Altbausanierung zum KFW Effizienzhaus 85

  • R.B. schrieb:

    Wenn dann sowieso eine umfangreiche Sanierung ansteht wäre es besser gewesen ein Haus Bj. 1960 zu kaufen, da man dann davon ausgehen kann, dass die meisten Bauteile das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben, und man sowieso sanieren muss. Das macht sich dann auch beim Kaufpreis bemerkbar, und man kann den Preisvorteil für die Sanierung nutzen. Am Ende ist diese Variante günstiger als wenn man quasi noch intakte Bauteile entsorgt, nur um am Ende ein paar Liter Heizöl zu sparen.
    Da bin ich ganz deiner Meinung !
    Vorallem ist es bei einer alten unsanierten "Hütte" meist so , das nix hinter Gipskarton versteckt wurde .
    Oftmals ist das dann ein ehrliches Gebäude für einen angemessenen Preis , sofern das Dach dicht ist und der Keller trocken .
    Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
  • Wenn man die Größe des Objekts bedenkt, finde ich die Sanierungskosten nicht zu hoch.

    Heute erst bin ich an einem BT-Neubaugebiet vorbeigefahren. Angebot "für die junge Familie": 112 qm insgesamte
    Fläche (kein Keller), winziges Grundstück .
    Kaufpreis ohne Sonderwünsche 345k. Dazu Aufpreis für die Doppelgarage, falls eine gewünscht. Und: kleine Stadt.

    Wie war ich da zufrieden, dass ich "nur" einen Altbau habe, mit dadurch notgedrungen höheren Sanierungskosten.
  • Roth schrieb:

    1. Wenn man die Größe des Objekts bedenkt, finde ich die Sanierungskosten nicht zu hoch.

    2. Heute erst bin ich an einem BT-Neubaugebiet vorbeigefahren. Angebot "für die junge Familie": 112 qm insgesamte
    Fläche (kein Keller), winziges Grundstück .
    Kaufpreis ohne Sonderwünsche 345k. Dazu Aufpreis für die Doppelgarage, falls eine gewünscht. Und: kleine Stadt.

    3.Wie war ich da zufrieden, dass ich "nur" einen Altbau habe, mit dadurch notgedrungen höheren Sanierungskosten.
    zu 1 u. 3.
    ich auch nicht. klar kann man das Management der Baustelle auch selber machen und ca. 10 % ist ne menge Kohle.
    Aber Profis, holen bei sowas - locker mehr mit deutschen Arbeitern raus.

    zu 2.
    anscheinend verstehst`e deren Kalkulation mit den Preis-Aufschlägen für Lobbyarbeit, Mängelkosten..... nicht ganz. macht nichts, ich verstehe die Käufer auch nicht. deshalb baue ich auch um und nicht neu.

    MfG
  • So Rechnung inkl. Sehr aufwendiger Dokumentation für den Brandschutz eingetrudelt - 3k ärmer.

    Restarbeiten sind beendet. Fenstereinbau wird heute beendet. Alles tip top und inkl. Wunschmontage. So ne 10-15mm fuge rundum ist schon nett, wenn ich mir die ganzen baumurkservideos bei youtube und bei diversen tv-Sendungen anschaue.

    Gebäude ist damit bereit für Leckage-Test und ab Montag Einbau estrich bereit.

    Einziges Detail beim Fenster was ich erwähnenswert finde ist mein hinterdämmter vorsatzrolladen.
    Bilder
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  • Olli schrieb:

    Sehen nicht aus wie Sicherheitsbeschläge - RC2 war nicht gewünscht?
    Nein.


    ---------- 30. Juni 2017, 16:25 ----------

    So Ergebnis vom erste BDT :

    Obergeschoß: 0,8 m3/h
    Erdgeschoß: 1,35 m3/h - leider können wir eine Leckage nicht ohne Nebelmaschine orten. Die ist jedenfalls so groß, dass sich die Katjabahn in Wohne/Essen/Küche vom Mieter wie ein Ballon aufbläst.


    ---------- 4. Juli 2017, 17:20 ----------

    So einige Leckage noch sauber abgedichtet, mal gucken ob beim finalen BDT nicht noch was deutlich nach unten geht. Mein Energieberater hat sein saniertes Haus auf 0,3 m3/h 8| abgedichtet, dafür hat er aber auch 8 BDT gebraucht. :D

    Gestern und heute wurde die gebundene Schüttung eingebracht. CM-Messung Freitag.


    ---------- 4. Juli 2017, 17:21 ----------

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  • So gestern und heute wurde die dämm und tackerplatten ausgebracht.

    Mo bis mi werden die heizrohre eingebracht und das heizsystem fertig montiert.
    Heute ist auch die korrigierte heizlastberechnung eingetrudelt. 6800W oder 26 W/m2.

    Do. und Freitag kommt der estrich, Montag drauf beginnt schon das funktionsheizen. Ab 24.7. geht der Innenausbau weiter. Der Zeitplan hält.


