Restarbeiten / Mangelbehebung nach Einzug, Terminfindung

    • Restarbeiten / Mangelbehebung nach Einzug, Terminfindung

      Moin,

      wie so oft, ist auch bei uns der vom vertraglich definierte Fertigstellungstermin nicht ganz gehalten worden.
      Es haben ein paar Arbeiten gefehlt bzw. sind noch diverse Mängel zu beheben.

      Nach dem mein Urlaubskonto nun fast leer ist, das Gleitzeitkonto im Minus bin ich nicht mehr so flexibel.
      Den Handwerkern passt das aber so gar nicht, dass ich stur sage: frühestens ab 16:30.

      Ich bin der Meinung, hätten die Herrschaften nicht immer nur 90% erledigt, wäre das alles kein Problem. Nun müssen Sie die Suppe auslöffeln.

      Moralisch fühle ich mich im Recht. Juristisch auch?
    • SirSydom schrieb:

      Juristisch auch?
      ;( ;(

      Und das, wo Ralf W. sich an die Löwen ranpirscht (hoffentlich nicht umgekehrt).

      Ich als juritisch Halbwissender würde sagen, da müssen schon besondere Umstände vorliegen. Deine PERSÖNLICHE Präsenz ist ja nicht nötig, nur die eines Portiers/Hausmeisters und Homesitters.
      Es würde also auch reichen, Oma, Opa, Onkel, Tante, Nachbar(in), Geliebte (Oups :huh: ), Nachbarstochter/-sohn einen Schlüssel zu geben, die dann öffnen und anwesend sein kann.
      Daher wird so eine Uhrzeit, die ja dann auch Überstunden oder Zulagen auslöst, kaum durchsetzbar sein. Oder nur dann, wenn im Vorwege Abstimmungen vor Ort nötig sind - dann aber nur dafür.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Wenn so einfach wäre.. Verwandtschaft ist weit weg, und die Nachbarn kenne ich nicht so gut..
      Ich weiß ja nicht wie ihr da so gestrickt seit, aber jemand fremden (Handwerker) alleine und ohne Aufsicht in meiner Wohnung, dem Kernbereich der privaten Lebensführung - das mache ich nicht.

      Die Videoüberwachung ist leider auch noch nicht fertig :D

      Der Fensterbauer hat die 16:30 jetzt mit Murren aktzeptiert, mal sehen was Maler macht.

      Ich mein, ich mache das ja nicht aus Böswilligkeit, es geht nur derzeit echt nicht..
    • Meinst die dumme Sau die da am Ende um 16:30 antanzen darf trägt die Schuld? In der Regel ist der Arbeitnehmer nicht signifikant schuldig an einer Bauzeitverlängerung. Da sind Koordinations-, Organisationsprobleme eher Schuld.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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    • Kalle schrieb:

      und wann fängst du an?
      Mich hat mal ein Architekt in die Mangel genommen, wieso ich um 18.00 Uhr nicht mehr ans Handy gehe, das kann doch nicht sein, als Chef müsse man doch immer erreichbar sein. Da habe ich ganz ruhig geantwortet, das was ich bis zum Feierabend um 17.00 Uhr nicht erledigt habe muss bis zum nächsten Morgen warten, ich kann ihn dann gerne um 5.00 Uhr anrufen und ob er dann ans Handy gehen würde. Thema beendet.
    • Die Mangelbeseitigung nur außerhalb der ortsüblichen Arbeitszeiten zuzulassen, hat schon ein Geschmäckle. Eine feste Regel ist mir nicht bekannt, aber ich bitte Bauherrn generell immer um die Benennung von mind. 3 Terminen an unterschiedlichen Wochentagen und zu unterschiedlichen Zeiten, um einen schnellen Kompromiss zu finden. Meist muss ich ja auch noch zur Abschlußkontrolle dabei sein.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • ok, ich bin da relativ schmerzbefreit. Ich lass die mehr oder weniger einfach rein und dann düse ich ab.

