Große Entfernung zu Luftwärmepumpe

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    • Große Entfernung zu Luftwärmepumpe

      Hallo,
      auf meinem Grundstück steht in ca. 30 Meter vom Haus ein kleiner ehemaliger Stall.
      Meine Idee war jetzt dorthin den ganzen Heizungskram auszulagern und die FBH im Haus mit einer "Fern"wärmeleitung o.ä. zu versorgen.
      Der Heizungsbauer ist der Meinung das ginge nicht und will die in der Nähe des Hauses aufstellen.
      Könnte er recht haben?
    • 30m Entfernung sind keine Herausforderung, kostet halt ein paar Euro. Bei einer Split-Anlage könnte man auch die Kältemittelleitung über die Strecke verlegen und den WT im Haus setzen.

      Ansonsten Druckverluste beachten, Leitung dimensionieren, ordentlich wärmedämmen, dann klappt das schon.

      Wie soll die WW-Erzeugung erfolgen?

      Welche Begründung hat der HB geliefert? Der müsste doch die Rahmenbedingungen vor Ort kennen und besser einschätzen können.
    • Thomas T. schrieb:

      2. kühlen die Leitungen im Erdreich ab. Das raubt der Luftpumpe bei 30 m wahrscheinlich einiges an Effizienz.
      jo, das das war sein Gegenargument.
      ---------- 15. August 2016, 18:15 ----------

      R.B. schrieb:

      ....

      Wie soll die WW-Erzeugung erfolgen?

      Welche Begründung hat der HB geliefert? Der müsste doch die Rahmenbedingungen vor Ort kennen und besser einschätzen können.

      WW schlägt er mit Durchlauferhitzer vor.

      Begründung. Effizienz der Pumpe rauscht ab.
    • Rabotti schrieb:

      Thomas T. schrieb:

      2. kühlen die Leitungen im Erdreich ab. Das raubt der Luftpumpe bei 30 m wahrscheinlich einiges an Effizienz.
      jo, das das war sein Gegenargument.
      Na ja, das lässt sich ja rechnen.
      Über den ganz dicken Daumen gepeilt, vielleicht 200-400W oder400-800kWh p. a
      Das macht dann ca. 130-260kWh el. oder 25-50,- € pro Jahr.
      Wenn man's genauer wissen möchte, dann Konzept erstellen, Details planen, und dann mit diesen Zahlen rechnen. Dann lässt sich auch der Materialmehraufwand bestimmen und der dafür notwendige Arbeitsaufwand.
      ---------- 15. August 2016, 18:22 ----------
      DLE würde ich nur bei geringem WW-Bedarf in Erwägung ziehen. Selbst eine schlechte Arbeitszahl von beispielsweise 2 ist besser als die eines DLE, der nur eine 1 liefern kann. Jetzt kommt es auf Speicher- und Verteilverluste an.
    • R.B. schrieb:

      Rabotti schrieb:

      Thomas T. schrieb:

      2. kühlen die Leitungen im Erdreich ab. Das raubt der Luftpumpe bei 30 m wahrscheinlich einiges an Effizienz.
      jo, das das war sein Gegenargument.
      Na ja, das lässt sich ja rechnen.Über den ganz dicken Daumen gepeilt, vielleicht 200-400W oder400-800kWh p. a
      Das macht dann ca. 130-260kWh el. oder 25-50,- € pro Jahr.
      Wenn man's genauer wissen möchte, dann Konzept erstellen, Details planen, und dann mit diesen Zahlen rechnen. Dann lässt sich auch der Materialmehraufwand bestimmen und der dafür notwendige Arbeitsaufwand.
      ok für mich als laie.

      wenn die pumpe direkt an der fassade steht und die FBH 21 Grad haben soll , muss die Pumpe zb nur 30 Grad machen.
      Steht die in 30 Meter Entfernung muss die vielleicht 31 Grad machen, damit 30 Grad im Haus ankommen?
      Das 1 Grad Verlust muss ich dann für den Luxus in Kauf nehmen dass ich das Teil nicht sehe und höre und dafür Mehrkosten für den Strom bezahlen?
    • Rabotti schrieb:

      ok, danke

      reden wir von einmalkosten wie zb lange strecke

      oder dauerkosten ....
      dauerkosten, keine ahnung ich bin nicht so der haustechnik-freak.
      an die herstellungskosten denke ich. soetwas muß auch sauber geplant sein.
      da dürfte dein heizungsbauer schon mal überfordert sein.

