Garage mit Bodenplatte oder pflastern ? / Feuchteproblem

    • Auch wenn manche meine DIY-Ideen wohl nicht sehen wollen und man schreiben kann, was man will, aber manche es hindrehen, wie es sie haben wollen. Konstruktives kommt dann auch dabei nicht rüber...

      Könnte man die innen liegende OSB-Platte nicht um den Lüfter rum aussparen, so könnte man eintretendes Wasser erkennen und reagieren bzw. es kann eher abtrocknen, wie wenn es durch OSB eingeschlossen bleibt. Ich mein es ist eine Garagenwand, die man von innen sieht und kein Flachdach vom Haus o.Ä.
      Oder man macht ein Zusatzblech, das über dem Lüfter ist und unter das Attikablech ragt und somit Regen ein wenig abhält. Allerdings auch nur, wenn er gerade herunterfällt. Sieht wahrscheinlich bescheiden aus.
    • world-e schrieb:

      Oder man macht ein Zusatzblech, das über dem Lüfter ist und unter das Attikablech ragt und somit Regen ein wenig abhält. Allerdings auch nur, wenn er gerade herunterfällt. Sieht wahrscheinlich bescheiden aus.
      In Edelstahl gebürstet sieht es vielleicht gar nicht so schlimm aus . Vorrausgesetzt es wird nicht riesig !
      Wer aufhört besser zu werden, hört auf ,gut zu sein
    • Also man kann auch echt ein Problem schaffen wo kein Problem ist...
      Loch durchbohren, Rohr reinschieben, Abdeckblech aussen montieren, versiegeln oberhalb, Lüfterabdeckung drauf schieben, versiegeln, fertig.
      Mit vernünftigem MS-Polymer ist das kein Problem, man sieht wenn es undicht wird...
      Innen kann man ähnlich arbeiten, dann ist das sogar Luftdicht...
    • Hat so ein "Lüfter"(rohr) außen nicht eine Abdeckung die Wassereintritt verhindern soll? Notfalls mit Lamellen die sich nach Benutzung schließen (Im Fall einer Belüftung elektromotorisch, ansonsten über den Luftzug)?

      Wenn ich an meine Dustabzugshaube denke, die hat außen eine Blende die mit Gummidichtung und 4 Schrauben an der Wand fixiert wurde. So lange man da nicht mit dem Gartenschlauch draufhält, geht die Wahrscheinlichkeit für einen Wassereintritt gegen Null.
    • steht alles in
      "HPF 18533-T4 - Abdichtung mit schlampig zu verarbeitenden Abdichtungspampen"
      ist momentan erst als gründruck verfügbar, weil die stofflichen grundlagen noch
      diskutiert werden - die Hände der testverarbeiter sind untrennbar verklebt und
      der blaudruck ("trennung mit blauem winkelschleifer") wurde zurückgezogen.
      inzwischen wird in fachkreisen diskutiert, den titel der arbeitsfassung zu ändern
      und für verarbeiter verpflichtend eine pampenverarbeitungsberechtigung zu
      fordern - in etwa einmalschulung (40h) und jährliche prüfung (unverklebte hände).
      das dauert wieder ewig, bis eine belastbare ausführungsgrundlage geschaffen ist.
      ich habe den verdacht, man will warten, bis die klebekraft der testpampen
      nachlässt. das dauert ;)
    • mls schrieb:

      steht alles in
      "HPF 18533-T4 - Abdichtung mit schlampig zu verarbeitenden Abdichtungspampen"
      Kenne ich jetzt nicht, und so lange es dort nicht elektrisch wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich sie kennenlerne, eher gering.

      Damit wären also alle gängigen Wanddurchführungen bei solchen Wandaufbauten ein Fall für die Tonne? Das müsste ich mir jetzt einmal genauer durchlesen, denn irgendwie kapiere ich den Sinn dahinter nicht. Es geht ja nicht um einen druckwasserdichten Keller sondern um eine simple Lüftungsöffnung in der Wand.

      Die Blende(n) die ich kenne wird auf das Rohr aufgesteckt, hat außen zur Wand hin eine umlaufende Dichtung (weiß jetzt nicht ob die als Standard beiliegt), und wird mit 4 Schrauben fixiert. Mir unerklärlich wie da noch Wasser an das Rohr oder den Zwischenraum zwischen Rohr und Wand kommen soll.
    • Bei einer pisseligen Garage ist da auch jede Minute groß nachdenken drüber rausgeschmissen Zeit...
      Bei Holzrahmenbauten wird das Aussen auch nicht Anders gemacht, auch die Winddichtigkeit von Aussen kann man so erreichen.
      Innen muß man da halt etwas sauberer arbeiten.
      Mit einem Blech decke ich z.B. Überläufe und freie Entwässerungen ab, da wird das Blech 100% passgenau ausgeschnitten, Rohr übers Rohr geschoben, im hinteren Bereich vorher MS Polymer aufgebracht und dann wird das Blech aufgeklebt und oben her versiegelt.
      Das System funktioniert seit ca 15 Jahren problemlos und zuverlässig...
    • Ralf Dühlmeyer schrieb:

      R.B. schrieb:

      und die Blende für das Rohr ist quasi Teil der äußeren "Hülle". Warum also sollte die Dämmplatte nass werden?
      Dir sagen die Begriffe "Gefälle" und "Kapillarität" etwas?
      Aber klar doch, nur wo ist jetzt der Zusammenhang zur o.g. Blende?