      Hast Du niemanden im Bekanntenkreis, der da mal für Dich im Hause wäre?
      ---------- 4. Oktober 2016, 17:39 ----------
      Nachtrag: Grad Malerarbeiten sollten m. E. bei gutem (Tages) licht ausgeführt werden
      ---------- 4. Oktober 2016, 17:43 ----------
      Noch ein Nachtrag: Evtl. liegt das bei mir daran, dass ich selbst bei anderen im Hause arbeite und mir da einen "Tunnelblick" angewöhnt habe: Ich komme und mache meine Arbeit. Anderes nehme ich kaum wahr bzw. ist mir egal.
      Nothing is forever, except death, taxes and bad design
    • SirSydom schrieb:

      Ich weiß ja nicht wie ihr da so gestrickt seit, aber jemand fremden (Handwerker) alleine und ohne Aufsicht in meiner Wohnung, dem Kernbereich der privaten Lebensführung - das mache ich nicht.
      Nun ja, was soll der HW denn machen? Dir Wertsachen entwenden? An den Schlüppern riechen? Ich kann zwar nicht für alle HW sprechen, bei uns ist es schon fast normal, dass wir uns innerhalb des Hauses bewegen, wenn die Besitzer nicht da sind.

      Letztes Jahr haben wir für eine sehr gut betuchte Familie gearbeitet - die sind über die Bauarbeiten in ihr Ferienhaus geflogen. Wir durften uns sogar in der Küche Kaffee an dem Vollautomaten machen. Das ist schon extrem locker aber seien wir mal ehrlich, was soll der HW auch schon anstellen? Fast alles wird auf Ihn zurück fallen. Hast die Handwerker nicht kennen gelernt? Da merkt man doch schnell wie die drauf sind.

      Ein gewisse Skepsis kann ich natürlich verstehen und ich kann nur von meiner Erfahrung sprechen - was sicherlich nicht "normal" ist - uns kam aber noch nie in den Sinn das Vertrauen in irgendeiner Art zu missbrauchen. Ich bin da zum Arbeiten und nicht zum Freizeit haben ;)
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    • Kalle schrieb:

      Dir Wertsachen entwenden?
      Naja - ich kenne nen Fall, da haben die Gesellen ne Flasche Wodka des Hausherren geköpft. Klingt nicht so schlimm?
      War ein Sammlerstück. Mit Eisbergwasser und wohl aus handaufgezogenen Kartoffeln gebrannt.

      4-stelliger Schaden. Cheffe war not amused (über die Torfköppe), als der Bauherr ihn darauf ansprach.
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    • Ich behaupte nicht, dass es nicht schwarze Schafe gibt. Das wäre aber wie, wenn ich jedem HW erst Mal attestiere seinen Job nicht richtig zu machen und zu Pfuschen. Wie gesagt kann ich Sir da auch verstehen, kann aber auch den HW verstehen. Keine Ahnung wie Umfangreich die Arbeiten sind, mich würde es schon nerven, wenn ich gezwungen nach meiner Arbeit ran müsste.
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    • ich bin da vielleicht ein bischen eigen.. das gebe ich zu. Aber meine Wohnung ist mir heilig, alleine maximal engste Freunde und Familie.

      Aber der Fensterbauer heute kam ja um 16:30 und wisst ihr was.. die Burschen haben das Gerüst vergessen, bzw. nicht dabei gehabt "mir hat niemand gesagt das des im OG ist".
      ;(

      Naja, innen ist jetzt alles durch, den Raffstore können sie von außen montieren. Trotzdem :blond:
    • Ich sagte ja - Organisationsfehler.... Hau lieber die Schnarchlappen im Büro ;)
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    • Wir haben dasselbe Problem (hier ist es meine bessere Hälfte, die keinesfalls Fremde alleine zu Hause lassen wird). Jedenfalls hat unser Bauträger für die Gewährleistungsphase im Vertrag festhalten lassen, dass wir zu üblichen Zeit Zugang gewähren müssen. Ich müsste die Formulierung nachschlagen, aber gemeint ist praktisch die Kernarbeitszeit werktags ...

