Outdoor-Pool beheizen

    • Outdoor-Pool beheizen

      Hallo,

      im Zuge unserer Überlegungen zum Thema Haus stellen wir uns aktuell die Frage, ob wir uns einen Pool gönnen möchten. Wesentlich für diese Entscheidung wäre natürlich die mögliche Nutzungsdauer p.a. und damit einhergehend die Frage, wie man einen solchen Pool idealerweise beheizt.
      Angedacht wäre ein Becken mit etwa 3,5 x 6,0 x 1,4 Metern, also rund 30m³ Wasser. Nutzen würden wir ihn gern von Anfang April bis Ende September, wobei uns eine Wassertemperatur von 28°- 30° vorschwebt (Weicheier halt). Die lokale Wetterstattion gibt für den Zeitraum 1990-2016 mittlere Monatsdurchschnittstemperaturen von 14° (April) - 23,3° (Juli) und eine Durchschnittstemperatur für den gewünschten Nutzungszeitraum von 19,6° an. Die niedrigste, gemessene Temperatur waren 5° im April. Der Pool soll eine Abdeckung erhalten, aber nicht überdacht/umbaut werden.

      Wie regelt man das heutzutage? Etwas Solarthermie auf das Garagendach und dazu eine separate Poolheizung über Strom? Oder bindet man die Heizung des Hauses ein? Und falls ja, welches System (ggf. in welcher Kombination mit einem bestimmten energetischen Standard des Gebäudes) wäre in dem Zusammenhang am wirtschaftlichsten?
      Macht z.B. eine WP mit Tiefenbohrung in diesem Szenario Sinn?
    • Womit wird das Haus beheizt?
      Solar wäre eine Möglichkeit, könnte man auch für das Haus nutzen, und den Überschuss im Sommer dann in den Pool. Wetterunabhängig geht das auch mit LWP die für Poolbetrieb optimiert sind. Die sind preisgünstig und haben aufgrund der relativ hohen AT im Sommer auch einen hohen COP. Da wird das Poolwasser direkt durch die WP geschickt.
      Eine SWP lohnt hier nicht wirklich, da die WP ja nur im Sommer benötigt wird, und eine LWP bei den AT bessere Arbeitszahlen liefert als die SWP mit einer Quelle von vielleicht 10°C.
    • Mal ganz grob, ich hab noch nicht genauer drüber nachgedacht: Bei einem meiner Ausweise hatte einer einen Pool, der überdacht war. Diese Überdachung konnte man aufschieben. Finde ich keinen dumme Gedanken, da das Wasser dann nicht so auskühlt und man auch in den Übergangszeiten oder in kühleren Zeiten (siehe den Sommeranfang dieses Jahr), den Pool deutlich besser nutzen kann. Der hat mit Holz geheizt und Solar, war für ihn aber kein Problem, da ein eigener Wald und entsprechendes Werkzeug vorhanden war.
      Nothing is forever, except death, taxes and bad design
    • R.B. schrieb:

      Womit wird das Haus beheizt?
      Solar wäre eine Möglichkeit, könnte man auch für das Haus nutzen, und den Überschuss im Sommer dann in den Pool. Wetterunabhängig geht das auch mit LWP die für Poolbetrieb optimiert sind. Die sind preisgünstig und haben aufgrund der relativ hohen AT im Sommer auch einen hohen COP. Da wird das Poolwasser direkt durch die WP geschickt.
      Eine SWP lohnt hier nicht wirklich, da die WP ja nur im Sommer benötigt wird, und eine LWP bei den AT bessere Arbeitszahlen liefert als die SWP mit einer Quelle von vielleicht 10°C.

      Das Haus existiert momentan nur in unserer Vorstellung, es ist also nicht einmal sicher, ob Alt- oder Neubau. So gesehen ist der Energieträger erstmal egal und würde ggf. im Sinne der hier gestellten Frage gewählt.

      Wieso wird die SWP nur im Sommer benötigt? Die Überlegung wäre ja mit der Gebäude-Heizung zusätzlich den Pool zu versorgen.


