Abstand Kreisverkehr zu Kreisverkehr

    • Abstand Kreisverkehr zu Kreisverkehr

      Unser Neubaugebiet soll Anfang 2020 erweitert werden, aktuell wurde vom Gemeinderat eingeladen sich die Pläne anzusehen.

      Es sind 3 Gebiete im Gespräch, eins wird definitiv keins werden, da die Entwässerung dann über die Nachbargemeinde erfolgen muss.

      2 sind aber näher im Gespräch

      Jetzt das Problem wenn das Neubaugebiet West erschlossen wird, wird die Zufahrt über den jetzt bestehend Ring erweitert.

      Wir sind zum Glück nicht direkt an der Stichstrasse, würden sogar profitieren das der Stadtbus nicht mehr vor unserem Haus vorbei fährt.

      Beim Baugebiete Süd gibt es schon eine Zufahrtsstraße, dort sind aber dann mehrere Gemeinderats Mitglieder betroffen und die werden sich wehren.
      Hier werden wir wohl eine Befangenheit prüfen und dagegen klagen. Es gibt genug Urteile wo die Entscheidung des Gemeinderats deswegen ungültig war.

      Jetzt hat sich jeweils eine Bürgerinitiative gegründet die gegen das jeweilige Gebiet vorgehen.

      Das ganze könnte man entspannen mit einem Kreisverkehr von der Landstraße.
      Hier aber argumentiert der Bürgermeister das die 2 Kreisverkehr zu nahe sind, ca 500m.

      Ich vermute aber eher das die Erschließung und die Baukosten für der Kreisverkehr zu teuer sind.

      Wie hoch sind ungefähr die baukosten für einen Kreisverkehr?

      Wie hoch sind die Kosten für ca 100 Zufahrt zudem neuen Ring?

      Gibt es wirklich eine Regelungen die Abstände zwischen 2 Kreisverkehren regelt?

      Ein 3 Kreisverkehr befindet sich Innerorts mit ca 150 Abstand zum 2.


      Vielleicht könnt ihr uns ein paar Tips geben danke
    • Die Frage ist, ob die zwei Kreisverkehre nicht den Verkehrsfluss behindern, der für die Region höher gewichtet wird als euer Problem. Ich würde mich an einen Verkehrsexperten wenden und ihn mal beauftragen eine entsprechende Studie anzufertigen. Naja, kostet halt a bisserl, aber wenn man meint Städteplanung betreiben zu können, muss man auch was investieren.
      -

      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • Puhhh eigentlich habe ich hier von mehr Erfahrung gehofft.

      Also wenn von den 300 Grundstücken die Hälfte mit Keller bauen sind das auch locker 3000 lkw's das über einen Zeitraum von 1-2 Jahren. Dazu kommen die Lieferungen zu jeder baustelle.. und das ab 6 uhr morgens dann gutenacht, es ist defintiv eine Belastung der direkten Anwohner.

      Morgen ist die Begehung mit dem Gemeinderat, wir sind alle dazu aufgerufen unsere Autos gesetzeskonform auf der Strasse zu parken. Das ist bei einer Straße mit maximal 5m breite definitiv ein Verkehrshinderniss.
    • Pet schrieb:

      Also wenn von den 300 Grundstücken die Hälfte mit Keller bauen sind das auch locker 3000 lkw's das über einen Zeitraum von 1-2 Jahren. Dazu kommen die Lieferungen zu jeder baustelle.. und das ab 6 uhr morgens dann gutenacht, es ist defintiv eine Belastung der direkten Anwohner.
      Wie sind denn eure Häuser an ihren Platz gekommen??

      Für die Fragen die du stellst braucht man schon eine etwas bessere Version der Glaskugel, deswegen kann man dazu auch nicht viel sagen.

      Pet schrieb:




      Jetzt das Problem wenn das Neubaugebiet West erschlossen wird, wird die Zufahrt über den jetzt bestehend Ring erweitert.
      Das ist doch dann sicherlich im vorgeschaltenen FNP berücksichtigt worden, oder?