      Soviel zur Gewährleistung. Ob diese Klausel auch anwendbar ist für die offenen Arbeiten und Mängel, die im Abnahmeprotokoll festgehalten sind, vermag ich nicht zu sagen.
    • Welche Ämter, Behörden, Ärzte oder sonst wer legt die Uhrzeiten individuell auf die Person bezogen? Da gibt es Zeiten und entweder ist man da oder nicht. Andernfalls muss man sich einen Urlaubstag nehmen oder Sonderurlaub beantragen. Bei Dinge, die keine Std. dauern kann ich ja ein Termin um 17/ 18 Uhr noch verstehen und als Chef so oder so.

      Bei dingen die mehrere Stunden benötigen ist es schon recht befremdlich vom Handwerker zu verlangen die Abends noch zu erledigen.
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    • Ich kenne ja nicht die abgeschlossenen Verträge, aber Nachbesserungsarbeiten erfolgen in der Regel zu den üblichen Arbeitszeiten der Handwerker, also zwischen 7 Uhr und 16 uhr. Wird die Mängelbehebung behindert, das ist der Fall wenn Termine erst ab 16:30 möglich sind, so kann der Handwerker den Mangel auch nicht beheben. Es ist durchaus zumutbar dem Handwerker einige Termine zu nennen, an denen er die Mängel beheben kann. Ein wenig planerisches Geschick vorrausgesetzt, schafft man es sogar mehrere Gewerke an einem Tag ins Haus zu lassen. Eine Ausnahme hier sehe ich nur in dem Fall, wo bei Vertragsabschluß bereits abweichende Arbeitszeiten festgelegt waren, z.B. in Büros, wo tagsüber der normale Betrieb weiterläuft und nur nach Feierabend gearbeitet werden kann.
      In der Festlegeung, das Mängelbeseitung erst ab 16:30 begonnen werden kann, sehe ich eine Behinderung der Mängelbeseitung.
      Sollte es überhaupt nicht passen, so kann man sich vielleicht über die Einbehaltung eines angemessenen Betrages einigen und die Beseitung selber vornehmen. Dem Auftragnehmer steht es allerdings zu vorerst die Mängelbeseitung vorzunehemen
    • Kalle schrieb:

      Welche Ämter, Behörden, Ärzte oder sonst wer legt die Uhrzeiten individuell auf die Person bezogen?

      Mmh, ich vergleiche mich nie mit Behörden und schon gar nicht, was den Service oder die Öffnungszeiten anbelangt. Ist vielleicht eine Einstellungsfrage, die Zeit zwischen 16:00 und 18:00 sehe ich aber durchaus als normale Arbeitszeit an (außer vielleicht am Freitag), auch wenn meine Angestellten die Funktionszeit zwischen 16:00 und 17:00 schon als "Spätdienst" bezeichnen. Wenn mich ein Mandant anruft und den Termin um 18:00 will, dann ist auch um 18:00 noch offen und die Kaffeemaschine an. Wenn er sich um 7:00 oder um 8:00 mit mir treffen will, dito.

      Was die Handwerker im bewohnten Haus betrifft: Grundsätzlich würde ich schon im eigenen Interesse irgendwelche Arbeiten, die jetzt etwas länger als 5 Minuten dauern, nicht so spät terminieren, dass ich nicht in Ruhe mit meiner Familie zu Abend essen kann, oder so früh, dass ich um 5 aufstehen muss. Zudem braucht man ja für manche Arbeiten auch richtiges Tageslicht.
      Bei uns ist das so: die Handwerker, die wir kennen, bekommen einen Haustürschlüssel und fertig ist. Die essen auch mit uns gemeinsam Mittag und klauen auch nicht das Familiensilber. Das sind aber meistens Kleinbetriebe. Die Unternehmen, die irgendeine Montagetruppe anrücken lassen, würde ich auch nicht ohne Aufsicht ins Haus lassen - zumindest so lange es bewohnt ist.
      The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
      - John Maynard Keynes -
    • Der Bauamateur schrieb:

      Mmh, ich vergleiche mich nie mit Behörden und schon gar nicht, was den Service oder die Öffnungszeiten anbelangt. Ist vielleicht eine Einstellungsfrage, die Zeit zwischen 16:00 und 18:00 sehe ich aber durchaus als normale Arbeitszeit an (außer vielleicht am Freitag), auch wenn meine Angestellten die Funktionszeit zwischen 16:00 und 17:00 schon als "Spätdienst" bezeichnen. Wenn mich ein Mandant anruft und den Termin um 18:00 will, dann ist auch um 18:00 noch offen und die Kaffeemaschine an. Wenn er sich um 7:00 oder um 8:00 mit mir treffen will, dito.
      Wann fangen deine Jungs an? Es geht ja nicht darum, dass der Kunde ein "Termin" haben möchte, sondern dass man dem HW das Recht zur Nachbesserung eines Mangels zugesteht. Ich sehe nicht, dass der Handwerker sich grundsätzlich an den Zeiten des Kunden orientieren muss. Also dem AG das Recht obliegt die Zeit vorzugeben. Moralisch hin oder her, Fehler passieren überall und auch der größte Murkser hat selbiges Recht. Auch wenn hier die moralische Auffassung basierend auf eigenen Emotionen prekärer ist.

      Bei uns an der Küste (Strandnähe, also 1-3 Strandreihe und Hotelnähe) gibt es Ruhephasen. Ich glaube von 13-15 Uhr oder so ähnlich an dem schwere Maschinen/Lärm stillt stehen müssen. Notfalls ziehen die Blau-weißen halt den Stecker. Die Ausfallzeit sollte also hinten ran gehangen werden. War ein "tolles" Arbeiten.
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    • Naja, ich halte das ziemlich flexibel, meine Damen fangen zwischen 7:00 und 9:00 an und hören i.d.R. zwischen 14:00 und 18:00 auf. Ich überlasse das jeder selbst, zu bestimmen, wann gearbeitet wird, solange die Kanzlei in der Zeit von 8:00 bis 17:00 mit einer gewissen Mindeststärke besetzt ist und die Arbeit auch erledigt wird.

      Meine Auffassung, auf das Thema bezogen, ist eher so: Fehler passieren und dann muss nachgearbeitet werden, das kann immer mal passieren. Wenn man aber an einer guten Kundenbeziehung interessiert ist, versucht man doch das Ausbügeln des Fehlers nicht so zu gestalten, dass es dem Kunden noch zusätzliche Unannehmlichkeiten bereitet. D.h. in dem Falle würde ich es als Dienstleister immer so sehen: in der Abwägung ob es für mich blöd ist oder für den Kunden, würde ich - natürlich in den Grenzen des Vertretbaren - die Bürde eher auf meine Kappe nehmen. Zwischen 16:30 und 18:00 unter der Woche zu arbeiten, halte ich für vertretbar und keine unangemessene Belastung.

      Diese Ruhezeiten (kennt man auch aus div. anderen Kurorten) kann ich einerseits nachvollziehen (Touristen sind da nun mal ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor), andererseits ist das natürlich ziemlich blöd für jede Baustelle, auf der auch mal ein bisschen Krach gemacht werden muss. Wer viel unter solchen Bedingungen arbeitet, muss sich überlegen, ob und wie er das organisatorisch abfangen kann oder eben Schmerzensgeld in den Auftrag einkalkulieren. Ist aber m.E. eine andere Situation.
      The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
      - John Maynard Keynes -
    • Der Bauamateur schrieb:

      Fehler passieren und dann muss nachgearbeitet werden, das kann immer mal passieren. Wenn man aber an einer guten Kundenbeziehung interessiert ist,
      Da kommt es ja schon. In einigen, wohl eher den meißten Fällen sieht man sich nie wieder. Gerade in der Massenabfertigung "Neubau". Wie läuft es also in der Regel ab? Arbeitnehmer arbeitet seine 8 Std. fährt dann zum Kunden - vermutlich ist die Fahrtzeit schon Freizeit - arbeitet nach und kann sich vermutlich glücklich schätzen das als Überstunden aufzuschreiben, falls es so was wie ein AZK überhaupt gibt.