      Wir haben eine Garage, "Raumtemperatur" irgendwas knapp über Außentemperatur (im Winter), oder knapp unter Außentemperatur (im Hochsommer). Feuchte die aus der Garage transportiert werden soll. Eine Wanddurchführung mit Blende innen und außen (innen eher aus optischen Gründen), und evtl. noch einen Lüfter, falls die Luft nicht von alleine durch die Öffnung möchte.
    • Manchmal verstehe ich mein Umfeld wenn es sagt das Planer überflüssig sind...
      Wenn ich sehe wie viel Probleme bei so einer einfachen Lösung gesehen wird pack ich mir manchmal echt an den Kopp..
      Da gibt es handelsübliche zuverlässige Lösungen, wieso will man da jetzt noch so große Probleme herbeireden?
      Da wird ein Rohr durchgeführt, es wird versiegelt, dann kommt da eine schlagregensichere Abdeckung drauf, die wird oben her versiegelt, Thema erledigt. Hält zuverlässig die nächsten 10 Jahre problemlos, wird an jedem normalen Haus auch so gemacht...
    • feelfree schrieb:

      Ich versteh's ehrlich gesagt immer noch nicht. Ein Fenster in eine Fassade einzubauen und schlagregendicht anzuschließen hat die Menschhait ja wohl offensichtlich bereits gelöst bekommen. Warum geht das bei einem Rohr nicht?

      Die aeussere Abdichtung des Rohres gegen Schlagregen oder Witterung stelle ich mir nicht als das grosse Problem vor. Ob man nun Dichtmasse, einen Abdeckrahmen, eine Rosette oder einen Einputzrahmen einsetzt, da gibt es sicherlich Loesungen fuer fast jede Durchfuehrung. Problem sehe ich eher bei der Rohrdurchfuehrung durch die Holzdaemmplatte. Die u.U. reichlich in die Garage eingetragene Feuchtigkeit durch Regenwasser, Schnee usw. sollte ja im Idealfall durch das Rohr die Garage verlassen, nicht um das Rohr herum als Kondensat in die Holzfaserdaemmplatte verschwinden.
    • karo1170 schrieb:

      Die u.U. reichlich in die Garage eingetragene Feuchtigkeit durch Regenwasser, Schnee usw. sollte ja im Idealfall durch das Rohr die Garage verlassen, nicht um das Rohr herum als Kondensat in die Holzfaserdaemmplatte verschwinden.
      Welche Feuchtigkeit soll das im Falle einer luftdichten Verbindung innenseitig sein? Die, die eh in der Konstruktion weilt? Die, die per Berechnung als unkritisch attestiert wurde? Wie alles muss es innen luftdicht, außen Schlagregen dicht sein. Ob nun mit Dichtstoff oder auf andere Art.

      Im Grunde reicht doch innen eine metallische Grundplatte mit 4 Gewindedorne, die durch den Wandquerschnitt nach außen gebohrt werden. Außen wird dann eine runde Silikat, Kautschuk, was auch immer Dichtmanschette aufgelegt. Darüber kommt ein ausreichend starker metallischer Klemmring, der mittels der 4 Gewinde + Hutmutter auf die Bauteiloberfläche gepresst wird. Die Dichtmanschette verfügt im Bereich des Rohres über ein durch wärme schrumpfendes Material. So sind Bauteilbewegungen ohne Abrisse möglich und es bleibt wasserdicht. Innen das selbe Spiel für die Luftdichtung inkl. einputzbaren/ klebbaren Untergrund. Durch die runde Form ist im Außenbereich gewährleistet das Oberflächenwasser entsprechend zum Abtropfpunkt weitergeführt werden und es zu keiner "stehenden" Feuchtigkeit kommt. Wenn dann mal nach etlichen Jahren das Material verschlissen ist, wird die Manschette entsprechend ausgewechselt.
      Dachdecker [ˈdaχˌdɛkɐ] - Jemand der basierend auf ungenauen Daten, die von Leuten mit fragwürdigem Wissen zur Verfügung gestellt werden, präzise Rätselraten kann. Siehe auch; Zauberer, Magier

      * Administrative oder moderative Beiträge in rot
    • Nun, offenbar traut unser Schlaule-Sparbrötchen diesen von einigen hier angepriesenen Superlösungen nicht so recht über den Weg, sonst wäre die Frage hier überflüssig gewesen und sie wär im "Grünen" gestellt worden.
      Also scheint ein Bedarf da zu sein für anderes als "Baumarkt".

      Zu dem Fenstereinbauspruch:
      Schon mal damit befasst, wie ein fachgerechter Fenstereinbau eines kreisrunden Fensters (analog zur runden Rohröffnung) geht?
      Vor allem dann, wenn das Fenster fassadenbündig verbaut werden soll?

      Aber OK, ist ja alles GANZ einfach. Der Baumarkt Regalfüller wird schon das richtige Produkt hergeben,
      Meine Beiträge sind Meinungsäusserungen
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