Wasserzähler im Nassbereich wandbündig und dicht

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    • Wasserzähler im Nassbereich wandbündig und dicht

      Mit Interesse habe ich aus einem vorherigen in dem dort genannten Link gestöbert.

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      Da sieht man auf Seite 105 wie man bei einer Wanddurchdringung einen größeren Durchmesser abdichten sollte.



      Sehr schön, nur wie sollte der Installateur einen solchen Wasserzähler abdichten, ...



      ... wenn er seine 3/4" Anschlüße seitlich hat. Ich möchte ihn ja später bei Bedarf auch mal wieder auswechseln können.

      Im Moment sind meine Zähler quasi "frei schwebend" vor den Fliesen.
      Deren Anschlüsse kommen einzeln aus den Fließen. dann 90 Grad Winkel, dann Zähler, dann wieder 90 Grad und zurück in die Wand.
      Sieht natürlich ziemlich bescheiden aus. Der Charme der 80er Jahre.

      Aber irgendwie fällt mir da momentan nichts ein, wie man diese Zähler quasi bündig und wasserdicht in die Fliesen bekommt,
      ohne dass man im Fehlerfall jedes Mal die Fliesen aufschlagen muss, um so einen Zähler wechseln zu können.
    • Für Unterputzzähler verwendet man einen Montageblock. Später kann man dann nur noch die Messkapsel tauschen, sollte der Montageblock undicht werden, dann kriegt man den so einfach nicht mehr aus der Wand.
      Wer berfüchtet, dass auch die Verschraubungen irgendwann nicht mehr dicht sein sollten, muss bei einer Vorwandmontage bleiben, oder an der Wand eine große Revisionsöffnung vorsehen (ähnlich wie bei einem Heizkreisverteiler).

      :sarkasmus: Ich hoffe, dass derjenige dann auch alle Verschraubungen in seinem Haus revisionsfähig ausgeführt hat. Theoretisch könnte auch ein verpresseter Fitting mal undicht werden, also auch da Revisionsöffnung.
    • R.B. schrieb:

      Ich hoffe, dass derjenige dann auch alle Verschraubungen in seinem Haus revisionsfähig ausgeführt hat. Theoretisch könnte auch ein verpresseter Fitting mal undicht werden, also auch da Revisionsöffnung.
      :thumbsup: :thumbsup: :bier:

      Es gbt noch eine Möglichkeit, aber revisionierbar. Denn der Austausch muss alle 5 oder 6 Jahre sein - Gültigkeitsdauer der Eichung!

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      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Bernd_Baumeister schrieb:

      Sehr schön, nur wie sollte der Installateur einen solchen Wasserzähler abdichten, ...
      Der Installateur nimmt keinen *solchen* sondern nen *anderen* .... und dann geht das.
      Die gabs auch schon in den 80igern ....

      Allerdings gabs auch in den 80igern die Sparbrötchen, die schon damals nur die Minimalstausführung orderten, weil ..... (such dir ne Begründung aus ... es gibt 1000+1 frei nach Wahl).

      Heute sind im Wohnbereich UP-Wasserzähler - sofern Bedarf besteht - ganz normaler Standard.
      ( ... und es gibt Einbauzubehör die einen fachgerechten Anschluss an eine Abdichtung ermöglichen).
      Die Aufputz-Variante kommt nur noch in untergeordneten Räumen z.B. wie Waschküche oder unter der Spüle (nicht im Sichtbereich) zum Einsatz.

      Gruß
      Achim Kaiser
    • Mal ne dumme Frage einer, die nur im eigenen Haus was mit Sanitär zu tun hatte:
      Dieser Block ist auch Neubaustandard? Mann, dann ginge es ja einfach!
      Ich hatte ja damals extra nen Sani mit Planungsabteilung reingeholt, weil ich 0,0 Erfahrung im Sanitärbereich hatte
      Das ist das Ergebnis:

      Der andere Hahn ist im Schrank verschwunden
      grmbl
      ---------- 28. Oktober 2016, 11:19 ----------
      Einfach mit integrieren - neeee das wäre zu einfach! Da ich nur die herausstehenden Hähne kannte, hab ich mir nichts dabei gedacht.
      (Gibts hier keinen Smilie, der sich in den Hintern beisst?)
      ---------- 28. Oktober 2016, 11:28 ----------
      :evil: :wall: :wall:
      Nothing is forever, except death, taxes and bad design
    • Die Bilder sind leider ein wenig dunkel, aber es sieht so aus, als wäre da dem Bauherrn noch nachträlich eingefallen, dass er diese oder jene Wasserabnahmestelle noch zählen möchte. Der Sani hats dann halt noch irgendwie reingefriemelt.