      Jochen
    • JoWest schrieb:

      Pet schrieb:

      Also wenn von den 300 Grundstücken die Hälfte mit Keller bauen sind das auch locker 3000 lkw's das über einen Zeitraum von 1-2 Jahren. Dazu kommen die Lieferungen zu jeder baustelle.. und das ab 6 uhr morgens dann gutenacht, es ist defintiv eine Belastung der direkten Anwohner.
      Wie sind denn eure Häuser an ihren Platz gekommen??
      Für die Fragen die du stellst braucht man schon eine etwas bessere Version der Glaskugel, deswegen kann man dazu auch nicht viel sagen.

      Pet schrieb:

      Jetzt das Problem wenn das Neubaugebiet West erschlossen wird, wird die Zufahrt über den jetzt bestehend Ring erweitert.
      Das ist doch dann sicherlich im vorgeschaltenen FNP berücksichtigt worden, oder?
      Naja die Anwohner kommen halt nie zur Ruhe! Und das wegen der Profitgier einiger Politiker und Gemeinderatsmitglieder.
      Die meisten Mitglieder sind Inhaber von Baufirmen usw.

      Es gibt Acker 45000m2 der von einer Kreisstrasse und von einer Landstraße erschlossen werden kann, aber der Grundbesitzer hat den Braten gerochen und den Preis in den letzen 3 jahren in die Höhe getrieben.

      Die letzen 15 Grundstücke sind gerade bebaut worden, wie nervig lkw's sind haben wir jetzt selbst erlebt in dem 1 jahr wo wir hier wohnen, deswegen verstehe ich die Bürgerinitiative und unterstütze sie auch.

      In wie fern brauchst du ne Glaskugel? welche Infos brauchst du um meine Frage zum Abstand der Kreisverkehre zu beantworten?

      Oder zu den ca. kosten einen Kreisverkehrs

      Zum Fnp, ja es war ersichtlich das dort irgendwann eine Strasse entsteht. Das aber der gesamte Verkehr drüber laufen soll, war bei der breit von 6.5 m inklusive Bordstein wohl nicht wirklich überlegt.
    • Pet schrieb:

      JoWest schrieb:

      Pet schrieb:

      Also wenn von den 300 Grundstücken die Hälfte mit Keller bauen sind das auch locker 3000 lkw's das über einen Zeitraum von 1-2 Jahren. Dazu kommen die Lieferungen zu jeder baustelle.. und das ab 6 uhr morgens dann gutenacht, es ist defintiv eine Belastung der direkten Anwohner.
      Wie sind denn eure Häuser an ihren Platz gekommen??Für die Fragen die du stellst braucht man schon eine etwas bessere Version der Glaskugel, deswegen kann man dazu auch nicht viel sagen.

      Pet schrieb:

      Jetzt das Problem wenn das Neubaugebiet West erschlossen wird, wird die Zufahrt über den jetzt bestehend Ring erweitert.
      Das ist doch dann sicherlich im vorgeschaltenen FNP berücksichtigt worden, oder?
      Zum Fnp, ja es war ersichtlich das dort irgendwann eine Strasse entsteht. Das aber der gesamte Verkehr drüber laufen soll, war bei der breit von 6.5 m inklusive Bordstein wohl nicht wirklich überlegt.
      6,5m ist ja nun nicht unbedingt eine 'schmale' Strasse. Klar Parken ist da nicht mehr, aber unsere L794 wird jetzt auch saniert und ist für eine 'Hauptader' rein/raus ausreichend breit. Unsere Anliegerstrasse ist glaube ich 5,0 oder 5,5m breit, da muss bei Gegenverkehr schon langsamer gefahren werden, gerade weil eine Seite mit den Zäunen der Grundstücke versehen ist.

      Welcher Ort ist es denn, um sich evtl. mal. ein Bild von der Lage zu machen ?

    • Wenn du bereits Mitglied der Bürgerinitiative bist ist doch gut - dann ist ja schon der erste Schritt getan!