      du kannst ja nicht mal eben technik in einem stall abstellen,
      ein paar kabel und rohre verbudeln und gut ist.....

      wie kommst du überhaupt auf die idee die heiztechnik 30m auszulagern?
      irgendwann gibt es auch störungen an der technik, oder es gibt irgendetwas
      zum einstellen. und das bei wind und wetter?

      vielleicht klauen sie dir auch deine teure technik und du bekommst
      nichts mit, erst am nächsten morgen, weil dir kalt ist.... :D
    • Rabotti schrieb:

      R.B. schrieb:

      Rabotti schrieb:

      Thomas T. schrieb:

      2. kühlen die Leitungen im Erdreich ab. Das raubt der Luftpumpe bei 30 m wahrscheinlich einiges an Effizienz.
      jo, das das war sein Gegenargument.
      Na ja, das lässt sich ja rechnen.Über den ganz dicken Daumen gepeilt, vielleicht 200-400W oder400-800kWh p. aDas macht dann ca. 130-260kWh el. oder 25-50,- € pro Jahr.
      Wenn man's genauer wissen möchte, dann Konzept erstellen, Details planen, und dann mit diesen Zahlen rechnen. Dann lässt sich auch der Materialmehraufwand bestimmen und der dafür notwendige Arbeitsaufwand.
      ok für mich als laie.
      wenn die pumpe direkt an der fassade steht und die FBH 21 Grad haben soll , muss die Pumpe zb nur 30 Grad machen.
      Steht die in 30 Meter Entfernung muss die vielleicht 31 Grad machen, damit 30 Grad im Haus ankommen?
      Das 1 Grad Verlust muss ich dann für den Luxus in Kauf nehmen dass ich das Teil nicht sehe und höre und dafür Mehrkosten für den Strom bezahlen?
      Es ist nicht nur das 1K oder2K um die man die Vorlauftemperatur anheben muss, sondern jeder Meter Deiner Leitung gibt ja Wärmeenergie an die Umwelt ab, je mehr Leitung um so mehr Energie schickst Du in's Erdreich, trotz Wärmedämmung.
      Bsp. 1m gedämmte Leitung gibt bei x°C Heizwassertemperatur und y°C umgebungstemperatur eine bestimmte Leistung an die Umgebung ab. Über die Zeit betrachtet, sagen wir mal 2000h pro Jahr, ergibt das eine bestimmte Wärmeenergiemenge die zum Heizen quasi verloren ist. Diese muss also unnötig von der Wärmepumpe erzeugt werden, die sich dafür eine bestimmte Menge el. Strom gönnt.

      Je länger die Leitung um so größer die Verluste.

      Damit man das besser in Zahlen fassen kann, müsste man zuerst ein paar Festlegungen treffen, also die Anlage planen.
    • Rabotti schrieb:

      ok danke.

      also:
      verlust auf der strecke + höhere vorlauftemperatur sind da die dauerkosten ?
      Richtig. Der Rest, wie beispielsweise Druckverluste und höhere (Heizkreis)pumpenleistung, sind da fast schon vernachlässigbar.



      Rabotti schrieb:

      Ok, wenn du vom DLE abrätst... dann bleibt ja nur die Alternative das WW auch über die Strecke zu schicken oder nicht?
      Oder den Speicher und dessen Verteilung in's Haus?
      Es gibt viele Konzepte die man einmal rechnerisch durchspielen könnte.
      WW-Leitungen sollten immer möglichst kurz gehalten werden, allein schon aus hygienischen Gründen (WW-Temperatur, Zirkulation notwendig usw).
      Evtl ist es sinnvoll die Leitungen zum Heizkreis auch zum Laden des Speichers zu verwenden, selbst wenn direkt nach dem Umschalten ein paar Liter mit der "falschen Temperatur " durch die Gegend geschoben werden. Dafür spart man 60m Rohre.
      Man muss halt die Verluste ermitteln und dann die Varianten gegenüberstellen.
    • R.B. schrieb:

      Rabotti schrieb:

      ok danke.

      also:
      verlust auf der strecke + höhere vorlauftemperatur sind da die dauerkosten ?
      Richtig. Der Rest, wie beispielsweise Druckverluste und höhere (Heizkreis)pumpenleistung, sind da fast schon vernachlässigbar.


