Lebkuchen

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    • mls schrieb:

      wie wär´s mal mit lebkuchen, die nicht babbigsiass sind?

      oder gibts eine EU-verordnung, dass des zeug aus mindestens 80% zucker
      bestehen muss?
      Aus gegebenem Anlass versuch ich's mal mit einem Rezept zum selber Backen (wem die zu süß sind, der kann den Zucker weglassen :thumbsup: ). Ich liebe diese Lebkuchen - während ich auf die Fertigware aus dem Supermarkt gerne verzichte...

      Zutaten für die Lebkuchen:
      175 g Honig 1 Messerspitze gemahlener Nelkenpfeffer
      50 g Zucker 1 gestrichener TL Zimt
      1 Prise Salz 250 g Weizenmehl
      2 EL Öl 9 g Backpulver
      2 EL Wasser 75 g gemahlene Mandeln
      1 Eigelb 75 g gemahlene Haselnüsse
      1 gehäuften TL Kakao 50 g Zitronat
      6 Tropfen Backöl Zitrone 75 g getrocknete Aprikosen


      Zutaten für den Guss:

      175 g Puderzucker
      1 Eiweiß
      evtl. ein paar Tropfen Wasser
      bunte Streusel


      Honig, Zucker, Salz, Öl und Wasser langsam erwärmen, zerlassen und in einer Rührschüssel kalt stellen. Wenn die Masse fast erkaltet ist Eigelb, Kakao, Gewürze und ca. 2/3 des mit dem Backpulver vermischten Mehls unterrühren (Mehl vorher durchsieben!).
      Den Rest des Mehls, Mandeln, Haselnüsse , Zitronat und Aprikosen zusammen mit der Masse zu einem glatten Teig kneten.
      Das Ganze gut 1/2 cm dick ausrollen, ausstechen, auf ein gefettetes Backblech legen und den Backofen ca. 10 Minuten vorheizen. Ca. 15-20 Minuten bei ca. 175° backen.



      Für den Guss den gesiebten Puderzucker und das Eiweiß verrühren, evtl. einige Tropfen Wasser dazugeben, die Lebkuchen dünn damit bestreichen. Evtl. mit Streuseln verzieren.

      Guten Appetit! :r.b:
      Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!
    • Danke dir für das Rezept!
      Ich steh gezwungenermaßen auf Elisenlebkuchen - die mit viel Nüssen und ohne Mehl.
      (Nenne 4 riesige Walnussbäume und einen Haselnussstrauch mein eigen)

      Elisenlebkuchen

      6 Eier
      50 g Zucker
      200 g gemahlene Walnüsse
      100 g gehackte Walnüsse
      200 g gemahlene Mandeln
      100 g geraspelte Zartbitterschokolade
      20 g Lebkuchengewürz
      100 g Orangeat
      100 g Zitronat
      5 El. Honig
      10 Tr. Bittermandelöl
      1 Tl. Rum

      Eier schaumig rühren, zerkleinertes Orangeat und Zitronat mit den restlichen Zutaten unterheben.
      3 Stunden ziehen lassen.
      Bei 150 Grad ca. 25 min. backen.

      Für eine schöne gleichmäßige Form empfehle ich die "Lebkuchenglocke" mit Oblaten aus Neustadt/Aisch. Mit der geht`s ganz leicht.
    • Auch wenn die Rezepte sehr lecker klingen, meine ich doch, das ich schonmal "Lebkuchen, nicht babbigsiass" irgendwo im Laden rumliegen hab sehen...unter der Bezeichnung "Sossenpfefferkuchen" wird der hier in der Region zur Zubereitung von z.B. Sauerbraten genutzt.

      Und auf der anderen Seite des Rheins, kenne ich das als Pain d'epices, in der Ausfuehrung 1cm starke Scheibe als Unterlage unter einer ebenso starken Scheibe Foie Gras du Sud-Ouest. Mit einem beigestellten Glas Sauternes oder Gaillac Mousseux ist das der traditionelle Auftakt des Weihnachts- oder Silvesterabend-Menues.
    • Oblate und dunkle Schokolade, damit sind 2 wichtige Voraussetzungen für einen leckeren Lebkuchen erfüllt. Meine Chefin steht mehr auf glasierte Lebkuchen, also Zuckerguss.