      DAS ist natürlich ein ganz anderes Klima als bei deinem Modell der Gleitzeit. Da bin ich mir sicher, dass man da auch mal länger macht. Es ist aber eben auch so, dass es einige Betriebe gibt die Überstunden nicht kennen und jegliche Verantwortung dem Arbeitnehmer übergeholfen wird. Aber ja, hinsichtlich einer Kundenorientierung ist es sicherlich besser sich am Kunden zu orientieren.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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    • ich hab das damals "eigentlich" von den Handwerkern abhängig gemacht.
      Für die, die schon während des Baus termintreu waren (und das waren die meisten) habe ich dann auch versucht, Ihren Wunschtermin für Nacharbeiten zu ermöglichen. "wir wären nächste Woche am Mittwoch Nachmittag eh bei Ihnen in der Gegend. Können wir da vorbeikommen und xyz fertig machen?" Hab ich dann gerne versucht einzurichten bzw. jemand zu organisieren der da ist...
      Für die, die damals schon Termine platzen ließen oder sonst schon während des Baus Pfeifen waren, gabs von mir zuerst kein Entgegenkommen sondern ich hab 2-3 Optionen (zu üblichen Arbeitszeiten) vorgegeben, an denen es mir am ehesten gepasst hätte.
      Problem dabei war aber, dass Ihnen die Zeiten eben nicht passten und dann halt keiner kam X( ;) . Hilft einem am Ende eben auch nicht weiter, da die Arbeiten dann eben offen bleiben.
      Viel bleibt einem also nicht übrig, als in den sauren Apfel zu beißen und zu versuchen das irgendwie auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Die HW sitzen am längeren Hebel...dem ein oder anderen hätte ich aber gerne mal etwas deutlicher die Meinung gegeigt (z.B. dem HB/Sani, der es erst nach 6 Monaten für nötig befand, die Solaranlage ordentlich in Betreib zu nehmen).
    • Kalle schrieb:

      Der Bauamateur schrieb:

      Fehler passieren und dann muss nachgearbeitet werden, das kann immer mal passieren. Wenn man aber an einer guten Kundenbeziehung interessiert ist,
      Da kommt es ja schon. In einigen, wohl eher den meißten Fällen sieht man sich nie wieder. Gerade in der Massenabfertigung "Neubau". Wie läuft es also in der Regel ab? Arbeitnehmer arbeitet seine 8 Std. fährt dann zum Kunden - vermutlich ist die Fahrtzeit schon Freizeit - arbeitet nach und kann sich vermutlich glücklich schätzen das als Überstunden aufzuschreiben, falls es so was wie ein AZK überhaupt gibt.
      DAS ist natürlich ein ganz anderes Klima als bei deinem Modell der Gleitzeit. Da bin ich mir sicher, dass man da auch mal länger macht. Es ist aber eben auch so, dass es einige Betriebe gibt die Überstunden nicht kennen und jegliche Verantwortung dem Arbeitnehmer übergeholfen wird. Aber ja, hinsichtlich einer Kundenorientierung ist es sicherlich besser sich am Kunden zu orientieren.

      Es stimmt schon: wer als Chef Kundenorientierung predigt, muss seine Mitarbeiter auch mitnehmen. Wenn Überstunden nicht bezahlt werden oder bei so starren Arbeitszeiten (finde ich absolut albern), da ist es auch kein Wunder, wenn die Mitarbeiter auf die Kundenorientierung vom Boss keinen Bock haben. Da gibt es noch ziemlich unterschiedliche Ansichten in der Chefetage im Handwerk.
      The avoidance of taxes is the only intellectual pursuit that still carries any reward.
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