gang zum Anwalt unumgänglich (Fachanwalt für Baurecht), die Nachbarn haben bereits diverse Möglichkeiten einer gütlichen, nachbarschaftlichen Einigung in den Wind geschlagen. Eine Frage nur: Inwiefern tangiert Euch, ob der Nachbar genügend Stellplatz vor seiner Garage hat? Die Garage steht, deshalb gehe ich -erstmal- davon aus, dass sie genehmigt wurde.

      Grüße
      --
      Fomes
    • Chippi schrieb:

      Als Notlösung fällt und nur ein, diese Wand mit schwarzer Bitumenfarbe zu streichen um der Witterung zu bestehen
      Das sieht von Nachbarsseite sicher schick aus... ;)

      Ist aber auch nicht gut, weil auf Bitumen später nix mehr richtig hält und zB beim Verputzen Farbveränderungen wahrscheinlich sind. Lass das besser.

      Warum nicht die Wand verputzen? Trägt deutlich weniger auf als eine Klinkerfassade, könnte daher auch mit Geländer gehen (vielleicht).

      Abdichtung des Sockels könnte spannend werden. Vor allem wenn -das wäre zu vermuten- des Nachbarn Terrasse ein Gefälle weg vom Haus aber auf Eure Garage zu hätte.
      ---------- 9. November 2016, 18:03 ----------

      Chippi schrieb:

      ich bin von einem anderen Forum an euch empfohlen worden
      Off Topic: In diesem "Forum" waren hier fast alle Experten....früher. Nach Betreiberwechsel haben wir dem Laden den Rücken gekehrt und unser eigenes Forum aufgezogen.
    • Leute - die Oberfläche ist doch gar nicht das Problem.
      Verbockt worden ist das schon in der Planung bei der mangelnden Abdichtung im Sockelbereich.

      Habt Ihr dressierte Hamster, die in die Fuge zwischen den Garage reinkrabbeln und da Abdichtmaterial fachgerecht auftragen???

      Wenn die Garage des TE absäuft, ist das ja sein Problem, aber wenn der Nachbarswagen nasse Socken bekommt, dann geht der Terror richtig ab.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Foto vom IST-Zustand wäre mal ganz schön. So mit der Traufe von der Terrasse und der "Sonderlösung" Abdichtung.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • ihr solltet erst einmal wegen nachbars garage nicht weiter unternehmen. das schafft nur mehr stress. das ist auch nicht eure sache, damit ahbt ihr nichts zu schaffen.

      macht euer architekt die phase 5 bis 8 - dann hätte er eine dichte bauweise wählen müssen, die auch funktioniert, wenn man von der außenseite nicht rankommt und trotzdem dicht ist.

      die überhängende rinne muss der nachbar zurückbauen und das ableiten des niederschlagswasser auf seinem Grundstück sicherstellen.

      lasst die nachbarin erst einmal sabbeln, entweder die beruhigt sich wieder oder die anderen nachbarn merken, dass sie nicht ernst zu nehmen ist. sucht einfach mal ein nettes gespräch mit den anderen nachbarn und sprecht nicht über eure direkte nachbarin. wenn die anderen nachbarn merken, dass man mit euch normal reden kann, wird sich die sabbelbiene auch beruhigen.
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Chippi schrieb:

      - der Problematik des Traufwassers der Terrasse welches gegen unsere Garage läuft? muss ICH mich um eine Lösung kümmen oder die Nachbarn? Wer haftet für entstehende Schäden an meiner Wand?
      Natürlich musst Du die Wand fachgerecht abdichten lassen. Unabhängig von der Art des Nachbarn und der baurechtlichen Lage seiner Bauteile hätte da aber so oder so eine VERNÜNFTIGE Planung der Abdichtung sowohl im Bereich der Bestandsgarage des Nachbarn als auch im Sockelbereich oberhalb der Terrasse erfolgen müssen!
      Wer hat denn da die Ausführungsplanung gemacht und das verbockt?
      Mir wäre schon in der Genehmigungsplanung nix anderes als die oben von mit beschriebene Lösung in die Tüte gekommen.
      Mauerwerk + Sockelabdichtung geht doch nur, wenn DU der erste bist!
      ...
      Der Sockel muss doch eh abgedichtet werden, was auch bei baurechtskonfomer Terrasse nicht komplett möglich gewesen wäre.

      Da ist doch jetzt schon grosser Murks vorprogrammiert!