      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] Ich bin kein Pool-Kenner, aber meiner Meinung nach sollte sich so eine aufschiebbare Überdachung zumindest energetisch nicht groß von einer im Pool integrierten Abdeckung (so eine abrollbare, schwimmende Matte) unterscheiden. Zumindest wenn wir beide gerade diese etwa 1,5 meter hohe segmentierte Kuppelüberdachung vor Augen haben. Den Vergleich mit einer Selbstversorger-Holzheizung finde ich aber gerade auch sehr schwierig. Weißt du denn noch in welcher Größenordnung sich die (Mehr-)Dimensionierung seiner Anlage bewegt hat?


      Edit: [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] Ich hatte gerade, glaube ich, deine letzte Antwort als Nachtrag in meinem Beitrag. Verklickt, oder ist das ne Nebenwirklung von Kalles Werkelei? :D
    • Keine Ahnung, was Kalle gerade bastelt ;)

      Aber zurück zur WP. Eine LWP schafft im Sommer bei sagen wir mal 28°C Wassertemperatur einen COP von bis zu 6,evtl auch geringfügig darüber. Selbst während der Übergangszeiten liegt der COP garantiert über 4,meist um die 5.
      Bei einem Pool mit 30m3 genügt eine LWP mit sagen wir mal 5-10kw. Die gibt es in einer Preisklasse um die 1000.- €, bei 10kw vielleicht noch 1500.-€ . Montage ist ein Kinderspiel.
      Eine SWP erreicht vielleicht einen COP um die 5, je nachdem ob die Quelle mitspielt.
      Vorteil bei der LWP, die benötigte Leistung spielt kaum eine Rolle, ob 5kW oder 10kW oder 15kW, das kostet unter dem Strich nur wenige Euro mehr. Der Montageaufwand ist immer nahezu gleich. Bis 10kW etwa könntest Du das Teil quasi an jeder Steckdose betreiben.
      Nachteil, bei einer LWP muss man den Geräuschpegel berücksichtigen.

      Man müsste also sehr genau rechnen, ob es sich lohnt die "Hausheizung " dafür zu verwenden.

      Pool-WP sind für hohen Wasserdurchsatz optimiert, 4 oder 6 oder 8m3/h sind da keine Seltenheit. Die werden mit niedriger Spreizung betrieben, im Gegensatz zu WP die auf eine FBH oder gar Heizkörper arbeiten. Bei einem hohen Durchsatz spielt dann auch die Entfernung (Druckverluste) eine Rolle.
    • Schonmal vielen Dank für deine Einschätzung. Find ich, ehrlich gesagt, ziemlich überraschend dass eine separate LWP eine "günstigere" Lösung darstellt.

      Ich habe nun an anderer Stelle mal eine Berechnung zum Wärmebedarf gefunden, die von etwa 1,5° Wärmeverlust pro Tag ausgeht, wenn der Pool 23h lang abgedeckt bleibt (folglich 1h Nutzung/Tag). Demnach beträgt der Energiebedarf für unsere 30m³ etwa 35 kWh pro Tag bzw. 1100 kWh im Monat.

      D.h. für Gas (6,2 cent/ kWh ) als Energieträger fallen etwa 68,- Euro an, während Strom (29cent pro kWh ) mit einer LWP/SWP 53,- Euro (COP 6) bzw. 64,- (COP 5) kosten würde. Wäre demnach nicht Gas der zu favorisierende Energieträger, wenn man die schwankende COP der LWP und deren Anschaffungskosten in die Überlegung einbezieht?