    ---------- 15. Juli 2017, 18:50 ----------

    Lawrence schrieb:



    Do. und Freitag kommt der estrich, Montag drauf beginnt schon das funktionsheizen. Ab 24.7. geht der Innenausbau weiter. Der Zeitplan hält.
    Terminplan im Arsch - Estrichbauer hat erst Freitag angefangen. Sollte heute fertig werden, wäre er auch, wenn er in Mathe nicht ne 6 hätte und ne ganze Palette ThermorapXXXX zu wenig bestellt hätte. Zudem hat einer seiner Arbeiter mit der Schaufel ein FBH-Rohr Leck gestoßen , jetzt muß noch ne Kupplung eingebaut werden. Ich ahne noch weitere Mängel, kann diese erst Montag oder Dienstag verifizieren. Und bevor einer fragt - es ist ein anerkanntes örtliches deutsches Fachunternehmen mit 50 Mitarbeitern und ja die standen auf der Liste von ChemotechXXXX drauf..........
  • R.B. schrieb:

    Solche Kupplungen sind üblicherweise nicht für eine Nutzung im Estrich zugelassen. Man baut sich also eine Schwachstelle ein, die durch den Hersteller nicht abgedeckt ist.
    Seltsam, wir hatten Verbinder vom Hersteller, die entkoppelt vom Estrich eingebaut wurden. Die hatten sogar Lieferzeit, weil es speziell diese sein mussten.

    Zur Sicherheit hatte ich aber die Verbauorte ausgemessen und in die Pläne eintragen lassen.
  • Jo, das war die Vorgabe vom Rohrhersteller und das ist auch zugelassen.

    So sagte mein Heizi und so hab ich es auch grad nachgelesen.

    Quellcode

    1. Grundsätzlich sind alle Verbinder, die mit einem Rohr getestet und vom Hersteller freigegeben wurden, für den Einbau "unter Putz oder im Estrich" geeignet und bedenkenlos einzusetzen. Dies wird auch in der DIN 1988 im Detail beschrieben.
  • R.B. schrieb:

    Solche Kupplungen sind üblicherweise nicht für eine Nutzung im Estrich zugelassen. Man baut sich also eine Schwachstelle ein, die durch den Hersteller nicht abgedeckt ist.

    Ist ne Kupplung mit Zulassung, sonst würde mein Heizer die nicht einbauen.


    ---------- 18. Juli 2017, 07:48 ----------

    Lawrence schrieb:

    R.B. schrieb:

    Solche Kupplungen sind üblicherweise nicht für eine Nutzung im Estrich zugelassen. Man baut sich also eine Schwachstelle ein, die durch den Hersteller nicht abgedeckt ist.
    Ist ne Kupplung mit Zulassung, sonst würde mein Heizer die nicht einbauen.
    Die gelieferte Kupplung hat keine Zulassung, es besteht die minimale Hoffnung noch eine aufzutreiben. Wenn nicht, ist das der GAU. Dann müsste vermutlich der komplette Bodenaufbau erneuert werden und ich dürfte mich mit dem haftpflichtversicherter rumschlagen.
  • Lawrence schrieb:

    R.B. schrieb:

    Solche Kupplungen sind üblicherweise nicht für eine Nutzung im Estrich zugelassen. Man baut sich also eine Schwachstelle ein, die durch den Hersteller nicht abgedeckt ist.


    Lawrence schrieb:

    R.B. schrieb:

    Solche Kupplungen sind üblicherweise nicht für eine Nutzung im Estrich zugelassen. Man baut sich also eine Schwachstelle ein, die durch den Hersteller nicht abgedeckt ist.
    Ist ne Kupplung mit Zulassung, sonst würde mein Heizer die nicht einbauen.
    Die gelieferte Kupplung hat keine Zulassung, es besteht die minimale Hoffnung noch eine aufzutreiben. Wenn nicht, ist das der GAU. Dann müsste vermutlich der komplette Bodenaufbau erneuert werden und ich dürfte mich mit dem haftpflichtversicherter rumschlagen.

    Jetzt keine Panik, sondern zuerst mal darüber nachdenken.

    Rohr? Kupplung? Hersteller? Was gibt es an Unterlagen?

    Die Stelle an der die Kupplung verbaut ist, ist doch bekannt (vielleicht nicht auf den cm genau, aber zumindest grob). Es sollte also möglich sein, die Stelle zu lokalisieren und dort zu öffnen, ohne gleich alles ausbauen zu müssen.
    Dann Kupplung ersetzen, oder evtl. genügt es auch, wenn man diese schützt. Wenn solche Kupplungen versagen, dann primär wegen Materialunverträglichkeit oder aufgrund mechanischer Belastung, für die sie nicht ausgelegt sind. Ein Schutz der Kupplung, und einiger cm der Leitungen, könnte ausreichend sein. Das kommt halt darauf an, wo die Kupplung genau sitzt, sprich kurz vor einem Bogen, in einer geraden Strecke usw.