      Aber nochmal die Frage - Ihr habt einen Kollegen. Wieso weiß der all das nicht und hat das nicht zumindest z.T. vorher gesehen und geklärt.
      Also dass ich MEINE Wand fachgerecht abdichten lassen möchte ist klar. Die Problematik liegt darin, dass die Nachbarn mich darin behindern. Ich habe mich vielleicht falsch ausgedrückt wegen der Schäden. Es geht mir darum zu wissen was passiert, wenn ich meine Wand abdichte und es DOCH zu Schäden kommt.

      Unser Architekt und Bauträger hat die Planung und die Ausführung so gemacht. Hätten wir selbst von vornherein gewusst wie man es besser macht, hätten wir auch vorher eingegriffen. Leider verlässt man sich ja auf die Planung und die Erfahrung seines Architekten/BT. Jetzt ist die Sch***e groß...

      Ich werde bei guten Lichtverhältnissen ein Foto schießen des Ist-Zustandes und hier hochladen.
      ---------- 10. November 2016, 09:32 ----------

      Thomas B schrieb:

      Chippi schrieb:

      Als Notlösung fällt und nur ein, diese Wand mit schwarzer Bitumenfarbe zu streichen um der Witterung zu bestehen
      Das sieht von Nachbarsseite sicher schick aus... ;)
      Ist aber auch nicht gut, weil auf Bitumen später nix mehr richtig hält und zB beim Verputzen Farbveränderungen wahrscheinlich sind. Lass das besser.

      Warum nicht die Wand verputzen? Trägt deutlich weniger auf als eine Klinkerfassade, könnte daher auch mit Geländer gehen (vielleicht).

      Abdichtung des Sockels könnte spannend werden. Vor allem wenn -das wäre zu vermuten- des Nachbarn Terrasse ein Gefälle weg vom Haus aber auf Eure Garage zu hätte.
      Ich weiß nicht ob wir auf diese Seite noch verputzen können. Das Mauerwerk ist an der Seite ohnehin schmaler angelegt und zurück versetzt damit der Klinker in einer Flucht mit dem Mauerwerk/Klinker der Nachbarwand liegt.
      ---------- 10. November 2016, 09:35 ----------

      SirSydom schrieb:

      Warum willst du denn eigentlich die Hecke gestutzt haben??
      Ich wäre froh, hätten meine Nachbarn alle 2m hohe Hecken zu mir..

      Vor allem, wenn die auch noch gut gepflegt & hochwertig ist..
      Sicher dass es Buchs ist? 2m in 10 Jahren? erscheint mir viel.

      Eigentlich ist mir die Hecke sogar relativ egal. Wir werden ohnehin einen Zaun um unser Grundstück bauen um den Garten Katzensicher zu bekommen. Es geht ums Prinzip: schickaniert mich meine Nachbarin, schickaniere ich zurück.

      Apropos Hecke und Zaun: Für den Zaun hatten wir vor L-Steine um das Grundstück zu setzen bzw ein Betonfundament zu errichten. Die Wurzeln der Hecke gehen ja in mein Grundstück rein. Wenn ich dort ausbaggere geht die Hecke doch ein. Bin ich auch hier Haftender?
    • Chippi schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Chippi schrieb:

      - der Problematik des Traufwassers der Terrasse welches gegen unsere Garage läuft? muss ICH mich um eine Lösung kümmen oder die Nachbarn? Wer haftet für entstehende Schäden an meiner Wand?
      Natürlich musst Du die Wand fachgerecht abdichten lassen. Unabhängig von der Art des Nachbarn und der baurechtlichen Lage seiner Bauteile hätte da aber so oder so eine VERNÜNFTIGE Planung der Abdichtung sowohl im Bereich der Bestandsgarage des Nachbarn als auch im Sockelbereich oberhalb der Terrasse erfolgen müssen!Wer hat denn da die Ausführungsplanung gemacht und das verbockt?
      Mir wäre schon in der Genehmigungsplanung nix anderes als die oben von mit beschriebene Lösung in die Tüte gekommen.
      Mauerwerk + Sockelabdichtung geht doch nur, wenn DU der erste bist!
      ...
      Der Sockel muss doch eh abgedichtet werden, was auch bei baurechtskonfomer Terrasse nicht komplett möglich gewesen wäre.

      Da ist doch jetzt schon grosser Murks vorprogrammiert!