      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]: Die Frage wäre wie warm dein Chef seinen Pool gerne hat. Wer sich gern bei 22° Wassertemperatur "erfrischt" wird es in der Hinsicht sicher leichter haben, als wir Frostbeulen ;)
    • Beim Strompreis würde ich aktuell eher mit 25Ct./ kWh rechnen. Wie sich die Preise zukünftig entwickeln werden, das steht in den Sternen. Momentan haben es WP mal wieder schwer, da Gas und Öl relativ billig sind, während der Strompreis in den letzten Jahren aufgrund von Umlagen deutlich in die Höhe getrieben wurde.
      Ob es sich lohnt einen vorhandenen Wärmeerzeuger zu nutzen, das kann man später noch detailliert rechnen, sobald alle notwendigen Daten verfügbar sind. Im Moment kann man nur spekulieren.

      Zurück zur WP. Wenn man die zusätzlich für den Pool benötigte Heizleistung zur Hauptheizung draufschlagen muss, kann das teurer werden als die 1000,- € für eine Pool-WP. Wenn man beispielsweise für eine SWP die Quelle größer dimensionieren muss.
      Dann muss man den Pool noch an die Hauptheizung anbinden, Wärmetauscher, Pumpe usw. Das gibt es ja auch nicht gratis
      ---------- 11. September 2016, 17:24 ----------
      Überdachung sollte man auf jeden Fall überlegen. Gerade im Frühjahr macht es sonst keinen Spaß den Pool zu nutzen, weil die Lufttemperatur dann einfach zu niedrig ist.
    • sogar schwimmteiche von 160-200m³ kann man mit einer LWWP günstig zuheizen die COP liegt da bei 5+

      naturpools die etwa bei 60/80m³ sind für ein paar euro warm zu halten .ich meine unter 800€ pro saison bei 21°C
      eine rollfolie auf dem wasser verhindert nachts die auskühlung .

      man muss halt einen fragen , der sich mit sowas auskennt , ich muss mal nachsehen/nachfragen....
    • Off-Topic:


      Rekham schrieb:

      Edit: [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] Ich hatte gerade, glaube ich, deine letzte Antwort als Nachtrag in meinem Beitrag. Verklickt, oder ist das ne Nebenwirklung von Kalles Werkelei?
      Nein, das ist ein Fehler in der Funktion "Beiträge Zusammenführen". Passiert immer dann, wenn 2 User Zeitgleich posten, da nur die ID-Abgeglichen wird, nicht aber ob es der selbe User ist. Update ist aber in Arbeit wo der Fehler behoben werden sollte.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Der Ansatz mit einem BHKW ist überlegenswert, es gibt ja Mini-BHKW die ein EFH und Pool versorgen könnten. Das müsste man aber genau rechnen, denn in einem EFH gibt es halt kaum konstante Stromverbraucher. Evtl müsste man die thermische Energiemenge ergänzen und den erzeugten Strom vielleicht zusätzlich nutzen um Wärme zu erzeugen.
      Dann kommt es noch darauf an, womit das BHKW betrieben werden soll. Ob sich dann unter'm Strich noch ein Kostenvorteil ergibt?
    • Skeptiker schrieb:

      Dabei fällt mir ein, dass bei einem Projekt der TGA-Planer auf die Frage des Bauherrn nach einem wärmegeführten BHKW geantwortet: Wenn Sie im Sommer eine Eisbahn oder ein Schwimmbad betreiben wollen, könnte sich das eventuell lohnen. Was sagen die fachkundigen des Forums dazu?

      Wir sind da grundsätzlich offen für Vorschläge :D

      Dass ein (beheizter) Pool ein Luxusgut ist und am Ende auch eine Menge Geld kostet ist uns bewusst. Ob wir dieses Geld nun aber häppchenweise in Form höherer monatlicher Betriebs- oder eben einmalig in Form größerer Investitionskosten ausgeben ist uns relativ egal. Wenn sich also eine Möglichkeit bietet durch die Wahl des "richtigen" Heizsystems am Ende Geld zu sparen und/oder einen Komfortgewinn mitzunehmen, sind wir dem natürlich nicht abgeneigt.

