Sandwichpaneele als Fassadendämmung?!

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    • Sandwichpaneele als Fassadendämmung?!

      Moin,

      ich bin auf die Idee gekommen für mein Sanierungsvorhaben, statt eines klassischen WDVS , dass man doch evtl. Sandwichpaneele mit Unterkonstruktion (nicht hinterlüftet) stattdessen ausführen könnte. Mein Planer hat massive Bedenken angemeldet und ziert sich etwas ;)

      Meinungen dazu? Sind die Bedenken hinsichtlich Bauphysik, Schadensanfälligjkeit, Kosten etc. berechtigt?! Hat jemand schon sowas durchgeführt oder hat einen Hersteller-Tip (per PN)?!
    • du wirst keinen homogenen aufbau bekommen, sondern aufgrund von toleranzen wirst du zwischen der tragenden aussenwand und den paneelen immer luft haben. dein haus sieht u. u. aus wie ein kühlhaus oder eine viehauktionshalle.

      wenn du pech hast, bekommst du mit dem wandaufbau auch noch ein schallverschlimmbesserungsmaß!
      das leben ist ein bauhaus - Fritz Kuhr 1929
    • Lawrence schrieb:

      Moin,

      ich bin auf die Idee gekommen für mein Sanierungsvorhaben, statt eines klassischen WDVS , dass man doch evtl. Sandwichpaneele mit Unterkonstruktion (nicht hinterlüftet) stattdessen ausführen könnte. Mein Planer hat massive Bedenken angemeldet und ziert sich etwas ;)

      Meinungen dazu? Sind die Bedenken hinsichtlich Bauphysik, Schadensanfälligjkeit, Kosten etc. berechtigt?! Hat jemand schon sowas durchgeführt oder hat einen Hersteller-Tip (per PN)?!
      ich habe sowas auch schon mal abgeleht, da ich rechnerisch nachweisen konnte, dass unter Berücksichtigugn der planerischen Randbedingungen an der Grenzschicht zwischen Bestandswand und Sandwichpaneel ein nennenswertes Tauwasserrisiko entstanden wäre...
    • Musst Du nicht - nein, aber ich kanns Dir erklären wenn Du es glauben willst.


      Man redet in diesem Bezug von einer Schallübertragung im Prinzip von Masse-Feder-Masse-Schwingungssystem und die Feder ist maßgeblich an der Schallübertragung beteiligt.
      Je weicher bzw. (und) je länger die Feder ist, um so stärker wirkt sie (i. d. R.) schallschützend.

      Diese Feder kann Dämmstoff genauso sein, wie jegliche Art von Befestigung. Steifere bzw. festere Feder überträgt mehr Schall.

      Darum spricht man von "steifer" bzw. "harter" Feder und von "weicher" Feder.

      Das gilt z. B. für das Abhängen von GK-Decken genauso wie für? ......... genau - Fassadenbekleidungen!
      Ich bin ein Fan von John Ruskin (Gesetz der Wirtschaft)
    • gunther1948 schrieb:

      zeig mir mal deine feder für sandwichelemente damit ich ruhig schlafen kann
      2 massenschwinger aus 2 schalen oder meinetwegen 2 federn:
      schale 1: mauerwerk - starr, mit glück wenigstens schwer
      schale 2: sandwich - starr, sicher nicht schwer
      ergebnis mit etwas glück: super schallübertragung

      theoretisch, wenn der taupunkt im sandwich liegt, würde das
      konstrukt funtkionieren, wenn der zwischenraum mw-sandwich
      baupraktisch unrealistisch mit högschder präzision abgedichtet
      würde. 2-mal "wenn" = 1-mal nogo.
    • Alfons Fischer schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Moin,

      ich bin auf die Idee gekommen für mein Sanierungsvorhaben, statt eines klassischen WDVS , dass man doch evtl. Sandwichpaneele mit Unterkonstruktion (nicht hinterlüftet) stattdessen ausführen könnte. Mein Planer hat massive Bedenken angemeldet und ziert sich etwas ;)

