Ökologisch sinnvolle Holzverwendung

    • Ökologisch sinnvolle Holzverwendung

      Ich mach mal einen neuen faden auf.
      Villeicht mögt Ihr ja weiter diskutieren.

      Den Artikel von Baumal hatte ich heute schon am Wickel.

      Der letzte Satz scheint mir sehr interessant zu sein.

      Insgesamt gilt es zu versuchen, aus dem Laubholz durchgezielten Einschnitt und Höherveredelung verstärkt Produkte mit hoherWertschöpfung zu erzeugen. Ansatzpunkte dazu wären der Einsatz als Konstruktionsmaterial (Brettschicht­holz, Massivholzplatten), die Herstellungvon Spezialsperrholz, der Möbelbau und die Holzvergütung. Die Erlöse bei energe­tischerNutzung, der Herstellung von Zell­stoff, Papier und Holzwerkstoffen sindgering. Hierfür sind auch qualitativ ge­ringwertigere Sortimente einsetzbar.
    • ach, jetzt gehts hier weiter? :D

      wäre ich ein forstwirt, wäre ich vermutlich
      auch nur an monokulturen, wie nadelholz
      interessiert.

      aber zukunftweisend kann das ja wohl nicht
      sein. so ein wald zieht ja normalerweise auch
      einen ökologischen rattenschwanz hinter sich
      her, das ist doch kein regal wie im selbstbedienungsladen,
      das man mal eben ausräumt und dann verschwindet.

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    • [Dieser Link ist nur für Registrierte Mitglieder sichtbar.], Deine PN habe ich gelesen, finde aber die öffentliche Diskussion besser als ein zusätzliches Zwiegespräch. Gute Idee mit dem neuen Faden.

      Die Verbrennung von Holz halte ich für die sinnloseste Art der Verwertung. Wir haben zwar auch gerne den Kamin und ab und zu mal die Feuerschale im Garten an, aber der jährliche Verbrauch ist überschaubar. Außerdem ist das bis jetzt und noch für min. 6 - 10 Jahre Holz entweder vom eigenen Grundstück (Fällung vor dem Hausbau) oder welches von anderen Baugrundstücken, wofür sich die Holzwirtschaft überhaupt nicht interessiert und was dementsprechend quasi unverkäuflich ist. Ausnahme: Brennholz

      Buche könnte im Bauwesen von mir aus eine größere Rolle spielen. Als Vollholz ist sie leider ungeeignet und als BSH nur für Nutzungsklasse 1 zugelassen. Das schränkt viele Anwendungen ein.
      __________________
      Gruß aus Oranienburg
      Thomas
    • Scheint hier was falsch rüber gekommen zu sein. Mir ist der ökologische Wert von Laubwäldern oder Mischkulturen durchaus bewußt. Was mich nervt, dass der überwiegende Teil dieses wunderbaren Holzes verbrannt wird und das ist beileibe eben nicht nur Ästungsholz. Mich nervt es, dass jemand den Mut hat neue Wege zu gehen (Furnierschichtholz aus Buche) ihm aber der wirtschaftliche Erfolg bis jetzt versagt ist weil die Bauindustrie um das Material einen Bogen macht. Mich nervt es, dass meine Kollegen aus der Brettsperrholzindustrie einen Bogen um Buche machen und lieber immer öfter sogar Kiefer einsetzen. Geiz ist geil.

      Zugegeben, Buche ist schwer, Buche lässt sich nicht so leicht verarbeiten, Buche ist krumm, mit den unsinnigen Vakuumpressen ist damit nichts zu machen. Ach ja, im Gegensatz zu den Brettsdchichtholzbetrieben sind die Brettsperrholzbetrieb meißtens an Großsägewerke (die natürlich Fichte schneiden) angegliedert.

      Auch wenn Buche vielleicht bei Brettschicht eingeschränkt ist, es gibt trotzdem noch viele Einsatzzwecke.

      Natürlich wird die Forschung weiter gehen und es wird neue Möglichkeiten geben. Aber man nutzt ja auch nicht was schon vorhanden ist. Es gab mal eine Marketinginiative um den Holzabsatz zu fördern. Eingestellt!!!!! An allen möglichen Förderprogrammen engagiert sich die öffentliche Hand, hier wurde alles zu nichte gemacht.
    • Vor ungefähr sechs Jahren hatte ich von einer kleinen Firma gelesen, welche durch eine spezielle Behandlung des Buchenholzes dies dauerhaft wasserfest gemacht hatte. Ich hatte sogar in meinem damaligen Job Muster, weil wir das Holz für eine Dampfdusche verwenden wollten, da. Das Holz hatte tatsächlich unseren Dauertest in einer Duschkabine schadlos überstanden. Leider wurde das nicht weiter verfolgt und auch habe ich von diesem Unternehmen nichts mehr gehört.......
      Durch Nutzung der üblichen Rechtschreibregeln wertschätze ich mein Gegenüber und es liest sich viel angenehmer.
    • Friedl1953 schrieb:

      Es gab mal eine Marketinginiative um den Holzabsatz zu fördern. Eingestellt!
      eine?
      viele!
      eingestellt wurde der informationsdienst holz, nachdem dessen
      finanzierungsgrundlage wegbrach. inzwischen gibt es eine
      nachfolgeorganisation.

      buche für bauliche zwecke erfordert neben veredlung (insbes.
      lamellierung) eine "freundliche" gebrauchsklasse. wo das gegeben
      ist und wo anspruchsvoll geplant wird, findet derartige buche
      sicher ihren einsatz, erst recht bei objektiver kostenbetrachtung
      (bei nord. furnierschichtholz hat sich das ähnlich entwickelt).

      das zuvor geschriebene impliziert aber genau die relevanten
      einschränkungen ..
    • Natürlich gabe es noch viele andere Initiativen.
      Gerade der Informationsdienst Holz war ne tolle Sache.Kurz und prägnant, für jedeermann verständlich geschrieben. Übrigens dort wo sich der neue Informationsdienst Holz zuerst niedergelassen hat war ein Kunde von mir.

      Lamelierung und Keilzinkung ist für mich def. keine Einschränkung. Es geht heute eigentlich nichts mehr ohne.

      Veredlung tut der Buche gut, siehe Wertschöpfung. Bei Brennholz gibt es keine Wertschöpfung.

      Und Gebrauchsklassen da sind wir wieder beim Thema was ich meine. Politik, Behörden und Kremien gehört in den allerwertesten getreten. Ich habe mal eine kleinere Brettsperrholzfertigung zur Zulassung begleitet. In Graz haben die das in 7 Monaten durchgezogen. Die deutschen haben uns 3 bis 4 Jahre in Aussicht gestellt.

      Na ja von unserem kleinen alpenländischen Bruder können wir hölzernen noch viel lernen.