      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] & [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]

      Eine Abdeckung des Pools (Rollfolie) haben wir bereits eingeplant, nicht zuletzt wegen der ansonsten überhand nehmenden Verschmutzung (z.B. durch Laub). Einer Überdachung stehen wir allerdings eher skeptisch gegenüber. Nimmt man so eine bereits angesprochene segmentierte, flache Lösung sieht das einerseits ziemlich bescheiden aus und andererseits stelle ich mir das beim Schwimmen auch nicht sehr angenehm vor (Akustik, Aussicht etc.). Baut man eine Art kalten Wintergarten mit entsprechenden Türen über den Pool kostet das vermutlich nochmal das gleiche wie der Pool selbst und verbaut die Aussicht von der Terrasse (von der Pflege mal ganz abgesehen). Sind die "solaren Gewinne" durch eine solche Überdachung tatsächlich in einer Größenordnung anzusiedeln, dass sich das bemerkbar macht?

      Das Argument mit der ggf. kalten Außenluft würde ich gelten lassen, allerdings heißt ja eine geplante Nutzung von April bis September nicht automatisch, dass man bei Wind und Wetter im Pool planschen möchte. Obwohl die Möglichkeit das Teil mal spaßeshalber über die Weihnachtsfeiertage in Betrieb zu nehmen irgendwie etwas für sich hätte :thumbup:
    • wie gesagt , es gibt einige gangbare wege .

      extra für schwimmteiche/naturpools modifizierte LWWP arbeiten mit einem temperaturdelta im bereich 0,5-1°K , heisst viel durchfluss und dadurch besonders effektiv .

      solarthermie fällt aus , denn wenn die was bringen würde - in der momentanen wetterlage - sind die solaren gewinne so schon recht gross . es gibt sogar situationen im hochsommer , wo man das wasser kühlen muss , weil es unangenehm warm wird .

      und wenn man zuheizen wirklich braucht , kommt nix raus .
    • wasweissich schrieb:

      wie gesagt , es gibt einige gangbare wege .

      Mir gehts ja nicht bloß um die Optionen, sondern eben um die konkrete Auswahl.

      Wir sind nicht auf einen speziellen Energieträger oder ein bestimmtes Heizsystem festgelegt und würden dementsprechend natürlich gern die günstigste Methode wählen, sofern dem nicht andere gewichtige Argumente entgegenstünden. R.B. hat z.B. die Lautstärke einer LWP angeführt. Ist das tatsächlich ein Ding, oder geht es dabei eher um "empfindsame" Menschen?
    • Nur mal zum erzählen, damit ich was gesagt habe .....

      Wir haben ein 14 m³ Planschbecken im Garten.

      Die Firma, an die wir uns gewandt haben, sagte (ohne jegliche Berechnung), dass etwa 5 m² Absorberfläche für eine anständige Temperierung für diese Wassermenge reichen würde.
      Weil der Platz auf einem Gartenhäuschen da war, habe ich etwa 11 m² raufgemacht. Das reicht in der Hauptsaison (haben wir mal kurz probiert) durchaus für 36° C.
      Nach meinem Protest wurde das dann wieder runtergestellt. (Das Teil hat dann tatsächlich auch nachts wieder runtergekühlt.
      Wie gesagt, gebraucht habe ich nur diese Absorbermatten, eine fertige Steuerung ein paar Rohrleitungen/schläuche und eine vernünftige Pumpe.

      Wir haben jetzt trotz niedrig stehender Sonne und wg. Bäumen deutlich geringerer Sonneneinstrahlung immer noch 27°C drin.
      Ich bin ein Fan von John Ruskin (Gesetz der Wirtschaft)
    • Ich freue mich über jeden sachdienlichen Hinweis ;)

      Ansich deckt sich dein Erfahrungsbericht ja mit dem, was [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.] geschrieben hat. Im Sommer "ausreichend" bis "too much", aber sobald die Sonne wegbleibt wirds schwierig. Man kommt also um eine zusätzliche Heizungsanlage nicht herum, will man das Becken dauerhaft nutzen (bei 20° Außentemperatur sind 27° Wassetemperatur eben eher "kalt", denn "erfrischend"). Die Frage wäre nun, ob sich eine solche ST-Anlage dennoch lohnt (ggf. auch mit Anbindung an die WW-Erzeugung für das Haus?).