      Meinungen dazu? Sind die Bedenken hinsichtlich Bauphysik, Schadensanfälligjkeit, Kosten etc. berechtigt?! Hat jemand schon sowas durchgeführt oder hat einen Hersteller-Tip (per PN)?!
      ich habe sowas auch schon mal abgeleht, da ich rechnerisch nachweisen konnte, dass unter Berücksichtigugn der planerischen Randbedingungen an der Grenzschicht zwischen Bestandswand und Sandwichpaneel ein nennenswertes Tauwasserrisiko entstanden wäre...
      ok, das verstehe ich. wie kann es dann aber sein, dass VHF mit pur-dämmplatten möglich sind?! dieses system gibt es vom queen herstellen


      ---------- 15. September 2016, 21:07 ----------

      mls schrieb:

      gunther1948 schrieb:

      zeig mir mal deine feder für sandwichelemente damit ich ruhig schlafen kann
      das
      konstrukt
      wurde beerdigt, da sich ja mein Planer auch verweigerte und die hier vorgebrachten Argumente mich endgültig überzeugt haben.

      Damit bleibt für mich ein WDVS mit 22cm und WLG 032 als maximal Dämmung übrig um im Kostenrahmen zu bleiben. Hätte gerne mehr gehabt und auch dünner.
    • Lawrence schrieb:

      dass VHF mit pur-dämmplatten möglich sind?
      Haben die eine Alu-Schicht auf der Vorderseite? Aber ohne jetzet gegen PUR zu sein. VHF nur mit flexiblen Dämmstoffen - meine Meinung.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • sarkas schrieb:

      Geh mal lieber in Dein Bett. Vielleicht verstehst Du's morgen.
      hallo
      nee versteh ich heute immer noch nicht, wieso du da platte aussagen zum schallschutz machst und mit federbügeln rumschadronierst, wenn das hauptproblem auf einer ganz anderen ebene liegt?

      gruss aus de palz
      aber vergisses
      Baubiologe (IBN), Energieberater (HWK), Sachverständiger (TÜV),
      das ist mir zuviel des guten.
    • gunther1948 schrieb:

      sarkas schrieb:

      Geh mal lieber in Dein Bett. Vielleicht verstehst Du's morgen.
      hallonee versteh ich heute immer noch nicht, wieso du da platte aussagen zum schallschutz machst und mit federbügeln rumschadronierst, wenn das hauptproblem auf einer ganz anderen ebene liegt?
      Nu mal langsam. Wo sind hier platte Aussagen???
      Dachte, wenn Du ausgeschlafen bist, siehst Du das etwas klarer.
      Schade, dass Du es nötig hast, irgenwie draufzuhauen, nur weil Du auch mal etwas nicht sofort gecheckt hast. Ist doch nicht so schlimm. ?(

      Hab ich nun einen Kommentar zum "Hauptproblem" gemacht, oder eine weiteres "mögliches" Problem angesprochen?
      Es war technisch richtig UND ich habe es zusätzlich noch erklärt!
      Abgesehen davon, war ich nicht mal der Erste, der das angesprochen hat.
      War das von Rolf dann wohl auch eine platte Aussage?





      gunther1948 schrieb:

      sarkas schrieb:

      Geh mal lieber in Dein Bett. Vielleicht verstehst Du's morgen.
      Baubiologe (IBN), Energieberater (HWK), Sachverständiger (TÜV),
      das ist mir zuviel des guten.
      Ich bin zutiefst enttäuscht, dass es jemand aus dem "Stamm" hier nötig hat, solche Platitüden abzulassen. ;(
      ?
      ?
      ?
      Mal sehn, es hat schon Leute gegeben, die haben sich für einen solchen Beitrag entschuldigt .......
      Ich bin ein Fan von John Ruskin (Gesetz der Wirtschaft)
    • Lawrence schrieb:

      Alfons Fischer schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Moin,

      ich bin auf die Idee gekommen für mein Sanierungsvorhaben, statt eines klassischen WDVS , dass man doch evtl. Sandwichpaneele mit Unterkonstruktion (nicht hinterlüftet) stattdessen ausführen könnte. Mein Planer hat massive Bedenken angemeldet und ziert sich etwas ;)

      Meinungen dazu? Sind die Bedenken hinsichtlich Bauphysik, Schadensanfälligjkeit, Kosten etc. berechtigt?! Hat jemand schon sowas durchgeführt oder hat einen Hersteller-Tip (per PN)?!
      ich habe sowas auch schon mal abgeleht, da ich rechnerisch nachweisen konnte, dass unter Berücksichtigugn der planerischen Randbedingungen an der Grenzschicht zwischen Bestandswand und Sandwichpaneel ein nennenswertes Tauwasserrisiko entstanden wäre...
      Damit bleibt für mich ein WDVS mit 22cm und WLG 032 als maximal Dämmung übrig um im Kostenrahmen zu bleiben. Hätte gerne mehr gehabt und auch dünner.
      Alle Achtung, da wird nicht gekleckert, da wird geklotzt. Mal über den dicken Daumen gepeilt, U-Wert 0,13W/m²K, das ist schon einmal eine Ansage.
    • R.B. schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Alfons Fischer schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Moin,

      ich bin auf die Idee gekommen für mein Sanierungsvorhaben, statt eines klassischen WDVS , dass man doch evtl. Sandwichpaneele mit Unterkonstruktion (nicht hinterlüftet) stattdessen ausführen könnte. Mein Planer hat massive Bedenken angemeldet und ziert sich etwas ;)

      Meinungen dazu? Sind die Bedenken hinsichtlich Bauphysik, Schadensanfälligjkeit, Kosten etc. berechtigt?! Hat jemand schon sowas durchgeführt oder hat einen Hersteller-Tip (per PN)?!
      ich habe sowas auch schon mal abgeleht, da ich rechnerisch nachweisen konnte, dass unter Berücksichtigugn der planerischen Randbedingungen an der Grenzschicht zwischen Bestandswand und Sandwichpaneel ein nennenswertes Tauwasserrisiko entstanden wäre...
      Damit bleibt für mich ein WDVS mit 22cm und WLG 032 als maximal Dämmung übrig um im Kostenrahmen zu bleiben. Hätte gerne mehr gehabt und auch dünner.
      Alle Achtung, da wird nicht gekleckert, da wird geklotzt. Mal über den dicken Daumen gepeilt, U-Wert 0,13W/m²K, das ist schon einmal eine Ansage.
      Selbst wenn man die Fenster in die Dämmebene setzt, besteht bei kleineren Fenster die Gefahr der "Schießschartenoptik"
      Ich bin ein Fan von John Ruskin (Gesetz der Wirtschaft)
    • sarkas schrieb:

      R.B. schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Alfons Fischer schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Moin,

      ich bin auf die Idee gekommen für mein Sanierungsvorhaben, statt eines klassischen WDVS , dass man doch evtl. Sandwichpaneele mit Unterkonstruktion (nicht hinterlüftet) stattdessen ausführen könnte. Mein Planer hat massive Bedenken angemeldet und ziert sich etwas ;)

      Meinungen dazu? Sind die Bedenken hinsichtlich Bauphysik, Schadensanfälligjkeit, Kosten etc. berechtigt?! Hat jemand schon sowas durchgeführt oder hat einen Hersteller-Tip (per PN)?!
      ich habe sowas auch schon mal abgeleht, da ich rechnerisch nachweisen konnte, dass unter Berücksichtigugn der planerischen Randbedingungen an der Grenzschicht zwischen Bestandswand und Sandwichpaneel ein nennenswertes Tauwasserrisiko entstanden wäre...
      Damit bleibt für mich ein WDVS mit 22cm und WLG 032 als maximal Dämmung übrig um im Kostenrahmen zu bleiben. Hätte gerne mehr gehabt und auch dünner.
      Alle Achtung, da wird nicht gekleckert, da wird geklotzt. Mal über den dicken Daumen gepeilt, U-Wert 0,13W/m²K, das ist schon einmal eine Ansage.
      Selbst wenn man die Fenster in die Dämmebene setzt, besteht bei kleineren Fenster die Gefahr der "Schießschartenoptik"