      Rabotti schrieb:

      Ok, wenn du vom DLE abrätst... dann bleibt ja nur die Alternative das WW auch über die Strecke zu schicken oder nicht?
      Oder den Speicher und dessen Verteilung in's Haus?Es gibt viele Konzepte die man einmal rechnerisch durchspielen könnte.
      WW-Leitungen sollten immer möglichst kurz gehalten werden, allein schon aus hygienischen Gründen (WW-Temperatur, Zirkulation notwendig usw).
      Evtl ist es sinnvoll die Leitungen zum Heizkreis auch zum Laden des Speichers zu verwenden, selbst wenn direkt nach dem Umschalten ein paar Liter mit der "falschen Temperatur " durch die Gegend geschoben werden. Dafür spart man 60m Rohre.
      Man muss halt die Verluste ermitteln und dann die Varianten gegenüberstellen.

      ok aber wie kommt das warme Wasser in den Speicher, wenn der im haus ist und die heizung 30m weit weg ist
      und selbst beim umladen kämen doch nur 35 grad oder so im speicher an.... wie wird das dann zu 60 grad?
      .... ich nix verstehen.
      ---------- 16. August 2016, 11:43 ----------

      SirSydom schrieb:

      Welche Art von LWWP soll es denn werden?
      Innen- oder Außenaufstellung? Monoblock? Split? Warmwasserspeicher und/oder Kombispeicher?

      Eine Aufstellung im "Stall" könnte ich mir max. bei einer Innenaufstellung vorstellen.
      Ist der Stall frostfrei?
      EnEv wird auch nicht einfacher mit Wärmeerzeuger außerhalb der beheizten Hülle.

      das ist noch völlig offen. heizungsbau steht erst in 4-5 monaten an.

      Der "Stall" ist frostfrei. Da ist sogar eine Heizung drin. Der Stall ist ein kleiner Anbau meines aktuellen Wohnhauses und wird von der Öl-Heizung versorgt. So der klassische Kotten von 1900... Wohnhaus mit Nutzanbau.
    • Rabotti schrieb:

      R.B. schrieb:

      Rabotti schrieb:

      ok danke.

      also:
      verlust auf der strecke + höhere vorlauftemperatur sind da die dauerkosten ?
      Richtig. Der Rest, wie beispielsweise Druckverluste und höhere (Heizkreis)pumpenleistung, sind da fast schon vernachlässigbar.

      Rabotti schrieb:

      Ok, wenn du vom DLE abrätst... dann bleibt ja nur die Alternative das WW auch über die Strecke zu schicken oder nicht?
      Oder den Speicher und dessen Verteilung in's Haus?Es gibt viele Konzepte die man einmal rechnerisch durchspielen könnte.WW-Leitungen sollten immer möglichst kurz gehalten werden, allein schon aus hygienischen Gründen (WW-Temperatur, Zirkulation notwendig usw).
      Evtl ist es sinnvoll die Leitungen zum Heizkreis auch zum Laden des Speichers zu verwenden, selbst wenn direkt nach dem Umschalten ein paar Liter mit der "falschen Temperatur " durch die Gegend geschoben werden. Dafür spart man 60m Rohre.
      Man muss halt die Verluste ermitteln und dann die Varianten gegenüberstellen.
      ...Der "Stall" ist frostfrei. Da ist sogar eine Heizung drin. Der Stall ist ein kleiner Anbau meines aktuellen Wohnhauses und wird von der Öl-Heizung versorgt. ...
      Wenn da die große Luftpumpe drinsteht und ein paar hundert Kubikmeter Luft pro Stunde durchzieht, wird der Stall nicht lange frostfrei bleiben. Oder willst Du der Entwärmung mit der Ölheizung entgegenwirken?

      Verabschiede Dich besser von der Idee des abgesetzten Betriebes. Außer mehr Invest und höheren Betriebskosten bleibt nichts über.




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow
    • Wer sagt, dass man über die Leitungen zwischen WP/Stall und Heizkreis nur Wasser mit 35°C schicken kann?
      Da kann man im Haus ein Umschaltventil setzen, das von der WP angesteuert wird. Dieses verbindet die Heizkreisleitung mit dem Speicher und die WP schickt dann Wasser mit 50°C oder mehr über die Rohre, und ist der Speicher geladen, dann wird zurück geschaltet und die Wassertemperatur reduziert. Worst case fließen dann ein paar Liter (Rohrinhalt) indie FBH , bis das kältere Heizwasser von der WP kommt.