      Darf ich fragen, was dich deine Anlage etwa gekostet hat?
    • Rekham schrieb:

      wasweissich schrieb:

      wie gesagt , es gibt einige gangbare wege .
      . R.B. hat z.B. die Lautstärke einer LWP angeführt. Ist das tatsächlich ein Ding, oder geht es dabei eher um "empfindsame" Menschen?

      Hier lohnt ein Blick in die Datenblätter. Leider verstehen es die Hersteller mit ihren Angaben die Käufer zu verwirren, denn in den seltensten Fällen werden die an sich notwendigen Angaben korrekt in den Datenblättern aufgeführt. Da wird munter Schalldruck und Schallleistung durcheinander gewürfelt, Angaben zu Messdistanzen oder gar Normen fehlen meist völlig. Das macht eine Auswahl nicht gerade einfach.

      LWP in dieser Leistungsklasse können einen Schalldruckpegel in 1m Abstand von < 50dB(A) erreichen. Es gibt auch LWP die ihre Leistung regeln können, und dabei auch die Lüfterdrehzahl reduzieren. Das geht zwar auf Kosten des COP im Teillastbetrieb, aber wer einmal genauer nachrechnet, wird schnell feststellen, dass sich das auf die jährlichen Betriebskosten nicht so gewaltig auswirkt. Ob ich nun bei beispielsweise +25°C AT einen COP von 6,0 oder 6,2 erreiche, da reden wir über Cent pro Tag.

      Der Vorteil einer WP als Wärmeerzeuger für den Pool liegt darin, dass die Wärmeerzeugung völlig unabhängig vom Wetter wird. Ob Sonne, Wolken, Regen, ob +5°C oder +25°C AT, die WP liefert immer Heizleistung. Ein weiterer Vorteil ist, dass man diese so positionieren kann, dass die Anbindung an den Pool möglichst einfach wird, und man kann natürlich die Wärmeerzeugung "regeln", und sei es nur durch An-/Ausbetrieb, und dem Bedarf entsprechend anpassen.
      Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Ein Nachteil der LWP besteht darin, dass eine LWP ja einen Lüfter benötigt, und dieser verursacht Lärm. Hinzu kommen Geräusche des Kompressors, wobei die Lüftergeräusche meist überwiegen. Auch wenn die LWP relativ leise sind, es gibt empfindliche Naturen die sich am geringsten Geräusch stören. Man sollte also den Aufstellort so wählen, dass der Schall möglichst wenig in Erscheinung tritt, und vor allen Dingen Nachbarn nicht gestört werden.

      Nehmen wir mal die 50dB(A) in 1m Abstand, dann reduziert sich der Schalldruckpegel rechnerisch bereits auf 30dB(A) in 10m Abstand. Das ist natürlich ein theoretischer Wert, der in der Praxis je nach Austellort und Bebauung variieren kann. So erzeugt eine Maschine (hier LWP) ja nicht nur in eine Richtung Schall, und dieser kann auch von harten Oberflächen ((Hauswände) reflektiert werden, usw.

      Bei Solarthermie wird es ein klein wenig komplizierter. Hier stellt sich zuerst einmal die Frage der Dimensionierung. Möchte man den Pool auch während der Übergangszeiten nutzen, dann braucht man schon relativ große Kollektorflächen, was im Hochsommer dazu führt, dass man eine Menge überschüssiger Wärme hat mit der man umgehen muss. DImensioniert man die Flächen kleiner, dann erleichtert das den Betrieb im Sommer, dafür kriegt man während der Übergangszeit weniger Erträge, und erreicht unter Umständen die Wunschtemperatur nicht. Gerade wenn man bereits im April den Pool nutzen möchte, muss man damit rechnen, dass bei den wenigen Sonnenstunden die Solarerträge deutlich geringer sind als im Hochsommer.