      Weiteres Vorgehen: Die BI könnte ja - wie von Frau Maier bereits vorgeschlagen - ein Privatgutachten erstellen lassen in dem die strittigen Punkte näher untersucht werden.



      Pet schrieb:

      JoWest schrieb:

      Pet schrieb:

      Also wenn von den 300 Grundstücken die Hälfte mit Keller bauen sind das auch locker 3000 lkw's das über einen Zeitraum von 1-2 Jahren. Dazu kommen die Lieferungen zu jeder baustelle.. und das ab 6 uhr morgens dann gutenacht, es ist defintiv eine Belastung der direkten Anwohner.
      Wie sind denn eure Häuser an ihren Platz gekommen??Für die Fragen die du stellst braucht man schon eine etwas bessere Version der Glaskugel, deswegen kann man dazu auch nicht viel sagen.

      Pet schrieb:

      Jetzt das Problem wenn das Neubaugebiet West erschlossen wird, wird die Zufahrt über den jetzt bestehend Ring erweitert.
      Das ist doch dann sicherlich im vorgeschaltenen FNP berücksichtigt worden, oder?
      Naja die Anwohner kommen halt nie zur Ruhe! Und das wegen der Profitgier einiger Politiker und Gemeinderatsmitglieder.Die meisten Mitglieder sind Inhaber von Baufirmen usw.

      ...
      Und wenn Unzufriedenheit über die politischen Vertreter herrscht - wie wärs mit selber aktiv Politik mitgestalten, sofern noch nicht erfolgt.

      Aber sich in einem Forum zu erkundigen wie man einer örtlichen Planung "ans Bein pissen kann" - ich weiss ja nicht.

      Vllt. bedarf es in eurem Örtchen neuem Bauland um junge Familien langfristig (durch Grundbesitz) an den Ort zu binden?
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      ans Bein pissen? Ich frage nur ob es stimmt das der Abstand der Kreisverkehre geregelt ist, oder ob das gelogen ist um die Kosten für die Erschließung niedriger zu halten und das auf Kosten der Anwohner.


      Ich habe während meiner Selbständigkeit oft erlebt wie Städte und ihre Vertreter unterschiedlich entscheiden wenn es ihnen in den Kram passt. Ich hatte 2002 mal probiert die Öffnungszeiten für eins meiner Internetcafes zu erweitern von 2 uhr auf 4 uhr morgens. Wurde abgelehnt da die Anwohnern gestört werden.. 2005 wurde im selben Gebäude eine disco eröffnet. Ohne auflagen usw..


      Deshalb möchte ich mit solchen Menschen so wennig wie nöttig zu tun haben.


      @Kater 6m gesamt breite also wenn beide Seiten einen Bordstein haben mit 2x 0.8m bleiben ca 4.4m

      Für ein Gutachten wird es wohl zu spät sein. Da die Entscheidung in 2 Wochen falle soll.
    • Ok, mit 'Bürgersteig' sind 6,5m recht schmal.
      Bordstein hast du dann als falschen Begriff genannt. Das ist nur der Kanstein als Abschluss, siehe Bild.

      Oben schreibst du 6,5m breit und jetzt auf einmal 6m breite. Das ist auch schon ein großer Unterschied.
      Sind die 6,5m nicht doch nur die eigentliche Straße ?
      Weil 4,4m NUR die eigentliche Straße, das ist ja schmaler als unsere Anliegerstraße wo kaum Verkehr fährt.
      Wenn dir da ein Auto entgegenkommt, ist das ja so schon nichtmal möglich (2x LKW oder ein breiter Geländewagen.)
    • Pet schrieb:

      Morgen ist die Begehung mit dem Gemeinderat, wir sind alle dazu aufgerufen unsere Autos gesetzeskonform auf der Strasse zu parken. Das ist bei einer Straße mit maximal 5m breite definitiv ein Verkehrshinderniss.
      Tja. Dann wirds wohl Knöllchen für alle Parker regnen, denn in schmalen Strassen ist lt. § 12 StVo das Parken schlicht verboten!