      Lass dir mal von deinem Sani vorführen, wie man hier an die Gewindemuttern zum Wechseln des Zählers kommt ;)
      By the way - wo ist denn der zweite Zähler ? Was wird hier gezählt Warmwasser. Kein Kaltwasser ?

      Als ich noch in Miete wohnte habe ich mir um so was keinen Kopf gemacht, aber jetzt im eigenen Haus merkt man,
      dass Wasserrohre mit das Nervenaufreibende ist was ein eigenes Haus zu bieten hat. Schlecht verschraubte Gewindeanschlüsse,
      Leckstellen ... wenn die Wasserflecken an der Wand auftauchen ist immer Alarmstufe rot. Sofort Bohrhammer aus der Werkstatt und gnadenlos aufstemmen bis die Stelle gefunden ist wo das Wasser raus kommt. Dann die kleine Schale unter die tropfende Stelle - uff.
      Danach Sani anrufen - Termin ausmachen und Versicherung benachrichtigen. Halt das übliche.

      Aber zurück zum Zähler. Der muss meines Wissens alle 5 Jahre gewechselt werden. Zumindest wenn man ( was bei mir der Falls ist) Mieter im Haus hat.

      Meine Erfahrung ist, dass man den Sani auf keinen Fall vor sich hinwerkeln lassen sollte. Als Hausbesitzer sollte man sich entweder einen guten Planer ins Haus holen oder sich selbst mit dem Kram beschäftigen. Das Thema ist meines Erachtens einerseits einfach und doch komplex wenn es ins Detail geht. Das sieht man hier bei deiner Zählerrosette, die gerade so in die Ecke geklemmt ist.
    • Bernd_Baumeister schrieb:

      Meine Erfahrung ist, dass man den Sani auf keinen Fall vor sich hinwerkeln lassen sollte.
      In Hessen scheint wirklich Notstand zu herrschen :).
      Auch Planer sind rar und *gute* noch viel rarer.
      Das Nervenaufreibenste sind allerdings halbgar informierte Hausbesitzer die meinen mit Indernetthalbwissen punkten zu können ohne die dazu notwendigen Voraussetzungen am Bau zu schaffen.

      Eine gute Installation ist regelmäßig ganz easy WENN DIE VORAUSSETZUNGEN dafür geschaffen sind.
      Auch am Beispiel der Wasserzähler ... der Einbausatz braucht Platz. Was machste wenn den nicht hast ?
      Und ... das Ding kostet Kohle - auch der Einbau mit ordentlicher Befestigung.
      Meistens wirds unlustig wenn der Bauherr wegen jeden acht Euro fuffzig zur Schnappatmung neigt ....

      Gruß
      Achim Kaiser
    • [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] : Nachträglich eingefallen? Neee. Wir wollten EG und OG getrennt haben, das war schon zu Entwurfsbeginn klar. Wurde auch so mit Saniunternehmen kommuniziert und der Sani wurde eben von mir auch danach ausgesucht, weil er eine Planungsabteilung hat, weil ich damit in meinem Beruf ca. 0,0 zu tun hatte.
      Der hat noch mehr Böcke geschossen... Und nein, es gab keine Auswahl im Sinne von: "Das könnte man auch verstecken." es wurde einfach so hingeschraubt. Und wir waren da auch keine Sparbrötchen, Achim und Platz wäre da auch genug in Höhe und Tiefe...

      Im nachhinein ist mir aufgefallen, dass der Ausführende zwar gerne und schnell arbeitete, aber zugunsten " Ich schaffe." leider das Denken vernachlässigt hat. Zudem war die Kommunikation zwischen der "Planungsabteilung" und den Ausführenden mangelhaft.

      Beispiel: Von mir Pläne an die Planungsabteilung, wohin die An und Abluft gesetzt werden soll. Vorher den Ausführenden gesagt:" Wennst ein Loch in die Aussenwand reinhaust, gibst mir vorher Bescheid!" Ich komme am nächsten Tag auf die Baustelle: Es klaffen zwei Riesenlöcher ganz woanders in der Wand! Bohrer war auf einer anderen Baustelle, also wurde munter in die Aussenwand gehackt, irgendein Dummer wird die Ecken wieder schließen. Da wurde ich doch mal ganz kurz zum HB- Männchen und das will was heißen.

      Genauso Küche:
      Sani: Ablauf dürfen wir nicht in die Aussenwand stemmen.
      Ich: jupp, richtig, macht davor, da ist leider das Loch an der falschen Stelle. Mit Statikus abgesprochen, dass ihr das Loch etwas weiter vorne machen könnt.
      Nächster Tag: Sani löchert die Wand weiter vorne für den Ablauf :pfusch: :wall:
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