Duschtasse einbauen - fail of the day

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    • Duschtasse einbauen - fail of the day

      Servus!

      Bei uns wurde heute eine neue Duschtasse eingebaut. Wir hatten bisher eine Viertelkreisdusche in 90x90 und bekommen jetzt eine rechteckige in 120x80. Diese wird in eine Nische zwischen Wand und vorhandener Badewanne eingebaut. Weil die Nische nur 1,19m hat, wurde dann wandseitig etwas Platz gemacht.
      Ausführemde Firma ist ein Unternehmen mit einem sehr guten Ruf, das nur vorweg.

      Heute Abend komme ich nach hause und ich dacht, mich trifft der Schlag:



      Besprochen war, dass die OK Duschtasse etwa 1,5cm höher als der vorhandene Bodenbelag sein sollte. Aber so wie es jetzt ist wollten wir es definitv nicht. Ich dachte immer, es gehört zum guten Ton, bei etwaigen Problemen den Auftraggeber zu informieren, anstatt einfach fertig machen und abhauen.

      Zur Zeit ist es nämlich leider so, dass meine Frau mit unserem Sohn in Kur ist und ich bin halt tagsüber arbeiten...

      Zu allem Überfluss kam heute Nachittag noch mein Fliesör und hat den waagerechten Schlitz in der Wand , der für die Montage nötig war, mit Flexkleber zugemacht.
      Das Zeug hab ich dann eben wieder rausgeprockelt, bevor es ausgehärtet ist und dann erst noch weggestemmt werden muss.

      Vermutung meinerseits ist, dass die Sanilöter Höhenprobleme mit der abgehenden Abwasserleitung hatten, allerdings ist das für mich dann immer noch kein Grund die Tasse dann trotzdem und vor allem viel zu hoch einzubauen...

      Fragen hab ich hierzu jetzt erstmal keine, aber auf die Meinungen aus dem Forum zu diesem Sachverhalt bin ich gespannt.
    • meisterLars schrieb:



      Vermutung meinerseits ist, dass die Sanilöter Höhenprobleme mit der abgehenden Abwasserleitung hatten, allerdings ist das für mich dann immer noch kein Grund die Tasse dann trotzdem und vor allem viel zu hoch einzubauen...

      Die Ursache ergründen wäre jetzt Hausaufgabe Nr. 1
      Prüfen, wer war mit was beauftragt, wäre dann Hausaufgabe Nr. 2

      Je nach Ergebnis der obigen Hausaufgaben, darf der Handwerker die Duschtasse rückbauen und alles wieder ändern, und zwar kostenfrei, oder ein anderer Verursacher darf sich das an die Backe heften. Ohne die Details zu kennen ist es schwer zu sagen, wer nun für was den Kopf hinhalten muss. Wenn ausdrücklich vereinbart war, dass die Duschtasse max. 1,5cm höher als der Bodenbelag sein darf, dann hätte der Handwerker den AG informieren müssen, denn die beauftragte Leistung war ja nicht zu erbringen. Die bis dahin anfallenden Kosten hätte ja sowieso der AG zu tragen, egal ob die Duschtasse dann eingebaut ist oder nicht.
      Aber wie gesagt, Ergebnis der Hausaufgaben abwarten, die Situation könnte sich auch etwas anders darstellen.
    • da passen wahrscheinlich mehrere einbaubedingungen nicht. die duschtasse liegt auf dem foto press an der aufgehenden wand an.

      du darfst auf die antwort des sanilöters gespannt sein. einige von denen sind immer für überraschungen gut!
    • Ach, wenns doch bloß die 4 cm mehr an Höhe wären, über die man reden müsste, dann wäre doch alles SO schön.

      Wenn Du nach dem Fliesör aus der Wand etwas rauspröckeln konntest und ich kein Wanndrand-Dichtband sehe, dann ist viel mehr faul als bloß die Höhenlage des Einbaus!nUnd vor allem viel Entscheidenderes!
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
    • Thomas schrieb:

      planfix schrieb:

      also nimmt er, was er hat.
      Also wenn ich das richtig sehe hat er meistens nichts :P Darauf wolltest du doch hinaus, oder habe ich dich hier missverstanden? :glaskugel:

      Grüße
      ich denke, da hast du mich mißverstanden.

      putzfehlstellen, weil rausgekloppt, könnte man ja mit einem passendem zementputz ausbessern.
      nun hat ein fliesör eher kleber als zementputz zur hand, also bessert er damit aus.

      nach dem ausbessern hat er dann einen ordentlichen untergrund für seine dichtbänder und die dichtschmiere.

      vielleicht bin ich ja ein gutmensch, oder einfach durch die mir bekannten fliesenleger verwöhnt.
      Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)
    • Aber verstanden habt ihr mich beide nicht!

