Boden/Duschtasse der offenen Dusche

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    • Boden/Duschtasse der offenen Dusche

      Hallo zusammen,
      bei uns steht die Sanierung eines Bades an.
      • Altersgerecht, aber Rollstuhleignung nicht zwingend
      • ziemlich hartes Wasser macht bisher regelmäßige Entkalkung notwendig
      • Enthärtungsanlage ist keine Option
      • Abmessungen Duschbereich 90/140 cm
      • guter Fliesenleger an Bord, könnte auch Fliesen, empfiehlt aber eher Duschtasse
      • derzeit Selbstnutzung, in einigen Jahren evtl. Mieter


      Konkret geht es um die Wahl des Bodens der offenen Dusche, 5 Varianten stellen sich zur Wahl:
      • gefliester Boden auf Nassestrich mit Verbundabdichtung
      • gefliester Boden auf Fertigelement
      • Duschtasse Mineralguss (Putzmittelbeständigkeit?)
      • Duschtasse Stahl/Emaille (Abplatzer?)
      • Duschtasse Acryl


      Wobei die Acrylvariante für mich nicht in Frage kommt.

      Tipps, vertiefende Hinweise, Erfahrungen zur Materialwahl?
      Es grüßt

      Manfred Abt
      Ingenieurbüro AQUA-Bautechnik GmbH
    • das kann man jetzt wieder so, oder so, betrachten.
      was ist unverschämt teuer, oder sogar preis-werter?

      vielleicht hat dein installateur auch keine
      erfahrung mit boards, oder keinen bock auf boards,
      weil er es so machen möchte, wie er es immer macht?
    • wenn du die abdichtung gewissenhaft machen läßt, spricht aus meiner sicht auch nix gegen gefliesten zementetrich.
      dürfte bei einer moderaten rinne auch günstiger kommen als die befliesbaren bords.
      seitenabdichtung an wand und übergang brauchst du sowieso.
      wenn die dusche sehr viel benutzt wird ist im winter auch eine FBH sehr angenehm.
      gegen kalk hilft da nur wischen nach jedem gebrauch (faulheitsputzen), aber das problem hast du eh bei allen varianten mit fliesen.
      Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)
    • jedenfalls ist es eine altbausanierung.

      lass dir noch ein paar tage zeit, bevor
      die ausführungsphase angelangt ist..... :)
      eine fußbodenheizung, winter hin oder her, wirst du vermutlich
      nicht auch noch verlegen wollen.
    • achte auf eine schwallkante am übergang zum fußboden, dann schwappt das wasser nicht gleich ins badezimmer.

      wenn du estrich machst, lass trittschalldämmung darunter weg, damit die estrichplatte dicker und schwerer wird und nicht nur nachgibt, wenn einer die dusche betritt. kann zum abreißen der abdichtung führen.
    • Moin,

      bei gutem Fliesenleger Zementestrich mit Duschrinne. Aufbauhöhen wird dein Installateur wohl wissen.
      A&O ist die Abdichtung. Habe ich schon dutzendfach bauen lassen, bisher keine Probleme. Überleg Dir nur
      den Fliesenbelag, Mosaik oder bei Großformat rutschhemmend (R10B?).

      Nebelige Grüße aus der Lüneburger Heide
    • So ein Duschboard mit mittigem Ablauf in der Grösse gibts für rd 250 € BRUTTO bei der Bucht, der Oben-Ohne-Kriegerin und div. anderen online Angeboten.

      Dafür sollte Dein Sanilöter es auch netto bei seinem Großhändler bekommen.

      Rechnet man die Fliesen mit ein, wirds natürlich gegenüber einer Duschtasse aus Acryl deutlich teurer, aber das Ergebnis (bei gutem Fliesör) ist seinen Preis allemal wert.

      An all die Estrichpropagierer - vergesst nicht, dass ein Nutzestrich in GELICHMÄSsIGER Dicke einzubauen ist.
      Ich muss also das Gefälle DARUNTER herstellen!!!
      Und je dicker ein Estrich ist, desto später ist er belegreif!!!!

      Das Duschelement kann auf einen Unterbau aus Styrocrete o.ä. (keine lose gebundene Schüttung), dann steht das wie eine 1!
      Und die Wandanschlußbänder sind eh in Schlaufen einzubauen!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • altbausanierung und ein wandablauf?
      normalerweise stecken die teile im fussboden.
      eine punktentwässerung, sozusagen... :D

      anschlußhöhen beachten!

      und der installateur braucht auch noch
      etwas freiraum, um installieren zu können.
    • Höhe sparen kann man dann, wenn die Abwasserleitung für einen Bodeneinlauf zu hoch liegt.
      Das Problem ist halt, dass man vom Wandablauf zur Abwasserleitung hin muss.
      Wenn das unter der Duschtasse gehen soll, hat man nix gewonnen (die hat nun mal ne Dicke X) oder man braucht eine Wand, die so dick ist (oder einen Sturz bekommt) um darin einen ausreichend tiefen Wandschlitz unterzubringen - was fast nie der Fall ist.

      Es gibt ein paar GANZ wenige Fälle, wo das helfen kann, aber in den allermeisten Fällen bringen andere Zwangspunkte das zu Fall.
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • wandeinläufe gibts auch von einem lentinger hersteller, aufbauhöhe 65mm. wenn ich darüber eine abmauerung setze, brauche ich nicht in die wand und habe oben eine ablage für shampoos.
      der preis ist natürlich nicht aus der billigschiene, aber die gibts in richtig chique!
      wem es das wert ist...?
      Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)
    • Anda schrieb:

      Mal ne Frage, da ich mit Sanierungen bzgl. bodengleichen Duschen keine Ahnung habe: Ihr redet ja immer von Bodenabläufen, aber es gibt doch auch Wandabläufe. Hab selbst im Neubau so einen. Ist der bei einer Sanierung möglich ? Ich überlege gerade, ob man da nicht Höhen sparen könnte.
      Bei Vorhandensein einer Trockenbauwand sind auch ein Wandabläufe möglich. Das sind sogar die mit dem allergeringsten Bodenaufbau, kein Wunder, liegen ja in der Wand. Geht aber eben nur in Vorsatzschale ab ca. 12,5 cm vor vorhandener Wand. Wie Ralf schon schrieb ist die Einmündung ins Fallrohr der Zwangspunkt.
      mit Gruß aus Berlin vom Skeptiker
    • ich gehe schlichtweg mal davon aus, altbau.
      der abfluss ist irgendwo "mittig", oder in der
      nähe der wand.

      dann werde ich doch einen teufel tun,
      aber nicht die altbauwand schlitzen,
      und den anschluß ein geschoß tiefer
      wieder suchen?

      und im keller möchte man auch noch angelangen?
      never change a running system.