      Aber nochmal die Frage - Ihr habt einen Kollegen. Wieso weiß der all das nicht und hat das nicht zumindest z.T. vorher gesehen und geklärt.
      Hätten wir selbst von vornherein gewusst wie man es besser macht, hätten wir auch vorher eingegriffen.
      das musst nicht du als bauherr wissen, dafür beauftragst du einen fachmann oder eine fachfrau und die bekommen geld dafür.
    • Gast1234 schrieb:

      Chippi schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Chippi schrieb:

      - der Problematik des Traufwassers der Terrasse welches gegen unsere Garage läuft? muss ICH mich um eine Lösung kümmen oder die Nachbarn? Wer haftet für entstehende Schäden an meiner Wand?
      Natürlich musst Du die Wand fachgerecht abdichten lassen. Unabhängig von der Art des Nachbarn und der baurechtlichen Lage seiner Bauteile hätte da aber so oder so eine VERNÜNFTIGE Planung der Abdichtung sowohl im Bereich der Bestandsgarage des Nachbarn als auch im Sockelbereich oberhalb der Terrasse erfolgen müssen!Wer hat denn da die Ausführungsplanung gemacht und das verbockt?Mir wäre schon in der Genehmigungsplanung nix anderes als die oben von mit beschriebene Lösung in die Tüte gekommen.
      Mauerwerk + Sockelabdichtung geht doch nur, wenn DU der erste bist!
      ...
      Der Sockel muss doch eh abgedichtet werden, was auch bei baurechtskonfomer Terrasse nicht komplett möglich gewesen wäre.

      Da ist doch jetzt schon grosser Murks vorprogrammiert!

      Aber nochmal die Frage - Ihr habt einen Kollegen. Wieso weiß der all das nicht und hat das nicht zumindest z.T. vorher gesehen und geklärt.
      Hätten wir selbst von vornherein gewusst wie man es besser macht, hätten wir auch vorher eingegriffen.
      das musst nicht du als bauherr wissen, dafür beauftragst du einen fachmann oder eine fachfrau und die bekommen geld dafür.
      ganz genau. Aber trotzdem haben wir ja nun den Salat
    • Gast1234 schrieb:

      das musst nicht du als bauherr wissen, dafür beauftragst du einen fachmann oder eine fachfrau und die bekommen geld dafür.
      Ja, Norbert, so sollte man meinen......

      Aber:

      Chippi schrieb:

      Unser Architekt und Bauträger hat die Planung und die Ausführung so gemacht.
      Nicht alle Bauträger sind für durchdachte und brillante Planungsleistungen bekannt. Mit Planung verdienen die eben kein Geld, heißt im Klartext: Planung schlank halten.

      @Chippi: Gibt es -nur mal so interessehalber- einen Werkplan, also einen Plan für die Handwerker?
    • Chippi schrieb:

      Gast1234 schrieb:

      Chippi schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Chippi schrieb:

      - der Problematik des Traufwassers der Terrasse welches gegen unsere Garage läuft? muss ICH mich um eine Lösung kümmen oder die Nachbarn? Wer haftet für entstehende Schäden an meiner Wand?
      Natürlich musst Du die Wand fachgerecht abdichten lassen. Unabhängig von der Art des Nachbarn und der baurechtlichen Lage seiner Bauteile hätte da aber so oder so eine VERNÜNFTIGE Planung der Abdichtung sowohl im Bereich der Bestandsgarage des Nachbarn als auch im Sockelbereich oberhalb der Terrasse erfolgen müssen!Wer hat denn da die Ausführungsplanung gemacht und das verbockt?Mir wäre schon in der Genehmigungsplanung nix anderes als die oben von mit beschriebene Lösung in die Tüte gekommen.Mauerwerk + Sockelabdichtung geht doch nur, wenn DU der erste bist!
      ...
      Der Sockel muss doch eh abgedichtet werden, was auch bei baurechtskonfomer Terrasse nicht komplett möglich gewesen wäre.

      Da ist doch jetzt schon grosser Murks vorprogrammiert!

      Aber nochmal die Frage - Ihr habt einen Kollegen. Wieso weiß der all das nicht und hat das nicht zumindest z.T. vorher gesehen und geklärt.
      Hätten wir selbst von vornherein gewusst wie man es besser macht, hätten wir auch vorher eingegriffen.
      das musst nicht du als bauherr wissen, dafür beauftragst du einen fachmann oder eine fachfrau und die bekommen geld dafür.
      ganz genau. Aber trotzdem haben wir ja nun den Salat
      das liegt an dir, ob du den salat jetzt schluckst oder ob du ihn beseitigen lässt!

      Thomas - auch bauträger dürfen solch einen salat nicht hinterlassen, das ist nur ein grund für den mangel, aber keine entschuldigung.
    • Gast1234 schrieb:

      auch bauträger dürfen solch einen salat nicht hinterlassen
      Deswegen würde mich ja das Thema Werkplanung interessieren. Viele BT mit denen ich zu tun hatte (O.K., ...so wahnsinnig viele waren es jetzt nicht....) haben nach 100stel Plänen arbeiten lassen. Da können natürlich solche planerischen Leistungen gar nicht erfasst sein.