      Pet schrieb:

      Aber 2 autos passen vorbei, wenn jetzt aber ein Bus kommt muß auf den flachen fussgängerweg ausgewichen werden.
      Genau die Nummer (nur mit der Müllabfuhr) geht hier grad in der Umgegend völlig in die Hose, weil die Stadt sich endlich dagegen wehrt, dass die Bord- und Bürgersteige durch die LKW zerfahren werden (was alle Steuerzahler zu zahlen haben).
      Da man es aber 30 oder mehr Jahre geduldet hat, meinen die Anlieger nun noch auf die Barrikaden gehen zu können. :wall:

      Ich begreife dieses Land lamgsam nimmer.

      Immer erstmal dagegen sein, weil man für andere mal zurückstecken müsste.
      Mein Vater hat mal gesagt:
      Wenn wir nach ´45 Deutschland so wieder aufgebaut hätten, säßen wir immer noch in Nissenhütten.
      Recht hatte er und hat er heute noch viel mehr.

      Soll doch die Steuerzahlergemeinschaft einen Kreisel bezahlen, damit ich meine Ruhe habe.
      Nix dagegen, wenn dieses Land nicht wüsste, wohin mit dem Geld.
      Aber in diesem Land zer- und verfallen Schulen, Schwimmbäder, Strassen, Brücken, öffentliche Gebäude und manche Bürger meinen, ihnen müsse man noch Geld nachwerfen.

      <X
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Genau das ist es ja was mich an dieser Anfrage stört. Der TO hat selbst gebaut und die Nachbarn mussten seine LKW-Fuhren erdulden. Jetzt bauen andere und er und alle anderen die selbst so verfahren sind wollen deren LKW-Fuhren nicht dulden. Noch mehr Egoismus geht echt nicht mehr. :wall:

      IMHO gibt es keine Regelung wie weit ein Kreisverkehr vom nächsten weg sein darf. Bei uns wurden zwei Kreisverkehre im Abstand von vielleicht 200m gemacht. Das war aber so gewollt, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Das kann bei euch aber völlig anders sein. Wenn ihr mit eurer Forderung vor Gericht geht, könnte der Landkreis mit seinem Wegeplan und Gutachten daher kommen und euch diesen um die Ohren hauen, dass durch einen zweiten Kreisel es zu erheblichen verkehrlichen Problemen kommt. Nicht nur eure Gemeinde kann davon betroffen sein. Es kann sogar sein, dass sogar der Regierungsbezirk dem Landkreis den Rücken stärkt. In Sachen Verkehr spielt nicht nur das eine Rolle was vor der eigene Haustür passiert, das ist ein kompliziertes System von Beziehungen untereinander. Behindert man den Verkehr an einer Stelle, kann er an anderer Stelle zu Problemen führen, die nicht gewollt sind. Ein Verkehrsgutachter kann euch erklären wie das alles abläuft und kann heraus finden, ob euer Vorhaben machbar ist oder besser nicht.
      -

      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • Ihr versteht nicht das Problem

      Ich bin von der Sache fast garnicht betroffen, ich profitiere sogar davon! Neubau gebiet heißt für die Stadt Einnahmen die sie hoffentlich in die Städteplandung investieren.

      Hier geht einzig und allein darum das der Gemeinderat ein Baugebiet im Süden verhindert weil selbst davon betroffen, deswegen wird auf ein anderes Gebiet umgeschwenkt also auf West.
      Diese Anwohner wußten es aber vorher und werden damit leben müsse nur um aus der Situation das beste zu machen solte ein Kreisverkehr her um das Gebiet und die Zufahrt zu entlasten.

      Das hat nix mit egoistisch sein oder was ihr mir sonst unterstellt zu tun
    • Solche Unterstellungen sind schnell daher gesagt. Hast Du Beweise, dass es dem Stadtrat nur darum geht? Hast Du alle Parameter bedacht, die zu einer Entscheidung führen welches Baugebiet als erstes frei gegeben wird? Hast Du Einblick in alle Unterlagen, die zu dieser Entscheung geführt haben? Warst Du bei allen Sitzungen dabei, wo beraten wurde?