      Wenn der TE da was rauskloppt, dann war da entweder keine Abdichtung oder sie ist jetzt unterbrochen und Wasser kann in die Konstruktion eindringen.
      Da der Sanilöter aber auch kein Wannenradnband verbaut hat, bleibt die Abdichtung, so überhaupt vorhanden, lücken- und damit mangelhaft!!!
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    • stimmt, ich hatte dich nicht verstanden. in letzter zeit kamen nur bodenebene duschen.

      wenn dusche 1cm in wand gerückt wird, kann eh kein normales dichtband gegen wand eingebaut werden.
      eventuell kann man irgend ein anderes dichtband dafür mißbrauchen, aber auch dafür brauchts eine klebefläche und keine stemmkanten.
      Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)
    • Wir hatten bisher eine Viertelkreisdusche in 90x90 und bekommen jetzt eine rechteckige in 120x80. Diese wird in eine Nische zwischen Wand und vorhandener Badewanne eingebaut. Weil die Nische nur 1,19m hat, wurde dann wandseitig etwas Platz gemacht.
      Erste Erkenntnis : Die Duschwanne passt nicht zur vorhandenen Aussparung .... ausser man machts so wie es gemacht wurde. Dass dabei dann einige sonstigen Rand- und Rahmenbedingungen ausfallen ... liegt in der Natur der Sache.

      Den Monteur der bei 3 cm "Montageschlitz" noch einen Wannenanker angezogen bekommt ... den will ich mal sehen.
      Zweite Erkenntnis : Es braucht Montagewühlmäuse und keine Monteure.

      Dritte Erkenntnis : Nische mit unpassendem Maß und nachträglicher bodenebener Wanneneinbau bei bereits vorhandenem Estrich ... ist meistens ne ne ganz schlechte Idee. Da kann ein Duschboard oder ne Rinnenlösung meistens besser punkten und vor allem klappts dann auch mit der Abdichtung. Knackpunkt : Lage und Höhe des Abwasseranschlusses.

      Alles meistens gar nicht soooo einfach wenn man nachträglich alles unter einen Hut bringen soll/will.

      Gruß
      Achim Kaiser
    • alfred1 schrieb:

      @AchimKaiser
      Genau, dafür gibt es Fachleute, die sowas planen.

      Eine Duschanlage planen? Tut doch nich Not :cursing: Bei manchen geht`s zu, wie bei Meister Röhrich :bomb:
      Echt ?? ... na das ist mir jetzt aber doch sowas von neu .... :) .

      Planen kannste da immer soviel du willst. Was wirklich geht siehste regelmäßig erst dann wenn das alte Gelumpe wech ist.
      Dann weisste wie hoch der Abfluss rumliegt und und und .... und wenn den Putz oder noch Mauerwerk weghauen musst damit die Wanne ins Loch passt, dann haste ganz einfach schon mal ganz schlechte Karten.
    • Rudolf R. schrieb:

      Gerade die Andichtung Wand, Duschtasse ist vorher planbar.
      In dem Moment an dem die Wand ausgestemmt werden muss, damit die Wanne in die Nische passt ists vorbei mit jedwedem Abdichtungsgedönse, genauso wie man sich jede Wannenbefestigung in dem Bereich ans Knie nageln kann.
      Ich schriebs weiter oben schon mal ... und den Monteur der die Wannenbefestigung durch nen 1 bis 3 cm Schlitz angezogen kriegt will ich auch sehen.

      Das ganze Gesülze, Plan und SchießmichTot ist dann ganz einfach für die Katz, wenn 2 cm in der Nischenbreite fehlen ....

      Das ist ganz einfach der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

      Wenn die Nische kleiner ist als die Wannenbreite +1 cm winkelrecht als lichtes Maß dann ist die Wanne nicht mehr fachgerecht zu montieren. Zudem muss links und rechts vor der Wanne noch ca 15x15 cm Estrich ausgestemmt werden, dass der Oberarm des Monteurs unter die Wanne kommt. Liegt da ne FBH - dumm gelaufen. Dann kommt schnell die Nummer : Pech für die Kuh Elsa ....

      Und wieder landen wir dann bei ner anderen Lösung als die Wanne .... sofern die Ablaufhöhe .... und wann stell ich die fest ? .... entweder es gibt ne Revisionsöffnung oder Kolateralschaden oder wenn die alte Wanne raus ist ....

      Erst wenn ich die Rahmenparameter kenne kommt Planung ... ansonsten ists raten, vermuten, mutmaßen und Glaskugel polieren.
      Wenn einer was anderes erzählt nehm ich ihn gerne mal mit zu so nem Späßchen ... in der 1. Reihe live und in Farbe dabei.

      Gruß
      Achim Kaiser
    • Na ja die Rahmenbedingung für die Breite war vorher klar, also plane ich eine Duschtasse die passt und wenn keine passende zu finden ist muss ich nach einer anderen Lösung suchen. Das meinte ich mit planbar.
      Im Übrigen kann ich auch in den Fall das gestemmt werden muss, fachgerecht abdichten, ich kann natürlich nicht Nullachtfufzehn Dichtbänder nehmen, aber empfehlen würde ich das auch nicht, da braucht es viel Sorgfalt und KnowHow.
      Was nicht planbar ist, ohne den alten Geraffel vorher rauszureißen, ist die Einbauhöhe, da hast Du recht.
      Richtig befestigt bekommt man die mit Wandankkern nur wenn mehr ausgestemmt wird. Da gebe ich Dir auch Recht.
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Die Planung hätte Rundablage heißen müssen. Doof für den TE der dann keinen findet aber nunja manche Dinge muss man nicht machen. Besonders wenn "Geht in die Hose" beim anbieten durch den Bildschirm hämmert. Nun sind wieder 2 Dumme aufgestanden für das leidige Thema "wer hat schuld" Im Zweifel der, der Vorgaben macht. Der Rest ist Teilschuldiger.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

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