      22cm abzüglich 7 oder 8cm Fensterprofil, da verbleiben 14-15cm als Leibung. Das ist gar nicht so selten, und war auch früher schon anzutreffen. Bei 22cm Leibung hätte ich aber schon etwas Bauchschmerzen.
    • sarkas schrieb:

      Selbst wenn man die Fenster in die Dämmebene setzt, besteht bei kleineren Fenster die Gefahr der "Schießschartenoptik"
      die Optik mal aussen vor, die ich trotzdem als das wichtigste Gegenargument gegen die 220mm sehe...

      wenn man dann bedenkt, dass 160mm statt 220mm EPS den U Wert grob um wahnwitzige :freaky: 0,05 W/m²K verschlechtern, dafür aber ca. 5€/m² günstiger sind, dann, ja dann könnte man ins grübeln kommen.
      Sagen wir mal 250m² zu dämmende Wandfläche. Dann "sparen" einem die 60mm mehr EPS (rechnerisch!!) rund 1000kWh Wärmebedarf. Je nach Energieträger aktuell also rund 40-50€/a.
      reine Materialmehrkosten: 1250€

      ja, das kann dauern bis sich das rechnet....
    • R.B. schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Alfons Fischer schrieb:

      Lawrence schrieb:

      Moin,

      ich bin auf die Idee gekommen für mein Sanierungsvorhaben, statt eines klassischen WDVS , dass man doch evtl. Sandwichpaneele mit Unterkonstruktion (nicht hinterlüftet) stattdessen ausführen könnte. Mein Planer hat massive Bedenken angemeldet und ziert sich etwas ;)

      Meinungen dazu? Sind die Bedenken hinsichtlich Bauphysik, Schadensanfälligjkeit, Kosten etc. berechtigt?! Hat jemand schon sowas durchgeführt oder hat einen Hersteller-Tip (per PN)?!
      ich habe sowas auch schon mal abgeleht, da ich rechnerisch nachweisen konnte, dass unter Berücksichtigugn der planerischen Randbedingungen an der Grenzschicht zwischen Bestandswand und Sandwichpaneel ein nennenswertes Tauwasserrisiko entstanden wäre...
      Damit bleibt für mich ein WDVS mit 22cm und WLG 032 als maximal Dämmung übrig um im Kostenrahmen zu bleiben. Hätte gerne mehr gehabt und auch dünner.
      Alle Achtung, da wird nicht gekleckert, da wird geklotzt. Mal über den dicken Daumen gepeilt, U-Wert 0,13W/m²K, das ist schon einmal eine Ansage.
      Das ist momentan der mögliche Maximalwert, kann auch weniger werden.
      ---------- 16. September 2016, 12:52 ----------

      Zellstoff schrieb:

      sarkas schrieb:

      Selbst wenn man die Fenster in die Dämmebene setzt, besteht bei kleineren Fenster die Gefahr der "Schießschartenoptik"
      die Optik mal aussen vor, die ich trotzdem als das wichtigste Gegenargument gegen die 220mm sehe...
      wenn man dann bedenkt, dass 160mm statt 220mm EPS den U Wert grob um wahnwitzige :freaky: 0,05 W/m²K verschlechtern, dafür aber ca. 5€/m² günstiger sind, dann, ja dann könnte man ins grübeln kommen.
      Was es hier mehr kostet, weiß ich nicht, werden wir noch sehen. Die Fassade wird nicht durchgängig und überall in dieser Stärke dämmbar sein!