      Es ist nur ein Jahr Bautätigkeit, dann ist die Sache gegessen und alle haben ihr Leben lang Ruhe. Meine Güte, die Leute haben selbst andere genervt als sie gebaut haben. Lass es gut sein und halte dich da raus bzw versuche lieber die Gemüter zu beschwichtigen und sag ihnen, dass sie es nur ein Jahr zu ertragen haben und dann Ruhe ist.
      -

      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • Pet schrieb:

      Hier geht einzig und allein darum das der Gemeinderat ein Baugebiet im Süden verhindert weil selbst davon betroffen
      Tja, DIESEN Gemeinderat muss ja mal irgendwer in den letzten 4 Jahren gewählt haben. Der wäre also zu verhindern gewesen.
      Entweder repräsentiert diese die Mehrheitsmeinung derer, die gewählt haben (die anderen sind selber Schuld) oder er bricht seine Wahlaussagen.

      Ersteres ist Pech für die Minderheitsmeinung, aber dafür sehr demokratisch, letzteres könnte man denen samt denkbaren Konsequenzen unter die Nase reiben.

      Pet schrieb:

      Ich bin von der Sache fast garnicht betroffen
      Dazu nur so viel

      Pet schrieb:

      Hier werden wir wohl eine Befangenheit prüfen und dagegen klagen


      Pet schrieb:

      deswegen verstehe ich die Bürgerinitiative und unterstütze sie auch
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • 500m. wo ist das problem?

      die holländer, die luxenburger, spanier.... usw
      haben uns es vorgemacht mit dem kreisverkehr.

      wo ist das problem? dass man jetzt in einer 30er zone
      nicht mehr mit dem PKW 90km/h , wie ein bekloppter
      fahren kann?

      man muß manche sachen, irgendwie regulieren.
      - im weglassen des nicht notwendigen erkennt man das wesentliche -
    • Ich finde 500meter absolut okay selbst wenn es wenniger sind stört es nicht wirklich.

      Ich möchte einfach nur unabhängige Meinungen wissen.

      Hier der Fnp, hoffe das okay da ein paar Namen drauf sind, dieses Dokument ist auch frei zugänglich.

      [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.]


      Aktuell wird noch eine Windmessung durchgeführt. Da durch das abholzen des Waldes der Wind nicht mehr gebremst wird.
    • Hallo,

      wenn ihr Euch schlau machen wollt, dann beginnt die Such in den Vorschriften:
      - [b][/b]ehemals 'Richtlinien für die Anlage von Straßen – Teil: Linienführung (kurz RAS-L)'

      - [b][/b]ehemals 'Richtlinien für die Anlage von Straßen – Teil: Netzgestaltung (kurz RAS-N)'
      - jetzt: Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (kurz RAL ), ist aber den meisten Planern und Beteiligten immer noch unter den alten Bezeichnungen geläufig.
      Für die Querschnittsausbildung gibt es die RAS-Q, und hier muss man besonders aufpassen, wie Ralf oben schon geschrieben hat, kann das schnell mal schieflaufen. Für Anwohner und/oder die Gemeinde.

      Off-Topic:
      Hier bei uns: 30-Zone. Straße im Wohngebiet. War erst 30-Zone, dann wurde festgestellt, dass sie für eine 30-Zone zu gut ausgebaut ist. Dann: 30-Schilder und Hauptstraßenschilder an jeder Einmündung. LKW's zum nahegelegenen Industrie- und Gewerbegebiet wurden durch "Bauliche Maßnahmen" (Einengung) ferngehalten. Inzwischen ist die Einengung weg und es verläuft eine Buslinie durch diese Straße. Trotz Bürgerinitiative, Zeitung, Mitwirkung von dort wohnenden Stadträten...