      Andererseits denke ich schon, dass sich der BT ein paar Gedanken gemacht haben wird, alleine schon wegen des Übergangs zu den grenzständigen Bauwerken des Nachbarn...
    • Gast1234 schrieb:

      Chippi schrieb:

      Gast1234 schrieb:

      Chippi schrieb:

      Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Chippi schrieb:

      - der Problematik des Traufwassers der Terrasse welches gegen unsere Garage läuft? muss ICH mich um eine Lösung kümmen oder die Nachbarn? Wer haftet für entstehende Schäden an meiner Wand?
      Natürlich musst Du die Wand fachgerecht abdichten lassen. Unabhängig von der Art des Nachbarn und der baurechtlichen Lage seiner Bauteile hätte da aber so oder so eine VERNÜNFTIGE Planung der Abdichtung sowohl im Bereich der Bestandsgarage des Nachbarn als auch im Sockelbereich oberhalb der Terrasse erfolgen müssen!Wer hat denn da die Ausführungsplanung gemacht und das verbockt?Mir wäre schon in der Genehmigungsplanung nix anderes als die oben von mit beschriebene Lösung in die Tüte gekommen.Mauerwerk + Sockelabdichtung geht doch nur, wenn DU der erste bist!...
      Der Sockel muss doch eh abgedichtet werden, was auch bei baurechtskonfomer Terrasse nicht komplett möglich gewesen wäre.

      Da ist doch jetzt schon grosser Murks vorprogrammiert!

      Aber nochmal die Frage - Ihr habt einen Kollegen. Wieso weiß der all das nicht und hat das nicht zumindest z.T. vorher gesehen und geklärt.
      Hätten wir selbst von vornherein gewusst wie man es besser macht, hätten wir auch vorher eingegriffen.
      das musst nicht du als bauherr wissen, dafür beauftragst du einen fachmann oder eine fachfrau und die bekommen geld dafür.
      ganz genau. Aber trotzdem haben wir ja nun den Salat
      das liegt an dir, ob du den salat jetzt schluckst oder ob du ihn beseitigen lässt!
      Thomas - auch bauträger dürfen solch einen salat nicht hinterlassen, das ist nur ein grund für den mangel, aber keine entschuldigung.
      nein - natürlich werden wir jetzt versuchen da irgendwie Schadensbegrenzung zu betreiben! Wir sprechen unseren BT darauf an. Problem ist, dass es ein Bekannter meiner Schwiegereltern ist, Mitte 60 und meint seine Erfahrung gibt ihm immer Recht.
      ---------- 10. November 2016, 10:38 ----------

      Thomas B schrieb:

      Gast1234 schrieb:

      das musst nicht du als bauherr wissen, dafür beauftragst du einen fachmann oder eine fachfrau und die bekommen geld dafür.
      @Chippi: Gibt es -nur mal so interessehalber- einen Werkplan, also einen Plan für die Handwerker?
      nein, soweit ich weiß nicht.
    • Chippi schrieb:

      nein, soweit ich weiß nicht.
      ....dann kann man von den Handwerkern natürlich nicht erwarten, dass sie es richtig machen.

      Grundsätzlich schuldet Dir der BT* auch keine Werkplanung! Er schuldet Dir ein mängelfreies Werk (Haus/Garage). Nur dass ein solches ohne stimmige Werkplanung nur sehr selten gelingt. Gibt es "Problemstellen" wie bei Euch, so ist eine mangelhafte Leistung quasi vorprogrammiert.

      Chippi schrieb:

      Mitte 60 und meint seine Erfahrung gibt ihm immer Recht.
      Ja.....ja.....ist klar.... :nono:


      * Frage: Wirklich BT oder GU ????
    • Thomas B schrieb:

      Chippi schrieb:

      nein, soweit ich weiß nicht.
      ....dann kann man von den Handwerkern natürlich nicht erwarten, dass sie es richtig machen.
      Grundsätzlich schuldet Dir der BT* auch keine Werkplanung! Er schuldet Dir ein mängelfreies Werk (Haus/Garage). Nur dass ein solches ohne stimmige Werkplanung nur sehr selten gelingt. Gibt es "Problemstellen" wie bei Euch, so ist eine mangelhafte Leistung quasi vorprogrammiert.

      Chippi schrieb:

      Mitte 60 und meint seine Erfahrung gibt ihm immer Recht.
      Ja.....ja.....ist klar.... :nono:

      * Frage: Wirklich BT oder GU ????
      BT oder GU das kann ich dir gar nicht sagen. Er baut uns nur den Rohbau. Den Rest machen wir selbst.

      Die Handwerker führen soweit ich weiß, nur das aus was er ihnen vorgibt.