      Aber wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten. Dazu muss man ein Konzept erstellen. Bisher ist ja noch nicht einmal klar, was für ein Typ LWP eingesetzt werden soll.
    • R.B. schrieb:

      Wer sagt, dass man über die Leitungen zwischen WP/Stall und Heizkreis nur Wasser mit 35°C schicken kann?
      Da kann man im Haus ein Umschaltventil setzen, das von der WP angesteuert wird. Dieses verbindet die Heizkreisleitung mit dem Speicher und die WP schickt dann Wasser mit 50°C oder mehr über die Rohre, und ist der Speicher geladen, dann wird zurück geschaltet und die Wassertemperatur reduziert. Worst case fließen dann ein paar Liter (Rohrinhalt) indie FBH , bis das kältere Heizwasser von der WP kommt.

      Aber wie gesagt, es gibt viele Möglichkeiten. Dazu muss man ein Konzept erstellen. Bisher ist ja noch nicht einmal klar, was für ein Typ LWP eingesetzt werden soll.
      ah ok. ja verstehe.



      ThomasMD schrieb:

      Rabotti schrieb:

      R.B. schrieb:

      Rabotti schrieb:

      ok danke.

      also:
      verlust auf der strecke + höhere vorlauftemperatur sind da die dauerkosten ?
      Richtig. Der Rest, wie beispielsweise Druckverluste und höhere (Heizkreis)pumpenleistung, sind da fast schon vernachlässigbar.

      Rabotti schrieb:

      Ok, wenn du vom DLE abrätst... dann bleibt ja nur die Alternative das WW auch über die Strecke zu schicken oder nicht?
      Oder den Speicher und dessen Verteilung in's Haus?Es gibt viele Konzepte die man einmal rechnerisch durchspielen könnte.WW-Leitungen sollten immer möglichst kurz gehalten werden, allein schon aus hygienischen Gründen (WW-Temperatur, Zirkulation notwendig usw).Evtl ist es sinnvoll die Leitungen zum Heizkreis auch zum Laden des Speichers zu verwenden, selbst wenn direkt nach dem Umschalten ein paar Liter mit der "falschen Temperatur " durch die Gegend geschoben werden. Dafür spart man 60m Rohre.
      Man muss halt die Verluste ermitteln und dann die Varianten gegenüberstellen.
      ...Der "Stall" ist frostfrei. Da ist sogar eine Heizung drin. Der Stall ist ein kleiner Anbau meines aktuellen Wohnhauses und wird von der Öl-Heizung versorgt. ...
      Wenn da die große Luftpumpe drinsteht und ein paar hundert Kubikmeter Luft pro Stunde durchzieht, wird der Stall nicht lange frostfrei bleiben. Oder willst Du der Entwärmung mit der Ölheizung entgegenwirken?
      Verabschiede Dich besser von der Idee des abgesetzten Betriebes. Außer mehr Invest und höheren Betriebskosten bleibt nichts über.
      das teil soll ja nicht unbedingt dadrin stehen und auch die heizung muss oder soll da nicht laufen.


      mein ansatz war nur... optische und akkuistische störungen auszulagern und nicht in der nähe des neubaus zu haben, sofern es sinn macht. mehr nicht.
    • aus meiner sicht:
      30m leitung zum transport von heizwasser >>> absoluter quatsch!!!!!! wärmeverluste und pumpenleistung rechenn sich NIE!

      30m kälteleitung zum verdampfer und wärmepumpe im Haus sind dagegen sicherlich rechenbar.

      WW Bereitung über LWP im Haus ist machbar. Effektiver ist bei nur wenig Bedarf (z.B. 2 Personenhaushalt) ein Durchlauferhitzer, da schon mal keine Standverluste.
      Wird die WP außerhalb des Hauses aufgestellt, ist auch bei größerem Bedarf der Durchlauferhitzer eine bessere Option.
      Alles ist möglich - auch das Gegenteil. (Thomas Mayer)
    • Wenns um den Platz geht, dann würde ich über eine Außenaufstellung nachdenken.
      Dann steht innen nur ein Tower mit integriertem WW-Speicher. Wenn man dann noch auf den Puffer im Heizkreis verzichtet, braucht man nur nen knapp m².

      Ich hab auch ne Außenafstellung, aber als Monoblock. Würde heute Split haben wollen. Mir ist nicht wohl mit der Frostgefahr. Sprich wenn der Wärmeerzeuger ausfällt und es Frost hat...

      Oder warum überlegst du überhaupt? Geht es um mehr als "Platz" ?
    • Rabotti schrieb:

      R.B. schrieb:

      Rabotti schrieb:

      ok danke.

      also:
      verlust auf der strecke + höhere vorlauftemperatur sind da die dauerkosten ?
      Richtig. Der Rest, wie beispielsweise Druckverluste und höhere (Heizkreis)pumpenleistung, sind da fast schon vernachlässigbar.