      Wie eine Straße ausgebaut wird und wie sie eingestuft wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab:
      - Lage, Zubringer, ggf. Umleitungsstrecke (Verbindungsfunktion, Erschließungsfunktion)
      - prognostizierter Verkehr (LKW, PKW, usw) (lokal, regional, Durchgangsverkehr)
      - geplante Geschwindigkeiten
      - Vorgaben aus dem Bebauungsplan
      deshalb ist eine pauschale Aussage, über Mindestabstände von Kreisverkehren nicht möglich.

      Ich bin kein Straßenplaner, aber persönlich bin ich der Meinung, dass 500m zwischen 2 Kreisverkehren OK wäre. Ampeln stehen da manchmal ähnlich weit auseinander, wobei ich aber finde, dass das Bremsen auf Null, das Stehen und das Anfahren mehr Lärm und Gefahren mit sich bringt als ein größzügiger Kreisverkehr.
      Gruß
      Holger
      --
      Früher, da war vieles gut. Heute ist alles besser.
      Manchmal wäre ich froh, es wäre wieder gut.
      (Andreas Marti; Schweizer)
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      Tja. Dann wirds wohl Knöllchen für alle Parker regnen, denn in schmalen Strassen ist lt. § 12 StVo das Parken schlicht verboten!
      Wenn Parken nicht doch gesonderte Zeichen verboten ist, ist nach Rechtssprechung eine verbleibende Fahrbahnbreite von 3,00m ausreichend.
      Dies ist bei einer Straßenbreite von 5,00 - 5,50m und einem parkendem PKW idR gegeben.

      Jetzt bleibt noch die Frage offen, wie breit die Fahrbahn tatsächlich ist.

      Wollt ihr dort unbedingt ein Parkverbot erwirken?!
    • Und um welches Baugebiet geht es jetzt genau? Ich vermute das rote Gebiet Mitte links? Wenn das so wäre, sehe ich eine kleine Straße am Rande, die sicherlich zur Baustraße wird. Alle anderen Gebiete sind gut zugänglich. Ich verstehe die Aufregung nicht.
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      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...
    • in dem Plan ist Norden oben

      Das Gebiet im Norden wird nicht gewünscht, weil dort irgendwann mal eine S bahn hinkommt seit 20 jahren im gespräch" und man das Wohngebiet mit dem grünstreifen von der Landstraße trennen will.
      Zudem müsste wegen der Höhe die Entwässerung in die Nachbar Gemeinde erfolgen.

      Beim Grundstück im Süden spielt der Gemeinderat nicht mit, da die meisten dort wohnen. Die Zufahrtsstraße aber währe breit und schon vorhanden.
      Gegenargument ist noch das Gymnasium an der Strasse.

      Und West ist jetzt das Baugebiet um das es geht.

      Links oben ist die besagte Srasse mit ca 6-6.5m breite
      Links unten soll noch eine Zufahrt zwischen den Häusern erfolgen. Diese Zufahrt ist noch schmäler und wird mit nur 1 Bürgersteig realisiert.
    • Im Westen des Neubaugebietes gibt es doch eine Straße. Das wird doch die Baustraße werden, ist doch logisch. Als Planer würde ich das so machen. So habe ich direkten Zugang zum Gebiet. Selbst die Straße zwischen dem Neubaugebiet und dem Bestand, kann man dazu verwenden. Beide gehen schnurstraks direkt zu der größeren Straße im Norden. Beide sind derzeit wohl Forststraßen, die man aber verstärken kann. Wird bei Neubaugebieten oft gemacht. Bitte, das Jahr sollten die Anlieger dieser Straße aushalten können. Man kann beide Straßen für die Bauzeit noch verstärken, verbreitern. Vor allem sind das nur wenige, deren Häuser dazu gut weg von der Grundstücksgrenze sind.
      Sorry, aber ich verstehe die Aufregung echt nicht (OK, sehe in Googlemaps, dass es bei Pforze ist. Die Leute dort sind komisch :lol: )
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      Du musst immer einen Plan haben. Denn wenn Du keinen hast, dann wirst Du Teil eines anderen Planes...