      Tja,einerseits kann ich jetzt nicht sagen, dass sie einen schlechten Geschmack hätte.........schließlich hat sie mich geheiratet. :lol:
      andererseits geht nichts über Lebkuchen mit einem dunklen Schokoladenüberzug.
    • Roth schrieb:

      Danke dir für das Rezept!
      Ich steh gezwungenermaßen auf Elisenlebkuchen - die mit viel Nüssen und ohne Mehl.
      (Nenne 4 riesige Walnussbäume und einen Haselnussstrauch mein eigen)
      ...
      Für eine schöne gleichmäßige Form empfehle ich die "Lebkuchenglocke" mit Oblaten aus Neustadt/Aisch. Mit der geht`s ganz leicht.
      Danke für das Rezept. Leider fällt meine Walnussernte heuer wegen des Spätfrostes im Mai aus. Aber nächstes Jahr kann ich das hoffentlich ausprobieren.
      Lebkuchenglocke kannte ich noch nicht. So etwas werde ich mir auf jeden Fall besorgen. Ist ja ein ziemlich klebriger Teig. Ich mache einfach Kugeln und drücke sie flach.
      Wobei meine Lebkuchen ohne Oblaten auskommen.
      Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!
    • Rose24 schrieb:

      Roth schrieb:

      Danke dir für das Rezept!
      Ich steh gezwungenermaßen auf Elisenlebkuchen - die mit viel Nüssen und ohne Mehl.
      (Nenne 4 riesige Walnussbäume und einen Haselnussstrauch mein eigen)
      ...
      Für eine schöne gleichmäßige Form empfehle ich die "Lebkuchenglocke" mit Oblaten aus Neustadt/Aisch. Mit der geht`s ganz leicht.
      Wobei meine Lebkuchen ohne Oblaten auskommen.
      Planungsfehler oder Baumangel? ;)
    • R.B. schrieb:

      Rose24 schrieb:

      Roth schrieb:

      Danke dir für das Rezept!
      Ich steh gezwungenermaßen auf Elisenlebkuchen - die mit viel Nüssen und ohne Mehl.
      (Nenne 4 riesige Walnussbäume und einen Haselnussstrauch mein eigen)
      ...
      Für eine schöne gleichmäßige Form empfehle ich die "Lebkuchenglocke" mit Oblaten aus Neustadt/Aisch. Mit der geht`s ganz leicht.
      Wobei meine Lebkuchen ohne Oblaten auskommen.
      Planungsfehler oder Baumangel? ;)
      Planungsfehler. Das Rezept sieht das schon so vor. :eek:
      ---------- 18. September 2016, 10:18 ----------

      Brombeerdone schrieb:


      Wobei ich mich frage, was bunte Steusel auf einen Lebkuchen verloren haben. Das ist doch kein Kinderkrapfen :D
      Das nennt man dann künstlerische Freiheit! :D
      Gefährlich ist's, wenn Dumme fleißig werden!
    • mls schrieb:

      Roth schrieb:

      Ich steh gezwungenermaßen auf Elisenlebkuchen
      oh, du ärmste. kann ich helfen? :D
      Ja!
      Beim Aufsammeln der Nüsse (die fallen gern bei Herbst-Sauwetter), beim Auskerbeln aus der grünen Schale (Handschuhe!), beim Trocknen auf den Horden (nachts immer ins Haus tragen, sonst werden sie wieder feucht), beim Knacken in der Küche (Hammer geht am besten).

      Für all die Plage X( kriegt man Rückenschmerzen und schwarze Finger, aber auch :) Nussschalen zum Ofenanschüren, unbehandelte Nüsse - und ich lasse in einer Ölmühle in Abtswind in Franken auch noch Walnussöl pressen . Dort kriegt man auch das Nussmehl mit heim.