      Rabotti schrieb:

      Ok, wenn du vom DLE abrätst... dann bleibt ja nur die Alternative das WW auch über die Strecke zu schicken oder nicht?
      Oder den Speicher und dessen Verteilung in's Haus?Es gibt viele Konzepte die man einmal rechnerisch durchspielen könnte.WW-Leitungen sollten immer möglichst kurz gehalten werden, allein schon aus hygienischen Gründen (WW-Temperatur, Zirkulation notwendig usw).
      Evtl ist es sinnvoll die Leitungen zum Heizkreis auch zum Laden des Speichers zu verwenden, selbst wenn direkt nach dem Umschalten ein paar Liter mit der "falschen Temperatur " durch die Gegend geschoben werden. Dafür spart man 60m Rohre.
      Man muss halt die Verluste ermitteln und dann die Varianten gegenüberstellen.
      ..... So der klassische Kotten von 1900... Wohnhaus mit Nutzanbau.
      da kommen wir der sache schon näher.
      ich dachte an einen freiliegenden stall, 30m vom wohnhaus entfernt.

      aber ein 30m kotten? bist du dir sicher? das ist ja eine gigantisch
      große hütte? oder steht der stall immer noch in 30m entfernung und
      es ist kein anbau?
    • Nein, ich wohne im Kotten mit Stallanbau (Stall Grundfläche ca 80m²)

      Das Bauamt hat einen Neubau in 30 m Entfernung genehmigt.

      Zwischen beiden Gebäude ist grüne Wiese.

      Der Klempner hat mir auch schon vorgeschlagen die alte Ölheizung anzuzapfen und dann nur einen WT im Neubau zu installieren. Das würde erstmal die Kosten der Luftwärmepumpe sparen.
      Aber wenn ich 30 m Rohr verlege und das dann in X Jahren nicht mehr nutzen kann, weil eine neue Heizung kommt. Auch blöd.
      Idealerweise sollte der ganze Technikkram und sonstige Kram dann im Altbau sein, da ich keinen teuren Neubau m² verschenken will. Natürlich nur wenn das Sinn macht.

      Außerdem stört so eine Pumpe optisch und akkuistisch ja nunmal.
    • ich glaub Du verrennst Dich da in eine Idee, die zugegeben erst mal diskutabel klingt (Platz sparen spart Baukosten, ganz einfach)
      Machbar ist prinzipiell quasi erst mal fast alles.

      Ich sehe das Problem auch nicht in den paar % Verlust die über die Wegstrecke entstehen (das sind ein paar zehn € im Jahr), aber ich würde die Heizung bzw. Wärmeerzeuger immer in meinem Haus bzw. diesem 100% zugeordnet haben wollen. Was ist, wenn der Kotten/Stall mal weg soll ? Dannn stehst Du da mit Deiner Heizung und musst schauen, wo Du die unterkriegst...oder das Ding wird vermietet oder oder oder

      Ich würde das Thema anders angehen:
      An der LWWP stört Dich die Optik und das Risiko der Lautstärke (beides würde mich auch stören), aber der Invest ist rel. gering.
      Gas ist vermutlich keine Option weil nicht verfügbar, sonst wäre das vermutlich schon genannt worden. Oder doch?
      Platz ist offenbar auch da (30m Wiese, Stall usw..)...
      Heißt für mich: Wenn es denn eine WP sein muss, dann sollte doch ein Flächenkolli in irgendeiner Art möglich sein. Eigenleistung durchaus möglich, was die Kosten auf ein Mass reduzieren sollte, das zumindest in die Nähe einer LWWP kommt.
      -> kein Lärm, Optik nicht beeinträchtigt, Platzbedarf im HWR /HTR reduziert.
    • Baumal schrieb:

      Rabotti schrieb:

      Hallo,
      auf meinem Grundstück steht in ca. 30 Meter vom Haus ein kleiner ehemaliger Stall.
      ich verstehe langsam nix mehr.....
      Ist doch ganz einfach:
      Auf dem Grundstück steht eine alte Hütte mit angebautem Stall, in der der TE zur Zeit wohnt.
      Die Hütte ist zu klein geworden, also baut er auf dem gleichen Grundstück in 30 m Entfernung ein richtiges Haus.
      Nun will er aber die Luftpumpe in den alten Stall stellen.
      Jetzt klar?




      Wenn Dich ein Laie nicht versteht, so heißt das noch lange nicht, dass du ein Fachmann bist.



      M.G.Wetrow